| So sah es im Sommer 2011 auf dem Bechstein aus. |
Dass das Liszt-Jahr 2011 ein besonderes Jahr werden würde, zumindest in musikalischer Hinsicht, hatte ich mir irgendwie gedacht. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, mich ein ganzes Jahr lang der Person und dem Schaffen des Komponisten zu widmen, der mich begleitet seit dem ich etwas 12 Jahre alt war. So habe ich neben der neuerlichen Lektüre von Alan Walkers dreibändiger Liszt-Biographie und den Büchern über Liszts Jahre in Rom und Tivoli sowie über Liszt in Bayreuth von Ernst Burger mich auf die Spuren Franz Liszts und Rom, Tivoli und Weimar begeben, die Atmosphäre im Garten der Villa d'Este aufgesogen und mir jede Menge neue CDs mit Musik von Franz Liszt zugelegt.
Da selber spielen aber besser ist als CDs hören, stand vor allem die Beschäftigung mit den Werken Liszts im Vordergrund, die ich dann auch in vier öffentlichen Soloabenden und einem gemeinsamen Konzert mit meinem Freund Axel Wilberg (Orgel) sowie in einem kleinen Konzert vor einem Musikkurs im Emil-Fischer Gymnasium in Euskirchen mehr oder weniger gut zu Gehör gebracht habe. Jedes Recital war ein ganz besonderes Erlebnis, jedesmal war es anders und es waren spannende und intensive Musikmomente.
Alleine hätte ich das niemals hinbekommen und an jedem Konzert waren viele andere Menschen beteiligt, die ihre Zeit und Kraft für mich und meine Musikprojekte nicht nur in diesem Jahr geopfert haben. Besonders danken möchte ich allen voran Prof. Peter Florian vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück für die guten, inspirierenden und ungemein hilfreichen Klavierstunden.
Mein besonderer Dank gilt auch Gerd Lührmann für die Möglichkeit, über zwei Jahre auf dem wunderschönen C. Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1889 üben zu dürfen. Von diesem Instrument muss ich mich nun leider trennen. Ebenso bin ich Matthias Bettich und dem ganzen Team von Bettich-Piano in Ibbenbüren Laggenbeck mehr als dankbar - nicht nur für das Ausrichten der Konzerte 2010 und 2011 sondern auch für die Freundschaft, die Unterstützung und die Tonnen von Kaffee. Ich werde Bettich-Piano immer sehr verbunden bleiben. Ihr habt maßgeblich dazu beigetragen, dass die Jahre, die ich hauptsächlich im Osnabrücker Raum verbracht habe, gelungene Jahre waren.
Einen ganz besonderen Dank an Heinrich Wedel und Johannes Bauer vom Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel. Ich bin diesem Klavierhaus seit der Zeit, als ich mit fünfzehn, sechzehn Jahren dort wöchtenlich Klavierunterricht hatte, sehr verbunden. Es ist immer eine Freunde dort hinzukommen und zu spielen.
Danke auch an Volker Prinz und allen, die den gemeinsamen Liszt-Abend mit Axel Wilberg (Orgel) am 30.10. in Euskirchen-Kuchenheim möglich gemacht haben, vor allem an Frau Wilberg für die leckere Ungarische Gulaschsppe.
Ebenso bin ich allen vom Kuluramt der Stadt Sankt Augustin dankbar, die nicht nur den Liszt-Abend zu des Meisters 200. Geburtstag ermöglicht und organisiert haben, sondern mich und meine musikalischen Aktivitäten seit fast 20 Jahren unterstützen. Es ist schön, wieder dauerhaft in Sankt Augustin ansässig zu sein!
Danke auch an Volker Prinz und allen, die den gemeinsamen Liszt-Abend mit Axel Wilberg (Orgel) am 30.10. in Euskirchen-Kuchenheim möglich gemacht haben, vor allem an Frau Wilberg für die leckere Ungarische Gulaschsppe.
Ebenso bin ich allen vom Kuluramt der Stadt Sankt Augustin dankbar, die nicht nur den Liszt-Abend zu des Meisters 200. Geburtstag ermöglicht und organisiert haben, sondern mich und meine musikalischen Aktivitäten seit fast 20 Jahren unterstützen. Es ist schön, wieder dauerhaft in Sankt Augustin ansässig zu sein!
Ein herzliches Vergelt's Gott an Schwester Michaela und allen vom St.-Theresien-Gymnasium in Ruppichteroth-Schönenberg. Danke an Joachim Volkmann für die Berichterstattung auf Pius.info und an alle, die zum Gelingen dieses denkwürdigen Liszt-Abends dort beigetragen haben, vor allem an Kaplan Paolo D'Angona für die "geistliche Betreuung" und den schönen Nachmittag und Abend zusammen. Mein ganz besonderer Dank gilt Magdalena Kötting für's gekonnte Umblättern!
Nicht weniger dankbar bin ich meinen anderen Freunden, mit denen ich musizieren durfte und die mir geblättert haben: Linda Wargers, deren musikalischen Werdegang ich 1 1/2 Jahre begleiten und betreuen durfte, Albert Seibert und Axel Wilberg.
Danke auch an Freunde und Verwandte, die mich entweder aus der Ferne oder der Nähe ermuntert, ertragen und Interesse an mir und meiner Musik gezeigt haben. Die Liste ist sehr lang, doch möchte ich namentlich meine Eltern, Björn Schmidt, Christiane Weber (auch für die Fotos) und Mark Filip jenseits des Atlantiks danken.
Danke auch an Thomas Küper und Monika Pröhl vom Verein "Chance auf Leben e.V. Salzbergen/Gomel".
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| Plakat von dtp grafik cgvg. |
Es war, wie gesagt, ein sehr intensives und sehr spannendes Jahr, das mir die Person und das Werk Franz Liszts wieder ein Stück näher und vertrauter gemacht hat. Dieses Jahr hat mir aber auch ganz klar meine Grenzen aufgezeigt und so zu einem Stück Selbsterkenntnis geführt. Ein Leben, das in erster Linie aus ständiger Pendelei zwischen der rheinischen Heimat und dem Osnabrücker Land besteht, ein Berufsalltag, der nicht nur durch die ständige Fahrerei zwischen den Kunden zeit- und geldaufwendig ist sondern sich am Ende auch nicht auszahlt und nicht nur deswegen aus zunehmenden Frust besteht, kann nicht gesund sein. Das habe ich in den letzten Wochen leider sehr deutlich zu spüren bekommen. So war es die Musik, die mich getragen hat, mir aber auch sehr viel abverlangt hat. Als Konsequenz bin ich nun ins Rheinland zurückgekehrt und freue mich, auf ein stressfreieres Leben und auf meine musikalischen Projekte im nächsten Jahr.
Ich werde Teile des Liszt-Programms noch bei zwei privaten Hauskonzerten im Januar spielen und im nächsten Jahr gibt's dann Brahms und Beethoven!
Allen Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr.


