<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263</id><updated>2011-12-24T00:40:41.782-08:00</updated><category term='Deutsche Bischöfe'/><category term='Piano furioso'/><category term='Bischof Richard Williamson'/><category term='Siegburg'/><category term='Stadtmuseum'/><category term='Brahms'/><category term='Priesterbruderschaft St. Pius X.'/><category term='Papst Benedikt XVI.'/><category term='Liszt'/><title type='text'>Daniel's Intermezzi</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>52</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3928913828211508073</id><published>2011-12-09T13:48:00.001-08:00</published><updated>2011-12-24T00:40:41.789-08:00</updated><title type='text'>Ein Jahr mit Franz Liszt</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-U3FdSMdlx-A/Tui3M51XEoI/AAAAAAAAAjM/2TSCG-welcQ/s1600/DSC00452.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-U3FdSMdlx-A/Tui3M51XEoI/AAAAAAAAAjM/2TSCG-welcQ/s320/DSC00452.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;So sah es im Sommer 2011 auf dem Bechstein aus.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass das Liszt-Jahr 2011 ein besonderes Jahr werden würde, zumindest in musikalischer Hinsicht, hatte ich mir irgendwie gedacht. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, mich ein ganzes Jahr lang der Person und dem Schaffen des Komponisten zu widmen, der mich begleitet seit dem ich etwas 12 Jahre alt war. So habe ich neben der neuerlichen Lektüre von Alan Walkers dreibändiger Liszt-Biographie und den Büchern über Liszts Jahre in Rom und Tivoli sowie über Liszt in Bayreuth von Ernst Burger mich auf die Spuren Franz Liszts und Rom, Tivoli und Weimar begeben, die Atmosphäre im Garten der Villa d'Este aufgesogen und mir jede Menge neue CDs mit Musik von Franz Liszt zugelegt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da selber spielen aber besser ist als CDs hören, stand vor allem die Beschäftigung mit den Werken Liszts im Vordergrund, die ich dann auch in vier öffentlichen Soloabenden und einem gemeinsamen Konzert mit meinem Freund &lt;a href="http://www.axelwilberg.de/" target="_blank"&gt;Axel Wilberg &lt;/a&gt;(Orgel) sowie in einem kleinen Konzert vor einem Musikkurs im Emil-Fischer Gymnasium in Euskirchen mehr oder weniger gut zu Gehör gebracht habe. Jedes Recital war ein ganz besonderes Erlebnis, jedesmal war es anders und es waren spannende und intensive Musikmomente.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alleine hätte ich das niemals hinbekommen und an jedem Konzert waren viele andere Menschen beteiligt, die ihre Zeit und Kraft für mich und meine Musikprojekte nicht nur in diesem Jahr geopfert haben. Besonders danken möchte ich allen voran Prof. Peter Florian vom Institut für Musik der Hochschule Osnabrück für die guten, inspirierenden und ungemein hilfreichen Klavierstunden.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein besonderer Dank gilt auch Gerd Lührmann für die Möglichkeit, über zwei Jahre auf dem wunderschönen C. Bechstein-Flügel aus dem Jahr 1889 üben zu dürfen. Von diesem Instrument muss ich mich nun leider trennen. Ebenso bin ich Matthias Bettich und dem ganzen Team von &lt;a href="http://www.bettich-piano.de/content/" target="_blank"&gt;Bettich-Piano&lt;/a&gt; in Ibbenbüren Laggenbeck mehr als dankbar - nicht nur für das Ausrichten der Konzerte 2010 und 2011 sondern auch für die Freundschaft, die Unterstützung und die Tonnen von Kaffee. Ich werde Bettich-Piano immer sehr verbunden bleiben. Ihr habt maßgeblich dazu beigetragen, dass die Jahre, die ich hauptsächlich im Osnabrücker Raum verbracht habe, gelungene Jahre waren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen ganz besonderen Dank an Heinrich Wedel und Johannes Bauer vom &lt;a href="http://www.klavierhaus-klavins.de/index.htm" target="_blank"&gt;Klavierhaus Klavins&lt;/a&gt; in Bonn-Beuel. Ich bin diesem Klavierhaus seit der Zeit, als ich mit fünfzehn, sechzehn Jahren dort wöchtenlich Klavierunterricht hatte, sehr verbunden. Es ist immer eine Freunde dort hinzukommen und zu spielen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Danke auch an Volker Prinz und allen, die den gemeinsamen Liszt-Abend mit &lt;a href="http://www.axelwilberg.de/" target="_blank"&gt;Axel Wilberg&lt;/a&gt; (Orgel) am 30.10. in Euskirchen-Kuchenheim möglich gemacht haben, vor allem an Frau Wilberg für die leckere Ungarische Gulaschsppe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso bin ich allen vom Kuluramt der Stadt Sankt Augustin dankbar, die nicht nur den Liszt-Abend zu des Meisters 200. Geburtstag ermöglicht und organisiert haben, sondern mich und meine musikalischen Aktivitäten seit fast 20 Jahren unterstützen. Es ist schön, wieder dauerhaft in Sankt Augustin ansässig zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein herzliches Vergelt's Gott an Schwester Michaela und allen vom &lt;a href="http://www.st-theresia-gym.de/" target="_blank"&gt;St.-Theresien-Gymnasium&lt;/a&gt; in Ruppichteroth-Schönenberg. Danke an Joachim Volkmann für die &lt;a href="http://www.piusbruderschaft.de/archiv-news/726-aus_den_schulen/5849-daniel-hoehr-schenkte-dem-st-theresien-gymnasium-einen-liszt-abend" target="_blank"&gt;Berichterstattung auf Pius.info&lt;/a&gt; und an alle, die zum Gelingen dieses denkwürdigen Liszt-Abends dort beigetragen haben, vor allem an Kaplan Paolo D'Angona für die "geistliche Betreuung" und den schönen Nachmittag und Abend zusammen. Mein ganz besonderer Dank gilt Magdalena Kötting für's gekonnte Umblättern!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht weniger dankbar bin ich meinen anderen Freunden, mit denen ich musizieren durfte und die mir geblättert haben: Linda Wargers, deren musikalischen Werdegang ich 1 1/2 Jahre begleiten und betreuen durfte, Albert Seibert und &lt;a href="http://www.axelwilberg.de/" target="_blank"&gt;Axel Wilberg&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Danke auch an Freunde und Verwandte, die mich entweder aus der Ferne oder der Nähe ermuntert, ertragen und Interesse an mir und meiner Musik gezeigt haben. Die Liste ist sehr lang, doch möchte ich namentlich meine Eltern, Björn Schmidt, Christiane Weber (auch für die Fotos) und Mark Filip jenseits des Atlantiks danken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke auch an Thomas Küper und Monika Pröhl vom Verein "&lt;a href="http://cal-salzbergen.de/" target="_blank"&gt;Chance auf Leben e.V. Salzbergen/Gomel&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-cBeYc4KmGrg/TvWJZuq5OdI/AAAAAAAAAjo/83ixPnHxs_0/s1600/Plakat+A3+Liszt+Klavins+110819.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-cBeYc4KmGrg/TvWJZuq5OdI/AAAAAAAAAjo/83ixPnHxs_0/s320/Plakat+A3+Liszt+Klavins+110819.jpg" width="226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Plakat von dtp grafik cgvg.&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ich kann mit Stolz sagen, dass ich mit Sicherheit weit und breit die schönsten Plakate und Handzettel habe. Vielen, vielen Dank an dtp grafik cgvg (Corinna Grätzel von Grätz) für das Design und an René Schöpe für den Druck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war, wie gesagt, ein sehr intensives und sehr spannendes Jahr, das mir die Person und das Werk Franz Liszts wieder ein Stück näher und vertrauter gemacht hat. Dieses Jahr hat mir aber auch ganz klar meine Grenzen aufgezeigt und so zu einem Stück Selbsterkenntnis geführt. Ein Leben, das in erster Linie aus ständiger Pendelei zwischen der rheinischen Heimat und dem Osnabrücker Land besteht, ein Berufsalltag, der nicht nur durch die ständige Fahrerei zwischen den Kunden zeit- und geldaufwendig ist sondern sich am Ende auch nicht auszahlt und nicht nur deswegen aus zunehmenden Frust besteht, kann nicht gesund sein. Das habe ich in den letzten Wochen leider sehr deutlich zu spüren bekommen. So war es die Musik, die mich getragen hat, mir aber auch sehr viel abverlangt hat. Als Konsequenz bin ich nun ins Rheinland zurückgekehrt und freue mich, auf ein stressfreieres Leben und auf meine musikalischen Projekte im nächsten Jahr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde Teile des Liszt-Programms noch bei zwei privaten Hauskonzerten im Januar spielen und im nächsten Jahr gibt's dann Brahms und Beethoven!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3928913828211508073?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3928913828211508073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/12/ein-jahr-mit-franz-liszt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3928913828211508073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3928913828211508073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/12/ein-jahr-mit-franz-liszt.html' title='Ein Jahr mit Franz Liszt'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-U3FdSMdlx-A/Tui3M51XEoI/AAAAAAAAAjM/2TSCG-welcQ/s72-c/DSC00452.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-1865557724978352006</id><published>2011-10-23T13:34:00.000-07:00</published><updated>2011-10-23T13:34:27.160-07:00</updated><title type='text'>Heimspiel zu Liszts 200. Geburtstag</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte schon vor über zwei Jahren das Haus Menden in meiner Heimatstadt Sankt Augustin für den 22. Oktober 2011 reserviert. Ich wollte am 200. Geburtstag von Franz Liszt ein Heimspiel, doch was ich spielen wollte, war mir da noch nicht so ganz klar. Ursprünglich hatte ich an ein Programm bestehend aus Beethoven, Czerny und Liszt gedacht und mir sogar schon die Noten einer Klaviersonate in As-dur von Carl Czerny besorgt, doch den Gedanken hatte ich schnell wieder verworfen. Dass ich aber ein ganzes Programm mit Liszt-Werken spielen würde, hätte ich nicht gedacht, weil ich es mir vor zwei Jahren gar nicht zugetraut hätte. Am Ende stand dann doch ein reines Liszt-Programm, ein wenig abgespeckt gegenüber dem, wozu ich mich Ende letzten Jahres entschlossen hatte (statt aller sechs Consolations nur die Nummern 1, 3 und 4 und statt der 2. Ungarischen Rhapsodie der Liebestraum Nr. 3), aber dennoch ein sehr anspruchsvolles Programm, von dem ich vor zwei Jahren nicht geglaubt hätte, dass ich es hinbekommen könnte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Von den Liszt-Abenden war der gestrige wohl der beste. Das Instrument, ein Salongflügel von K. Kawai, hat super geklungen, im Gegensatz zu dem Abend bei Klavins in Beuel am 8.10. konnte ich mich wieder ganz in die Musik fallen lassen und hatte den Kopf frei. Die Ungarische Rhapsodie gegen den Liebestraum auszutauschen war eine ausgezeichnete Idee. Auch der Liebestraum ist nicht so ganz ohne, stellte aber nicht so eine Belatsung dar, wie die Rhapsodie (siehe den vorherigen Blogeintrag).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Konzert war gut besucht und ich habe mich wirklich gefreut, Gesichter zu sehen, die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Der Abend klang in bester Runde aus Familie und Freunden aus. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-1865557724978352006?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/1865557724978352006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/heimspiel-zu-liszts-200-geburtstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1865557724978352006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1865557724978352006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/heimspiel-zu-liszts-200-geburtstag.html' title='Heimspiel zu Liszts 200. Geburtstag'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-9173607900808881454</id><published>2011-10-21T11:09:00.000-07:00</published><updated>2011-10-21T11:16:41.588-07:00</updated><title type='text'>Rückblick: Liszt-Abend im Klavierhaus Klavins am 8. Oktober</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-IwoDA-4eZ34/TqGzlGYRwhI/AAAAAAAAAiQ/xngLc11G9N0/s1600/Plakat+A3+Liszt+Klavins+110819.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-IwoDA-4eZ34/TqGzlGYRwhI/AAAAAAAAAiQ/xngLc11G9N0/s320/Plakat+A3+Liszt+Klavins+110819.jpg" width="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Plakat von dtp grafik &lt;br /&gt;Corinna Grätzel von Grätz&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Blog nimmt an Aktualität rasant zu. Immerhin ist das hier dargestellte Ereignis noch nicht einmal zwei Wochen her (vielleicht sollte ich es aber auch drangeben mit dem Blog, ich bin da echt nicht für geschaffen).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;i&gt;Ad rem&lt;/i&gt;: Das Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel ist für mich ein ganz besonderer Ort, nicht nur für Konzerte. Dort hatte ich als Jugendlicher längere Zeit Klavierunterricht bei Eleonora Sauer und jedes Mal, wenn ich dort reinkomme (was ich viel zu selten tue), sind die Erinnerungen aus dieser Zeit wieder da. Außerdem habe ich dort noch als Abiturient meinen ersten Klavierabend mit Bach, Präludium und Fuge c-moll aus WTK I, Beethoven, Sonate As-dur op. 26 und Mussorgsky, &lt;i&gt;Bilder einer Ausstellung&lt;/i&gt; gegeben und seit dem ich wieder angefangen habe, Klavier zu spielen und Recitals zu geben, habe ich dort seit 2009 jedes Jahr gespielt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diesmal erwartete mich dort ein neuer Schimmel K 280 (also ein Konzertflügel von 2,80m Länge). Schon letztes Jahr habe ich da auf einem kleineren Modell gespielt, nachdem ich 2009 einen C. Bechstein gewählt hatte. Der Flügel war großartig!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Leider kann ich das von meinem Spiel an dem Abend nicht behaupten. Irgendwie war der Wurm drin und, zusätzlich zu der einen oder anderen Stelle, die ich echt versemmelt hatte, wollte sich bei mir die Stimmung für die Musik nicht einstellen und es gelang mir nicht, die Außenwelt auszublenden, was sonst eine meiner Stäörken ist. Sicherlich ist es keine gute Idee, am Morgen des Konzerttages noch Englischunterricht zu geben, dann ins Einkaufszentrum zu fahren, ein Hemd zu kaufen (ohne es anzuprobieren), dann am frühen Nachmittag wieder ins Einkaufszentrum zu fahren, da das Hemd -- oh Wunder! -- viel zu klein ist. Zusätzlich gab es noch ein paar andere Dinge, die mir im Kopf rumgingen und die sich nicht abschalten ließen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und dann war da ja noch was anderes.... Genau, der Schrecken in der 2. Ungarischen Rhapsodie von Franz Liszt, TT 377ff, von der ich schon am &lt;a href="http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/fur-laue-sommerabende.html"&gt;9. Mai 2008&lt;/a&gt; meinte, dass ich sie langsam in den Griff bekommen würde. Natürlich hat sie 2008 auch kein einziges Mal vor Publikum geklappt und ich meine mich zu erinnern, dass ich sie bei einer Gelegenheit sogar "rauseditiert" hätte. Wie 2008 so auch diesmal: beim Üben hat diese Horror-Passage immer geklappt. Als ich anfing, die Rhapsodie Freunden und Schülern vorzuspielen, ging sie auch gut. Als ich sie meinem Lehrer vorspielte, ging sie daneben. Und ab da tat sie es regelmäßig, genau wie 1994 und 2008. Komischerweise waren die Skalen in Cis-dur immer gut. Sobald ich aber die Fis-dur Läufe anging, hatte ich das Gefühl, dass nach einer Oktave meine rechte Hand lahm wurde, als ob da eine Sperre sei oder jemand meine rechte Hand festhalten würde. Bei dem Klavierabend im St.-Theresien-Gymnasium hat die Stelle übrigens bestens geklappt. Bei Bettich-Piano ging sie leicht daneben (die Fis-dur Skalen). Im Klavierhaus Klavins war nicht nur die ganze Passage total für den Arsch, sondern auch noch eine Stelle davor.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und es boten sich genau zwei Lösungen des Problems an:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1. Hypnosetherapie. Es ist nicht so, als ob ich Stelle technisch nicht spielen könnte. Ich kann sie spielen. Dennoch klappt es vor Publikum nie. Mit anderen Worten: ich habe Angst vor der Stelle. Und gegen sowas hilft Hypnosetherapie. Diese ist aber teuer.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2. Die Rhapsodie nicht mehr spielen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine theoretisch dritte Möglichkeit wäre, sie weiterzuspielen und in Kauf zu nehmen, dass besagte Passage in die Hose geht. Das war meine Strategie am 8.10. im Klavierhaus Klavins mit der Konsequenz, dass ich Option 3 gewählt habe. Statt dessen spiele ich morgen zu Liszts 200. Geburstag im Haus Menden in Sankt Augustin den Liebestraum Nr. 3. Der ist ja auch sehr schön und nicht so halsbrecherisch wie die Rhapsodie.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dennoch war der Abend am 8.10. ein toller Erfolg. Der Konzertraum war ganz gut gefüllt und ich habe zwei Zugaben gegeben (und das noch nicht einmal gegen den Willen des Publikums). Und es gab auch ein paar echte Highlights. Ich würde sagen, dass mir die Consolations (ich habe die erste, dritte und vierte im Programm und die fünfte als erste Zugabe gespielt) noch nie so gut gelungen sind, vor allem die Consolation Nr. 3 war fast konzertreif.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-9173607900808881454?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/9173607900808881454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-im-klavierhaus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9173607900808881454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9173607900808881454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-im-klavierhaus.html' title='Rückblick: Liszt-Abend im Klavierhaus Klavins am 8. Oktober'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-IwoDA-4eZ34/TqGzlGYRwhI/AAAAAAAAAiQ/xngLc11G9N0/s72-c/Plakat+A3+Liszt+Klavins+110819.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3486876651915500896</id><published>2011-10-12T13:53:00.000-07:00</published><updated>2011-10-12T16:25:16.440-07:00</updated><title type='text'>Rückblick: Liszt-Abend bei Bettich-Piano im MusikProduktiv in Laggenbeck am 23. September</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der zweite Liszt-Abend dieses Jahr fand am 23.9. bei MusikProduktiv in Ibbenbüren-Laggenbeck statt und wurde ausgerichtet von &lt;a href="http://www.bettich-piano.de/"&gt;Bettich-Piano&lt;/a&gt; in Zusammenarbeit mit dem Verein &lt;a href="http://cal-salzbergen.de/"&gt;Chance auf Leben e.V.&lt;/a&gt; in Salzbergen, zu dessen Gunsten das Konzert auch stattfand.&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-J3gKNzRhsEg/TpYDiOLgDWI/AAAAAAAAAiE/CQp9znVlI8Y/s1600/DSCF0701.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-J3gKNzRhsEg/TpYDiOLgDWI/AAAAAAAAAiE/CQp9znVlI8Y/s320/DSCF0701.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Foto: Christiane Weber&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;Unterschiedlicher im Vergleich zu dem Abend im St.-Theresien-Gymnasium am 9. September konnte die Atmosphäre nicht sein. Der Flügel -- ein Matthias Bettich-Flügel mit 1,88m Länge -- stand zwischen Lautsprecherboxen auf der Bühne in der PA-Abteilung und ich müsste mehrfach daran denken, dass zu alten Rockmusik-Zeiten, der Anblick eines solchen Equipments zu exstatischen Zuständen geführt hätte. Jedoch mutete es zuerst ein wenig seltsam an, zwischen PA-Boxen und in der nicht gerade klassisch-romantischen Atmosphäre von MusikProduktiv Liszt zu spielen. Doch daran hatte ich mich nach ein paar Takten Einspielen gewöhnt und fand dann, dass es eine gelungene Kombination war. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Konzert war sehr gut besucht, auch dank meiner Klavierschüler und deren Eltern, die gekommen waren. Dank der Bühnenbeleuchtung war es eine wirklich schweißtreibende Geschichte, die sehr viel Spaß gemacht hat und auch beim Publikum gut angekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Liszt passt vielleicht überall hin. Egal ob katholisches Mädcheninternat oder zwischen PA-Boxen im Musikgeschäft.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3486876651915500896?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3486876651915500896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-bei-bettich-piano.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3486876651915500896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3486876651915500896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-bei-bettich-piano.html' title='Rückblick: Liszt-Abend bei Bettich-Piano im MusikProduktiv in Laggenbeck am 23. September'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-J3gKNzRhsEg/TpYDiOLgDWI/AAAAAAAAAiE/CQp9znVlI8Y/s72-c/DSCF0701.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3954488091432789428</id><published>2011-10-04T14:31:00.000-07:00</published><updated>2011-10-04T15:03:38.699-07:00</updated><title type='text'>Rückblick: Liszt-Abend in Ruppichteroth-Schönenberg am 9. September</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die ersten beiden Klavierabende dieses Jahr zu Ehren von Franz Liszt sind vorüber -- und das (ich muss es zu meiner Blogger-Schande gestehen) schon seit ein paar Wochen. Genauer gesagt, der erste Liszt-Abend im St.-Theresien-Gymnasium in Ruppichteroth-Schönenberg war am 9. September und der Abend bei Bettich-Piano im MusikProduktiv in Ibbenbüren-Laggenbeck war am 23. September. Der für den 18. September geplante Orgel- und Klavierabend mit Werken von Franz Liszt zusammen mit Axel Wilberg (Orgel) in Euskirchen-Kuchenheim musste leider wegen einer sehr schmerzhaften Nagelbettentzündung am Mittelfinger meiner linken Hand auf den 30. Oktober verschoben werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die beiden Abende in Schönenberg und Laggenbeck waren für mich (und ich denke auch für mein Publikum) ganz besondere Erlebnisse, wobei die Örtlichkeiten unterschiedlicher gar nicht sein konnten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-jJy_vwzgd8w/Tot4NZYWLuI/AAAAAAAAAh4/PQz9uW9JOyM/s1600/flyer-liszt-2.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-jJy_vwzgd8w/Tot4NZYWLuI/AAAAAAAAAh4/PQz9uW9JOyM/s320/flyer-liszt-2.jpg" width="206" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das St.-Theresien-Gymnasium liegt im schönen Bröltal im Rhein-Sieg-Kreis. Es ist ein katholisches Mädcheninternat, das gerade sein 20. Jubiläum gefeiert hat und das von der von mir sehr geschätzten Priesterbruderschaft St. Pius X. betetreut wird. Eine perfekte Umgebung für einen Abend mit Musik vom Abbé Liszt. Nicht ohne Absicht habe ich für das Plakat eine Liszt-Photographie von Nadar gewählt, die den Abbé wenige Monate vor seinem Tod im jahre 1886 zeigt. Allerdings hat das Bild zu einem amüsanten Missverständnis geführt. Das Plakat hing an verschiedenen Stellen in der Schule aus, wie z.B. am Mitteilungsbrett, am Eingang zur Kirche und am Eingang zur Kapelle. Eine Woche vor dem Konzert bin ich also nach Schönenberg gefahren, um mich mit dem alten aber schönen Flügel der Marke Tuch &amp;amp; Geyer (ich schätze zwischen 1890 und 1900) anzufreunden. Während ich also auf dem Flügel mein Programm durchspielte, kamen immer wieder jüngere Schülerinnen in den Saal und hörten ein wenig zu. Später bemerkte dann eines der jungen Mädchen, ich sähe doch ganz anders aus als auf dem Plakat. Diese schöne kleine Anekdote hat es sogar bis in den &lt;a href="http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/page&amp;amp;atype=ksArtikel&amp;amp;aid=1315562770605"&gt;Kölner Stadt-Anzeiger&lt;/a&gt; und in den Bericht auf der &lt;a href="http://www.piusbruderschaft.de/startseite/archiv-news/726-aus_den_schulen/5849-daniel-hoehr-schenkte-dem-st-theresien-gymnasium-einen-liszt-abend"&gt;Internetpräsenz der Priesterbruderschaft St. Pius X&lt;/a&gt;. geschafft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da ich wusste, dass der Großteil des Publikums aus Internatsschülerinnen bestand, habe ich nach Absprache mit der Schulleiterin, Schwerster Maria Michaela, ein paar erklärende Texte zum Leben Liszts und den einzelnen Stücken verfasst und vorgetragen. Ich habe mich bisher immer dagegen gewehrt, in meinen Klavier-Recitals zu reden, teils weil ich befürchtete, dies würde die Konzentration auf das Spielen beeinträchtigen, teils weil ich denke, dass man wenigstens mal im Konzert auf jedes überflüssige gesprochene Wort verzichten sollte. Vielleicht liegt meine Abneigung gegen "Moderation" im Konzert ja auch daran, dass ich in meinem Hauptberuf sehr viel reden und zuhören muss. Wie dem auch sei, die Mischung aus Musik und Hintergrundinformation kam sehr gut an.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Abend war ein großartiger Erfolg, doch was viel wichtiger ist, es war ein spannendes Musizieren und es mir gelungen, die Magie der Musik Liszts lebendig werden zu lassen, trotz aller Unzulänglichkeiten meines Spiels. Als besonders schön habe ich empfunden, dass durch eine geöffnete Tür zum Garten hin das Plätschern eines Springbrunnens zu hören war, welches sich dann sehr schön mit den Klängen von "Les jeux d'eaux à la Villa d'Este" (mein Lieblingsstück aus dem Programm) vermischt hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war ein unvergesslicher Abend und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die diesen Abend möglich gemacht haben. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3954488091432789428?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3954488091432789428/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-in-ruppichteroth.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3954488091432789428'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3954488091432789428'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/10/ruckblick-liszt-abend-in-ruppichteroth.html' title='Rückblick: Liszt-Abend in Ruppichteroth-Schönenberg am 9. September'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-jJy_vwzgd8w/Tot4NZYWLuI/AAAAAAAAAh4/PQz9uW9JOyM/s72-c/flyer-liszt-2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4890166704109054909</id><published>2011-07-31T13:53:00.000-07:00</published><updated>2011-07-31T14:00:27.034-07:00</updated><title type='text'>Am 125. Todestag von Franz Liszt</title><content type='html'>&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-i3IzzQX9FO4/TjW_Foc8Q6I/AAAAAAAAAgE/Bi0LA6Yio2E/s1600/DSC00662.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-i3IzzQX9FO4/TjW_Foc8Q6I/AAAAAAAAAgE/Bi0LA6Yio2E/s200/DSC00662.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Liszt-Sterbehaus in Bayreuth&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute ist also der erste Gedenktag im Liszt-Jahr 2011. Am 31. Juli 1886, vor 125 Jahren, starb in Bayreuth gegen 23.15 Franz Liszt. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Pünktlich zu diesem Tag ist Ernst Burgers neues Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/Franz-Liszt-Leben-Sterben-Bayreuth/dp/394076826X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1312145754&amp;amp;sr=8-1"&gt;&lt;i&gt;Franz Liszt. Leben und Sterben in Bayreuth&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; erschienen, das die Erstveröffentlichung von Lina Schmalhausens Tagebuch in der deutschen Originalsprache enthält. Lina Schmalhausen war eine Liszt-Schülerin und begleitete den Meister in seinen letzten Lebensjahren bei seinen Reisen nach und Aufenthalten in Pest und teilweise auch Rom. Sie war nicht nur seine Schülerin, sondern auch seine Hilfe im Alltag; vielleicht auch seine Geliebte. Im Juli 1886 traf sie mit Liszt in Bayreuth zusammen und wurde so Zeugin seines Todes -- Cosima hatte sie aus dem Hause verbannt und sie sah im Garten auf einer Steintreppe sitzend durch eine Glastüre Franz Liszt sterben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alan Walker hat Linas Aufzeichnungen über die letzten Tage im Leben Liszts 2002 in englischer Sprache herausgegeben. In seinem Vorwort zählt Burger all die Schwächen von Walkers Ausgabe auf -- Auslassungen, falsche Übersetzungen, sinnverdrehende Kommentare, Mißverständnisse. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Burgers Ausgabe enthält wieder einige bisher unveröffentlichte Bilder, wie zum Beispiel ein Bild, das 1978 anlässlich der Fundamentierungsarbeiten für den Neubau der im Krieg zerstörten Grabkapelle Liszts auf dem Bayreuther Friedhof entstanden ist. Das Bild zeigt Liszts Metallsarg im geöffneten Grab. Der Sarg scheint gut erhalten, das große Kruzifix auf dem Sargdeckel ist gut zu erkennen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe Walkers Ausgabe von Linas Tagebuch auf einer Bayernreise 2008 gelesen, bevor ich nach Bayreuth kam und die Räumlichkeiten, in denen Liszt starb und die seit 1993 das Liszt-Museum beherbergt, selber sehen konnte. Ein sehr berührender Moment...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Person, oder besser die Persönlichkeit Franz Liszts begleitet mich seit dem ich 12 Jahre alt war. Meine Eltern gaben mir damals den biographischen Roman &lt;i&gt;Ungarische Rhapsodie&lt;/i&gt; zu lesen. Das Buch hat mich damals (wie heute auch) unheimlich beeindruckt und wurde in den folgenden Jahren meine Sommerlektüre -- eine Gewohnheit, die ich seit 2008 irgendwie wieder aufgegriffen habe. Es war aber damals eine gute Motivationshilfe und Horizonterweiterung. Ich habe in dem Alter durch das Buch sehr viel über Musik und Musikgeschichte gelernt, es war auch mein erster Berührungspunkt mit Richard Wagner und es hat mich immer über Wochen hin sehr beschäftigt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und als ich nach langer Pause mich dann 2008 wieder intensiv dem Klavier widmete, war Liszt auch schnell wieder dabei und seit dem habe ich in jedem Programm mindestens ein Liszt-Werk gespielt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Jahr steht natürlich nur Liszt auf dem Programm. Neben den Klavierbearbeitungen von Schuberts "Ständchen", die Liszt selber oft in seinen Konzerten in den 1840er Jahren gespielt hat, und von Wagners "Isoldes Liebestod" werde ich wieder die "Funérailles", "Consolations" und mein altes Schlachtross, die Zweite Ungarische Rhapsodie, spielen. Einen besonderen Wunsch erfülle ich mir mit "Les jeux d'eaux à la Villa d'Este", mein persönliches Lieblingsstück von Franz Liszt, von dem ich noch vor einem Jahr gedacht habe, dass es weit außerhalb meiner Möglichkeiten ist. Ob dem so ist, lasse ich andere entscheiden. Außerdem mit dabei das düstere "Nuages gris", das ich gelegntlich als Zugabe gespielt habe. Schon im Mai habe ich bei der Veranstaltung "Grüner ist, seit ich so fühl..." den Liebestraum Nr. 3 gespielt, der bei meinen Liszt-Abenden die Zugabe ist.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jcigvGoNJt4/TjW_vjYELmI/AAAAAAAAAgI/LAAdLfGQXrU/s1600/DSC00671.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-jcigvGoNJt4/TjW_vjYELmI/AAAAAAAAAgI/LAAdLfGQXrU/s200/DSC00671.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Liszts Grabkapelle in Bayreuth&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute, sein 125. Todestag, war schon ein bewegender Tag. Im Radio habe ich einige  Sendungen gehört und im Bayrischen Fernsehen wurde Liszts h-Moll Sonate  gespielt von Daniel Baremboim in der Villa Wahnfried gesendet. Ich  selber habe heute mehr Liszt gespielt als geübt und seltsamerweise war  es heute, dass ich das erste Mal das Gefühl hatte, dass ich hier nicht  einzelne Werke von zum Teil extremen Schwierigkeitsgrad spiele, sondern  ein rundes Programm, das spannend ist und unter die Haut geht. Es hat sehr viel Freude gemacht und war fast wie eine persönliche Begegnung mit Liszt. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Musikwelt hat Franz Liszt unheimlich viel zu verdanken. Vielleicht wird sie sich dessen im Laufe des Jahres voll bewusst werden und Franz Liszt wird die Würdigung als Komponist erhalten, die ihm immer noch versagt ist. Vielleicht auch nicht. Ich jedenfalls habe diesem Mann sehr, sehr viel zu verdanken.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Er und seine Musik haben mich von Jugend an erfreut. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4890166704109054909?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4890166704109054909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/07/am-125-todestag-von-franz-liszt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4890166704109054909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4890166704109054909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/07/am-125-todestag-von-franz-liszt.html' title='Am 125. Todestag von Franz Liszt'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-i3IzzQX9FO4/TjW_Foc8Q6I/AAAAAAAAAgE/Bi0LA6Yio2E/s72-c/DSC00662.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3676072956592573501</id><published>2011-05-20T09:16:00.000-07:00</published><updated>2011-05-20T11:37:43.119-07:00</updated><title type='text'>"Grüner ist, seit ich so fühl..."</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Lyrik- und Musikabend, den ich mit Josef Kühlem am 8. Mai im Haus Menden gestaltet habe, schrieb der &lt;i&gt;Bonner General-Anzeiger&lt;/i&gt; am 10. Mai:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Grüner ist, seit ich so fühl..."&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;Josef Kühlem und Daniel Höhr präsentieren Lyrik und Klaviermusik zum Thema Liebe&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;SANKT AUGUSTIN. Lyrik und die dazu passende Musik rund um das Thema Liebe, was kann es im Wonnemonat Mai Schöneres geben. Pianist Daniel Höhr und Rezitator Josef Kühlem bescherten am Sonntag im Haus Menden einen lyrischen Abend der besonderen Art. Mal ernst, mal heiter, beleuchteten die beiden das ewige Thema "Liebe" mit Texten von Goethe, Brecht, Kästner und Mörike und der dazu passenden, wundervoll romantischen Musik von Schubert, Liszt und Wagner. Mit ihren Darbietungen bescherten sie den etwa 20 Gästen einen wunderschönen Abend.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;"Grüner ist, seit ich so fühl..." lautete der Titel des Programms der beiden Künstler Höhr und Kühlem, die sich mit schwelgender Klaviermusik und besinnlichen, erotischen, tragischen aber auch witzigen Texten den "Schmetterlingen im Bauch" näherten. Mit dem "Liebestraum" von Franz Liszt tauchte Pianist Daniel Höhr musikalisch bereits am Anfang tief in die Thematik ein, bevor Josef Kühlem den interessierten Gästen auf unnachamliche Art lyrische Texte von Goethe, Brecht und Walther von der Vogelweide kredenzte. Rund eineinhalb Stunden fesselten die beiden gebürtigen Mendener ihr Publikum mit einem Programm, das wunderbar in die Jahrezeit passt. Während Höhr, der 1973 das Licht der welt erblickte und im zarten Alter von acht Jahren mit dem Klavierspielen begann, die passenden zarten Töne mit seinen Fingern den Tasten entlockte, widmete sich Kühlem eindringlich den Rezitationen der lyrischen Werke alter Meister. Allerdings nicht ohne Anmerkungen, den Kühlem machte klar, dass mit dem Wort "Liebe" heute viel zu inflationär umgegangen würde. "Ich finde, dass unser heutiges Programm gut zum Muttertag passt, denn ohne Liebe gäbe es weder Mütter noch uns", sagte Kühlem. Der 1939 in Menden geborene und in Bad Neuenahr lebende Josef Kühlem sieht sich als Wortwerker, gilt in seinem Wohnort als "Meister des Literatainments" und beeindruckte im Haus Menden mit seiner Art der kurzweiligen Rezitation.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;"Wir sind bisher nur einmal gemeinsam aufgetreten und haben für diesen Auftritt auch nur einmal geprobt", sagte Pianist Höhr, kurz bevor er mit Kühlem auf die Bühne ging. Eigentlich kaum vorstellbar, denn die beiden bildeten eine wunderbare Symbiose aus musikalischer und literarischer Darbietung, so dass kaum einer vermuten würde, dass Höhr und Kühlem nicht ständig gemeinsame Sache machen. Der Abend war Bestandteil des "Augustiner Mais" und bewies, welch tolle Künstler aus Sankt Augustin kommen.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also, Wagner hab ich nicht gespielt....&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3676072956592573501?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3676072956592573501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/05/gruner-ist-seit-ich-so-fuhl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3676072956592573501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3676072956592573501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/05/gruner-ist-seit-ich-so-fuhl.html' title='&quot;Grüner ist, seit ich so fühl...&quot;'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2715263737875151836</id><published>2011-01-28T14:49:00.000-08:00</published><updated>2011-01-29T01:47:56.147-08:00</updated><title type='text'>Mein Traum vom Glück</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TUNBRpQmJTI/AAAAAAAAAf4/XAvQXf9CZqY/s1600/Farm_Toscana.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="220" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TUNBRpQmJTI/AAAAAAAAAf4/XAvQXf9CZqY/s320/Farm_Toscana.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist Sommer. Ein altes Farmhaus auf einem Hügel in der Toscana. Das Haus ist von Zypressen umgeben. Am Fuße des Hügels nur Felder und Bäume. Die nächste Ortschaft ist ca 5 km weit weg. Etwa ein bis eineinhalb Stunden Fußweg. Auf halben Weg befindet sich eine kleine, alte Kirche. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Farmhaus ist mit einem guten Flügel ausgestattet. Bechstein oder Steingraeber. Kein Handy, kein Internet, kein Laptop, kein Fernsehen, kein Radio, keine CDs. Nur Klaviernoten (Beethoven und Liszt) und folgende Bücher:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1. Dantes "Göttliche Komödie" auf Deutsch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;2. Die "Nachfolge Christi" auf Latein und Deutsch&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;3. Eine Bibel&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;4. Ein Gebetbuch. Latein und Deutsch. Alt muss es sein. Und selbstverständlich katholisch.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem ein Block Notenpapier und Schreibzeug.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Küche befinden sich einige bescheidene Vorräte. In erster Linie gesunde Sachen, damit ich mal wieder in Form komme.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich verbringe in diesem von alten Zypressen umgebenen Farmhaus auf einem Hügel in der Toscana etwa zwei Monate. Alleine. Ich stehe morgens früh auf, gehe runter zur Kirche, wo ein alter Priester die stille Hl. Messe liest. Nach altem Ritus, selbstverständlich. Und ohne Gesang. Danach gehe ich zurück, frühstücke irgendetwas Gesundes und übe ein paar Stunden Klavier. Dann gibt es eine gesunde Kleinigkeit zu Mittag, gefolgt von einer Siesta und einem kurzem Spaziergang. Dann geht es zurück an den Flügel um zu üben. Abends dann ein Stück Brot mit irgendwas drauf, dann setze ich mich vor das Haus mit einem Glas Wein und lese im Abendlicht in einem der obengenannten Bücher.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach Sonnenuntergang gehe ich ins Bett.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alle paar Tage gehe ich zu Fuß in die nächste Ortschaft, um auf dem Markt einzukaufen und Sonntags natürlich zur Messe in der kleinen Kirche.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und so verbringe ich zwei Monate. Ich studiere eine Beethoven-Sonate ein und ein paar Liszt-Werke, vielleicht ein paar Stücke aus den Anées de Pèlerinage, vielleicht habe ich ja auch eine Idee und schreibe ein kleines Klavierstück. Ich lese Dante, die Nachfolge Christi, keiner stört mich und ich brauche mit keinem zu reden außer mit meinem Schöpfer.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2715263737875151836?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2715263737875151836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/01/mein-traum-vom-gluck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2715263737875151836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2715263737875151836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2011/01/mein-traum-vom-gluck.html' title='Mein Traum vom Glück'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TUNBRpQmJTI/AAAAAAAAAf4/XAvQXf9CZqY/s72-c/Farm_Toscana.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7574267913889414228</id><published>2010-10-26T13:40:00.001-07:00</published><updated>2010-10-26T13:40:42.723-07:00</updated><title type='text'>Rezension meines Konzertes am 23.10. in der Ibbenbürener Volkszeitung</title><content type='html'>Aus der &lt;i&gt;Ibbenbürener Volkszeitung&lt;/i&gt; vom 26.10.2010: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;"Bilder einer Ausstellung" kam(en) gut an&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;Konzert und Ausstellung bei Bettich Piano zu Gunsten behinderter Menschen in Weißrussland&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Sunhild Salaschek&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Laggenbeck&lt;/b&gt;. Was erscheint wohl geeigneter für eine Ausstellung  mit russischen Bildern als die Komposition "Bilder einer Ausstellung"  von Modest Mussorgski? "Das Große Tor von Kiew" - so der Titel des  letzten Satzes dieses Stückes - hatte die weißrussische Malerin Lidija  Schpektorova zwar nicht dargestellt, aber ihre farbenprächtigen  Blumenbilder und die zahlreichen Herbst- und Winterlandschaften waren  von ähnlicher Kraftfülle wie die Musik, die Daniel Höhr auf dem Klavier  spielte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konzert und Ausstellung waren die beiden Pole der Benefizveranstaltung,  die Bettich Piano zugunsten des Vereins "Chance auf Leben e.V."  ausrichtete. Der Emsländische Verein unterstützt behinderte Menschen in  Weißrussland, die besonders unter der Tschernobylkatastrophe leiden.  Auch ein guter Teil des hilfsbereiten Publikums im beachtlich gefüllten  Vortragssaal hatte osteuropäische Wurzeln. Da kann es nicht verwundern,  dass die Musik von Mussorgsky hervorragend ankam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höhr, der nur nebenberuflich Pianist ist, beeindruckte darüber hinaus  mit einem Programm bedeutender Meisterwerke. Er eröffnete das Konzert  mit der sogenannten Mondscheinsonate (Op. 27 Nr. 2) von Ludwig van  Beethoven. Die Bezeichnung "Mondscheinsonate" fasst den verzaubernden  Eindruck des Eingangssatzes in Worte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses "Adagio sostenuto" rief nämlich Assoziationen an den nächtlichen  Vierwaldstätter See, aber auch an einen Sonnenuntergang in der römischen  Campagna oder an eine Totenklage wach. Höhr spielte die Sonate sehr  klangintensiv, sodass es kaum möglich schien, "dass irgendjemand nicht  tief beeindruckt sein sollte", wie es ein Kritiker bereits 1802, im  Erscheinungsjahr der Sonate formulierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgenden "Consolations" ("Tröstungen") von Franz Liszt erfordern  neben einer gewissen Virtuosität auch intime Ausdrucksstärke. Höhr  verstand es sehr gut, dem Publikum die leidenschaftlich drängenden  Gefühle nahe zu bringen, während er die zarten Phrasen weniger  differenziert modifizierte. Hier bedauerte man, dass der Musiker an  einem Stutzflügel spielte, obwohl bei Piano Bettich eine Vielfalt von  Instrumenten zur Verfügung gestanden hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erstaunlich volle Klangvolumen des kleineren Flügels kam hingegen  anschließend wieder bestens zur Geltung. Höhr machte kaum Pausen  zwischen den einzelnen Abschnitten von Mussorgskys "Bilder einer  Ausstellung". Er setzte die ehr streng aufgebauten "Promenaden" in  köstlichen Kontrast zu den übrigen Sätzen. Genüsslich verfolgten die  Hörer die tapsigen Schritte des "Gnom", oder es amüsierte sich über das  "Ballet der noch nicht ausgeschlüpften Küken", ehe es beim "Großen Tor  von Kiew völlig dem dramatischen Pathos dieser aus dem Volksgut  erwachsenen Programmmusik erlag.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7574267913889414228?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7574267913889414228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/10/rezension-meines-konzertes-am-2310-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7574267913889414228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7574267913889414228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/10/rezension-meines-konzertes-am-2310-in.html' title='Rezension meines Konzertes am 23.10. in der Ibbenbürener Volkszeitung'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2281438658299920083</id><published>2010-09-26T23:11:00.000-07:00</published><updated>2010-09-27T04:49:17.036-07:00</updated><title type='text'>Zitat zum Thema "Gesamtkunstwerk"</title><content type='html'>&lt;i&gt;Wir wurden omnisensorisch gef***t.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;(Björn S. über das ganzheitliche Erlebnis von Richard Wagners &lt;i&gt;Der Ring des Nibelungen&lt;/i&gt;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2281438658299920083?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2281438658299920083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/zitat-zum-thema-gesamtkunstwerk.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2281438658299920083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2281438658299920083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/zitat-zum-thema-gesamtkunstwerk.html' title='Zitat zum Thema &quot;Gesamtkunstwerk&quot;'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-5790450361225318897</id><published>2010-09-23T13:31:00.000-07:00</published><updated>2010-09-23T13:34:51.266-07:00</updated><title type='text'>Die Barbarei ist mitten unter uns</title><content type='html'>Vor Leuten, welche Musik für "haram", also für "unrein" &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=1l_0yrJcGtU"&gt;erklären&lt;/a&gt;, kann und will ich keinen Respekt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-5790450361225318897?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/5790450361225318897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/die-barbarei-ist-mitten-unter-uns.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5790450361225318897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5790450361225318897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/die-barbarei-ist-mitten-unter-uns.html' title='Die Barbarei ist mitten unter uns'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2259089485940584636</id><published>2010-09-19T12:32:00.000-07:00</published><updated>2010-09-20T14:35:26.558-07:00</updated><title type='text'>Die Rezension, die nie im Kölner Stadt-Anzeiger erschienen ist</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Mein Klavierabend in Euskirchen-Kuchenheim (am 21. August) ist ja nun auch schon vier Wochen her. Vor drei Tagen, also am 16. September, erschien dann eine Rezension des Konzertes, deren Textgeschichte schon fast ebenso spannend ist wie die des Pentateuchs.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Es fing mit einer jugen Dame an, die zum Zwecke einer Rezension für den Kölner Stadt-Anzeiger zu dem Klavierabend im Pfarrheim in Kuchenheim erschien, sich nach der Consolation Nr. 5 diskret verabschiedete und somit nicht nur die Consolation Nr. 6 verpasste (was nicht so schlimm war) sondern auch die "Bilder einer Ausstellung", die mir nach der Pause doch recht gut gelungen sind. Dass ein vorzeitiges Verschwinden des Rezensenten nicht heißt, dass über den verpassten Teil der Konzertes nichts geschrieben werden kann, ist keine Neuigkeit. Was jetzt nun aus der Feder der Rezensentin geflossen kam, weiß ich nicht. Offensichtlich nichts Brauchbares, denn nachdem ca. zwei Wochen lang kein Wort über den schweißtreibenden Abend erschienen ist, bot sich dankenswerterweise Herr Axel Wilberg, der mir auch die Noten gewendet hat, an, eine ehrliche Rezension zu schreiben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Das tat er auch. Der Text wurde dann an den Kölner Stadt-Anzeiger weitergeleitet. Dort wurde er so dermaßen &lt;a href="http://danielhoehr.de/Dateien/PDF/Rezension_Kuchenheim_Koelner_Stadt-Anzeiger.PDF"&gt;entstellt&lt;/a&gt;, dass von der ursprünglich sehr gut formulierten, ehrlichen und vor allem professionellen Kritik kaum noch etwas übrig ist.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Deswegen hier exklusiv der originale Text:&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Sonntag, dem 21.  August, wartete die Kirchengemeinde Kuchenheim mit einem Ereignis der ganz  besonderen Art auf. Durch eine großzügige Spende von Frau Leopold aus  Heimerzheim&amp;nbsp;ist das Pfarrheim Kuchenheim nun mit einem historischen Spaethe-Flügel bestückt. Dieser sei allerdings viel zu schade, nur als Vehikel  zu den allwöchentlichen Chorproben zu dienen, so Seelsorgebereichskirchenmusiker  Volker Prinz. Daher habe man sich entschlossen, zur quasi konzertanten „Weihe“  des Instruments einen Klavierabend zu veranstalten. Für das Konzert konnte  Daniel Höhr aus Sankt Augustin gewonnen werden.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die rund 40 Gäste  wurden nicht enttäuscht: Höhr hatte mit Bravourstücken wie Beethovens  Mondscheinsonate und den Bildern einer Ausstellung von Moussorgsky eine  treffliche Auswahl an Werken des 19. Jahrhunderts gefunden, die die  Klangqualitäten des um 1900 erbauten Instruments gut zur Geltung  brachten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im Eröffnungssatz  der Mondscheinsonate gelang Höhr ein Meisterstück von geradezu hynotischer  Dichte. Im zweiten Satz wahrte er behutsame Zurückhaltung, um dann im letzten  Satz alle Kräfte zu entfesseln. Dass dabei das eine oder andere Detail an  Deutlichkeit verlor, mochte man angesichts des musikantischen Schwungs gerne  verzeihen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit den Consolations  von Franz Liszt schickte Höhr sein Publikum in die Pause. Seine sensible  Interpretation der Miniaturen ließ erahnen, dass seinerzeit die Damen der  Pariser Salons nicht nur von Liszts Fingerfertigkeit beeindruckt  waren.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Hauptwerk des  Abends, Moussorgskys Bilder einer Ausstellung, schloß sich nach der Pause an. Ob  es zu bedauern ist, dass die meisten der Gemälde von Viktor Hartmann, die  Moussorgsky zu diesem Zyklus inspiriert haben, verloren gegangen sind? Man war  geneigt, die Frage zu verneinen. Daniel Höhr zeichnete mit kräftigem  Pinselstrich die Bilder nach und ließ, eben unvorbelastet durch Originale, ganz  eigene Bilder vor dem geistigen Auge des Publikums erstehen. Ein schwerfälliger  polnischer Ochsenkarren zog vorbei, ein Gnom hüpfte mit skurrilen Verrenkungen  durch den Saal und das bunte Treiben auf dem Marktplatz von Limoges wurde für  einen Augenblick greifbar nah.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für die  herrvorragende Leistung bei sommerlich-schweißtreibenden Temperaturen bedankte  sich das Publikum mit einem herzlichen Applaus. Als Zugabe spielte Höhr „In der  Nacht“ aus den Fantasiestücken von Robert Schumann. Leider in diesem Fall keine  ganz glückliche Wahl nach dem vorangegangenen Kraftakt.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es bleibt zu hoffen,  dass dieser Klavierabend nicht der einzige im reichhaltigen Musikprogramm des  Pfarrverbandes Erftmühlenbach bleiben  wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span id="role_document" style="color: white; font-size: x-small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2259089485940584636?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2259089485940584636/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/die-rezension-die-nie-im-kolner-stadt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2259089485940584636'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2259089485940584636'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/09/die-rezension-die-nie-im-kolner-stadt.html' title='Die Rezension, die nie im Kölner Stadt-Anzeiger erschienen ist'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4481284317803114179</id><published>2010-08-31T09:55:00.000-07:00</published><updated>2010-08-31T09:55:57.879-07:00</updated><title type='text'>Am Rande der Sarrazin-Hatz</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.pi-news.net/2010/08/am-rande-der-sarrazin-hatz/"&gt;Am Rande der Sarrazin-Hatz&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4481284317803114179?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.pi-news.net/2010/08/am-rande-der-sarrazin-hatz/' title='Am Rande der Sarrazin-Hatz'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4481284317803114179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/08/am-rande-der-sarrazin-hatz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4481284317803114179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4481284317803114179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/08/am-rande-der-sarrazin-hatz.html' title='Am Rande der Sarrazin-Hatz'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-5416498806657106699</id><published>2010-08-30T14:03:00.000-07:00</published><updated>2010-08-30T21:46:07.588-07:00</updated><title type='text'>Eine Nation von Schnell-Lesern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun ist es also raus, das Buch von Thilo Sarrazin und mir scheint, Deutschland ist gar nicht so sehr auf dem direkten Wege in die Verblödung, denn offensichtlich sind wir eine Nation von Schnell-Lesern, die wohl keine Probleme hat, ein Buch von über 450 Seiten, das heute erst offiziell erschienen ist, in Windeseile zu lesen und sich eine qualifizierte Meinung dazu zu bilden, allen voran unsere Politiker und Vertreter der Medien und&amp;nbsp; in deren Gefolge all die Gutmenschen, die sich seit Tagen durch qualifizierte und sachliche Kritik an Sarrazins Aussagen profilieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei all dem Geschrei der Empörung ob Sarrazins "kruder These", die er, soweit ich das verstehe, nicht in seinem Buch vertritt sondern gegenüber der &lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9273445/Sarrazin-nach-kruden-Juden-Thesen-unter-Beschuss.html"&gt;WELT&lt;/a&gt; geäußert hat, dass Juden gleiche genetische Merkmale hätten, die sowohl den Zentralrat der Juden wie auch andere selbsternannte Verfechter des politisch korrekten Anstandes seit gestern mächtig hyperventilieren lassen, fällt es aber wohl kaum jemandem ein, sich erst mal schlau zu machen. Was dem Einen sein Antisemitismus- und Rassismusalarm, ist dem Anderen, in diesem Falle nämlich dem Forscher Harry Ostrer vom New York University Langone Medical Center, ein interessantes Forschungsergebnis, über das die &lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/06/10/science/10jews.html?_r=1&amp;amp;src=me&amp;amp;ref=homepage"&gt;New York Times&lt;/a&gt; am 9. Juni dieses Jahres berichtet hat.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Peinlichkeit lässt zwei mögliche Schlüsse zu: entweder löst bei unseren politischen und publizistischen Eliten der Gebrauch bestimmter Begriffe in bestimmten Zusammenhängen (in diesem Fall "Gene" und "Juden"), wie bei Pawlows Hund, reflexartige Reaktionen aus, welche nicht unter Kontrolle zu bekommen sind. In diesem Falle wären unsere Politiker und Medien reflexgesteuert und jenseits von jeglicher Argumentationsfähigkeit.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oder, und das wäre noch schlimmer, bestimmte Fakten oder Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit dürfen nicht ausgesprochen werden und werden sofort als "Rassismus" oder "Volksverhetzung" diffamiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell ist die öffentliche "Diskussion" über &lt;i&gt;Deutschland schafft sich ab&lt;/i&gt; sehr aufschlussreich in bezug auf den Zustand der Meinungsfreiheit in diesem Lande, an der ich schon seit eininger Zeit zweifele, besonders aber nachdem ich heute morgen im Radio die Sendung&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.wdr5.de/sendungen/tagesgespraech/s/d/30.08.2010-09.20.html"&gt;Tagesgespräch&lt;/a&gt; auf WDR 5 gehört habe, in der die Moderatorin Tanja Busse, die offensichtlich auch zu den Schnell-Lesern gehört, Sarrazins Buch mit Vokabeln wie "Hetze" und "rassistisch" bedachte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Hysterie in den Medien heute spricht Bände. Anstatt die Gelegenheit zu nutzen und endlich die Diskussion zu führen, die seit langem überfällig ist, gefallen sich Politiker und Medien in Empörungsarien und im Niederbrüllen eines Mannes, der vielleicht doch nicht ganz unrecht hat. Da ich aber nicht zu der Lese-Elite dieses Landes gehöre, kann ich mir da erst eine Meinung zu bilden, wenn ich das Buch gelesen habe. Und das wird noch etwas dauern... &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-5416498806657106699?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/5416498806657106699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/08/eine-nation-von-schnell-lesern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5416498806657106699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5416498806657106699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/08/eine-nation-von-schnell-lesern.html' title='Eine Nation von Schnell-Lesern'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-6771016820483839917</id><published>2010-07-16T12:47:00.000-07:00</published><updated>2010-09-06T13:29:42.650-07:00</updated><title type='text'>"Gott schützt die ... Pianisten."</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In seinen Memoiren schreibt Hector Berlioz über ein Bankett, das man ihm zu Ehren nach einigen sehr erfolgreichen Konzerten in Prag anno 1846 gab:&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TEC2awCQKBI/AAAAAAAAAfA/jrlZifYbFQk/s1600/liszt01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TEC2awCQKBI/AAAAAAAAAfA/jrlZifYbFQk/s200/liszt01.jpg" width="192" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach dem Vorbild des Banketts, bei welchem mir die Wiener Musiker und Musikfreunde den Taktstock aus vergoldetem Silber geschenkt hatten, von dem ich Ihnen erzählt habe, fand im Anschluss an das Konzert ein Souper statt, bei welchem die Prager mir einen silbernen Pokal verehrten. Die meisten Virtuosen, Kritiker und Musikliebhaber der Stadt waren da; ich hatte sogar das Vergnügen, unter den Letztgenannten einen Landsmann zu entdecken, den geistreichen und liebenswürdigen Prinzen Rohan. Liszt wurde einstimmig dazu ernannt, anstelle des Vorsitzenden, dem das Französische nicht geläufig genug war, das Wort zu führen. Beim ersten Toast hielt er mir im Namen der Versammlung eine mindestens fünfzehn Minuten lange Ansprache mit einer Herzenswärme, einem Einfallsreichtum und ausgewählten Formulierungen, um die ihn viele Redner beneiden würden. Ich war tief gerührt. Leider zeigte er sich beim Tinken ebenso ausdauernd wie beim Reden; aus dem tückischen Pokal, der von den Gästen eingeweiht worden war, flossen solche Ströme von Champagner, dass Liszts ganze Beredsamkeit darin Schiffbruch erlitt. Noch um zwei Uhr früh hatten Belloni* und ich in den Straßen von Prag alle Hände voll zu tun, um ihn davon zu überzeugen, dass es ratsamer sei, das Tageslicht abzuwarten, um sich mit einem Böhmen, der &lt;i&gt;besser&lt;/i&gt; getrunken hatte als er, auf zwei Schritt mit Pistolen zu duellieren (was er unbedingt wollte). Am nächsten Morgen begannen wir uns Sorgen um Liszt zu machen, dessen Konzert mittags stattfinden sollte. Um halb zwölf schlief er noch immer; schließlich weckt man ihn, er steigt in die Kutsche, betritt den Konzertsaal, wird mit frenetischem&amp;nbsp; Applaus empfangen und spielt, wie er, glaube ich, in seinem Leben noch nicht gespielt hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gott schützt die ... Pianisten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;_____________________&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;* Liszts Sekretär.&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Heidlberger, Frank (Hg.), &lt;i&gt;Hector Berlioz. Memoiren&lt;/i&gt;. (Kassel: Bärenreiter, 2007), 494.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-6771016820483839917?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/6771016820483839917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/gott-schutze-die-pianisten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6771016820483839917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6771016820483839917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/gott-schutze-die-pianisten.html' title='&quot;Gott schützt die ... Pianisten.&quot;'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TEC2awCQKBI/AAAAAAAAAfA/jrlZifYbFQk/s72-c/liszt01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-1092878200131549663</id><published>2010-07-16T00:10:00.000-07:00</published><updated>2010-07-16T00:10:00.788-07:00</updated><title type='text'>Hier schweigt der Trend</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.pi-news.net/2010/07/hier-schweigt-der-trend/"&gt;Hier schweigt der Trend&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-1092878200131549663?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.pi-news.net/2010/07/hier-schweigt-der-trend/' title='Hier schweigt der Trend'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/1092878200131549663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/hier-schweigt-der-trend.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1092878200131549663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1092878200131549663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/hier-schweigt-der-trend.html' title='Hier schweigt der Trend'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-1754934520657717922</id><published>2010-07-08T15:21:00.000-07:00</published><updated>2010-07-16T00:23:13.768-07:00</updated><title type='text'>Die Welt ist tief, und tiefer als der Tag gedacht!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Montagabend spielte zum Saisonende und wohl auch zu Mahlers 150. Geburtstag in der Kölner Philharmonie das Gürzenich Orchester unter Markus Stenz Mahlers 3. Sinfonie.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Dritte ist mit etwa 90 Minuten Spieldauer Mahlers längste Sinfonie. Die etwa 90 Minuten von 20.00 Uhr bis ca 21.30 am Montag in der Kölner Philharmonie waren allerdings sehr kurzweilig. Schon direkt zu Beginn des ersten Satzes holte Markus Stenz mit dem Gürzenich Orchester die Zuhörer ab und entführte sie in Mahlers Welt, in der das Triviale neben dem Tragischen und Tiefgründigen steht, ja sogar eine Facette davon ist - wie im richtigen Leben. Gerade in den krassen Gegensätzen des ersten Satzes wird dies so wunderbar deutlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Großartig war das Posthornsolo im dritten Satz. Der Posthornspieler war auf einem der Gänge außerhalb des Konzertsaales und die Tür war auf. So entstand eine Fernwirkung wie sie angemessener nicht sein konnte. Unten, auf der Bühne der Philharmonie, die Blumen, die schwirrenden Insekten, die zwitschernden Vögel, die verstummen, den Atem anhalten, ja gebannt zuhören wenn die idyllische Melodie des Menschen aus der Ferne erklingt. Diese Idylle jedoch ist nur noch Erinnerung und von unserer Lebenswirklichkeit so fern, aber die Musiker des Gürzenich Orchesters haben diese Idylle wunderbar auferstehen lassen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch aber erscheint selber im vierten Satz als das Traum- und Leidensgebilde aus Nietzsches "Zarathustra". Das Altsolo "O Mensch, gib acht!" wurde grandios von Michaela Schuster gesungen. Ein wenig störend waren ein paar unsaubere Einsätze der Hörner, wobei auch schon im ersten Satz mal ein Horn an prägnanter Stelke kiekste. So etwas passiert halt, ist aber schade und ärgerlich, wenn es die Wirkung stört und das war leider zu Beginn des vierten Satzes&amp;nbsp; (und nicht nur dort) der Fall. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Blick richtet sich als nächstes auf die Engel. Die Mädchen und Knaben der Chöre am Kölner Dom und der Damenchor der Oper Köln sangen zusammen mit Frau Schuster die naiven Bimm Bamm Klänge des fünften Satzes auf einen Text aus "Des Knaben Wunderhorn". Super! Dies einmal live zu hören war ein echtes Erlebnis.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der letzte Satz, der von der Liebe erzählt, ist einfach nur überirdisch und wurde auch so gespielt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein großartiges Konzert und ich bin froh, dass ich mir direkt nach dem Konzert den Mitschnitt auf CD geholt habe. Man kann die Konzerte des Gürzenich Orchesters direkt nach dem Ende des Konzertes auf CD oder als MP3 erwerben. Die Doppel CD mit Case und Inlay (sieht sehr amtlich aus!) für 12 Euro. Da kann man nicht meckern, vor allem weil Michaela Schuster und Markus Stenz auf Wunsch die CDs signiert haben und sich für jeden, der davon Gebrauch gemacht hat, ein wenig Zeit genommen haben. So gab es am Montagabend nicht nur nein tolles Konzert, sondern auch eine signierte live CD und zwei großartige Künstler zum Anfassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-1754934520657717922?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/1754934520657717922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/die-welt-ist-tief-und-tiefer-als-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1754934520657717922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/1754934520657717922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/die-welt-ist-tief-und-tiefer-als-der.html' title='Die Welt ist tief, und tiefer als der Tag gedacht!'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4192081350208244284</id><published>2010-07-07T15:37:00.000-07:00</published><updated>2010-07-07T16:01:29.285-07:00</updated><title type='text'>Am 150. Geburtstag Gustav Mahlers</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TDUBaIFTCsI/AAAAAAAAAew/7znYdlYYHgU/s1600/mahler.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TDUBaIFTCsI/AAAAAAAAAew/7znYdlYYHgU/s200/mahler.jpg" width="182" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute wäre Gustav Mahler 150 Jahre alt geworden und dieses Ereignis ist beispielsweise vom Radioprogramm des WDR angemessen gefeiert worden. So widmete sich u.a. die Sendung "Zeitzeichen" dem Komponisten und auch das "Klassikforum" auf WDR 3 wird in den nächsten Monaten je eine der 10 1/2 Sinfonien Mahlers ("Das Lied von der Erde" mit inbegriffen) pro Monat ausstrahlen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein wenig beschämend ist die Tatsache, dass die Noten, die auf der Titelseite der heutigen FAZ abgedruckt waren, die Noten der spanischen Nationalhymne sind und auch im Feuilleton sucht man vergebens nach einer Erinnerung an Mahler an dessen 150. Geburtstag. So widmet sich die erste Seite dem Berliner Konzert des Künstlers, der sich gelegentlich auch mal wieder Prince nennt und dem soeben vergeigten WM-Halbfinale gegen Spanien. Die Frage, ob nicht eine Würdigung des Komponisten, von dem gesagt wird, es sei der Schlusspunkt einer musikalischen Tradition, die mit der Gregorianik beginnt, mehr inhaltliche Nachhaltigkeit gehabt hätte, erübrigt sich angesichts des Angsthasenfußballs von eben. Auch "das variable Kalendarium", der lahme Cartoon-Ersatz unter dem Fernsehprogramm auf der letzten Seite des Feuilletons (das &lt;a href="http://www.carlsen.de/web/graphicnovel/buch?tn=178977"&gt;Faust-Comic&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://der-flix.de/"&gt;Flix&lt;/a&gt;, das vor ein paar Monaten an der selben Stelle erschien, war genial), lässt den Geburtstag des Komponisten, der die Welt in seiner Musik abbilden wollte, unerwähnt und erinnert statt dessen an die Eröffnung des ersten deutschen Frauenhauses 1976 in Berlin, den Sieg Boris Beckers 1985 in Wimbledon, den Geburtstag Marc Chagalls, das Erscheinen von Konrad Dudens Wörterbuch 1880 und die Terroranschläge in der Londoner Underground 2005.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Frage stellt sich, ob Mahlers Welt zu groß ist für die FAZ.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass aber zumindest Teile aus der Welt, die Mahler in seiner Musik abgebildet hat, in deutsche Kinder- und Jugendzimmer passen, ist eine gute Erfahrung, die ich heute in zwei Klavierstunden machen durfte, von denen ich nur ein paar Minuten dazu genutzt habe, um meinen Schülerinnen einen Einblick in genau diese Welt zu geben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Davon und von dem Konzert des Gürzenich Orchesters unter Markus Stenz in der Kölner Philharmonie, in der Mahlers Dritte gegeben worden ist, später.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Happy Birthday, Gustav Mahler!&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4192081350208244284?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4192081350208244284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/zum-150-geburtstag-gustav-mahlers.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4192081350208244284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4192081350208244284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/07/zum-150-geburtstag-gustav-mahlers.html' title='Am 150. Geburtstag Gustav Mahlers'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TDUBaIFTCsI/AAAAAAAAAew/7znYdlYYHgU/s72-c/mahler.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2214793389496486366</id><published>2010-06-24T13:45:00.000-07:00</published><updated>2010-06-24T13:47:46.158-07:00</updated><title type='text'>"Bilder einer Ausstellung" zum Ersten</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Letztes Wochenende fand in Bonn ein privat organisiertes Semniar zur überlieferten Liturgie statt, das inhaltlich und liturgisch von Pater Martin Reinecke gestaltet wurde. Die beiden liturgischen Höhepunkte waren eine Messe in der Godesberger Michaelskapelle am Samstagmorgen und ein levitiertes Hochamt in der Kreuzbergkirche am Sonntagnachmittag. Bei beiden Messen durfte ich als Ministrant mitwirken. Der Blog &lt;a href="http://viridissima.blogspot.com/2010/06/forma-extraordinaria-bonnae.html"&gt;VIRIDISSIMA VIRGA &lt;/a&gt;und die Website &lt;a href="http://summorum-pontificum.de/vorort/bonn_seminar.shtml"&gt;Summorum Pontificum&lt;/a&gt; berichten ausführlich und mit Bildern über das Seminar und die Messfeiern.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;A propos Bilder: Im&amp;nbsp; Rahmen dieses Seminares hatte ich am Samstagabend Gelegenheit, Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" im Kreise der Wochenendseminaristen vorzuspielen. Es war das erste Mal seit 1996, dass ich den Klavierzyklus vor einem Publikum gespielt habe und damals war es übrigens auch ein Hauskonzert.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TCPDRwMr2BI/AAAAAAAAAeo/_lh3MjAfqNA/s1600/IMG_1809.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TCPDRwMr2BI/AAAAAAAAAeo/_lh3MjAfqNA/s320/IMG_1809.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Vorweg muss ich sagen, dass es jedes Mal ein Erlebnis ist, die "Bilder einer Ausstellung" ganz zu spielen. Es ist eine Reise durch grundverschiedene Szenen und Stimmungen, wobei mir immer der subjektive emotionale Aspekt mindestens genauso wichtig ist wie die musikalische Umsetzung der Bilder Viktor Hartmanns als kleine Szenen in Mussorgskys Klavierminiaturen. Damit meine ich, dass hier der Komponist nicht nur Bilder in Musik übersetzt sondern in erster Linie einen verstorbenen Freund betrauert und nach und nach selber Teil der Musik gewordenen Bilder wird. Ganz deutlich wird das in der nicht nur durch die gemeinsame Überschrift "Catacombae" eng mit "Sepulchrum romanum" verknüpften Promenadenversion "Cum mortuis in lingua mortua", in welcher der Komponist sich selbst (durch das Promenadenthema) und den verstorbenen Freund in einen direkten Todesbezug setzt. Auch die Kirchenglocken im letzten Satz läuten das Promenadenthema; der Komponist selber wird Teil des Triumphalismus (im positiven Sinne) des "Heldentors von Kiew". Die Verschmelzung der Trauer mit den Bildinhalten und deren augenscheinliche Überwindung ist für mich der Schlüssel zu Mussorgskys Klavierzyklus.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Auf diese Reise möchte ich auch meine Zuhörer mitnehmen und ich glaube, es ist mir am Samstag ein Stück weit gelungen. Technisch und von der Spielsicherheit her liefen "Bilder einer Ausstellung" viel besser als Beethovens op. 27 Nr. 2 und Liszts "Consolations" beim Hauskonzert am 29. Mai. Die Anzahl der Umgenauigkeiten war gering, was nicht heißen soll, dass ich nicht noch viel Arbeit an dem Zyklus hätte. Die Spannung kam auf jeden Fall schon rüber und es war ein schöner Erfolg. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Großartig war auch das Instrument, auf dem ich am Samstag gespielt habe - ein neuer Bechstein Academy A.190.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2214793389496486366?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2214793389496486366/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/bilder-einer-ausstellung-zum-ersten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2214793389496486366'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2214793389496486366'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/bilder-einer-ausstellung-zum-ersten.html' title='&quot;Bilder einer Ausstellung&quot; zum Ersten'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TCPDRwMr2BI/AAAAAAAAAeo/_lh3MjAfqNA/s72-c/IMG_1809.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4699140427596536815</id><published>2010-06-21T13:51:00.000-07:00</published><updated>2010-06-22T08:12:14.371-07:00</updated><title type='text'>Sommersonnenwende - Der Ring des Nibelungen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute ist der längste Tag im Jahr und wenn ich hier oben in der Nähe von Osnabrück im Garten Richtung Westen schaue, ist da noch ein heller Streif am Horizont. Mag sein, dass ich jetzt arg nach Hans Castorp klinge, aber es ist doch wirklich so, dass am längsten Tag im Jahr, zu Beginn des Sommers, bei all der sommerlichen Freude und Leichtigkeit gleichzeitig auch eine gewisse Trauer da ist, denn der Zenit ist erreicht, ab jetzt wird das Licht nach und nach wieder von der Dunkelheit verdrängt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Vom 8. bis 13. Juni hatte ich Gelegenheit, mir in der Oper Köln den zweiten Zyklus des "Der Ring des Nibelungen" anzusehen. Ich wage zu behaupten, dass mich noch kein Kunsterlebnis so tief beeindruckt hat wie Wagners Tetralogie. Ich hatte vorher die Libretti gelesen - das sollte man auf jeden Fall - und mich mit den wichtigsten Motiven am Klavier vertraut gemacht. Ganz fremd war mir die Musik des "Rings" ja nicht, denn ich hatte ihn ja schon einmal im Radio gehört, teilweise im Fernsehen gesehen und außerdem habe ich eine Doppel-CD mit den "Highlights". Die Inszenierung von Robert Carson war unheimlich beeindruckend und angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexico hat der Hauptaspekt des Kölner Rings, nämlich die Zerstörung der Lebensgrundlage des Menschen, einen hochaktuellen Bezug. Die in erster Linie durch Schrott und Zerstörung gekennzeichneten Bühnenbilder (die Rheintöchter spielten im Müll auf dem Boden des Rheines, Mimes Schmiede war ein Schrottplatz mit Wohnwagen drauf, die Bäume im Wald vor der Neidhöle hatten schon keinen Baumkronen mehr) ergaben sehr viel Sinn, vor allem im Kontrast zu dem gigantisch-feudalen Wohnzimmer in Walhall und der diesem sehr ähnlich gestalteten Halle der Gibichungen. Beide Räume standen für Herrschaftsdynastien (eine Mischung aus Industriedynastien und Militärdikaturen), die kurz vom Untergang standen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TB_iL_8tVRI/AAAAAAAAAeY/MxALregrOpM/s1600/WagnersRing2.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TB_iL_8tVRI/AAAAAAAAAeY/MxALregrOpM/s400/WagnersRing2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5485351566933054738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Foto: Klaus Lefebvre. Quelle: &lt;a href="http://www.operkoeln.com/"&gt;Website der Oper Köln &lt;/a&gt;am 21. Juni 2010.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;All die Eindrücke wiederzugeben, wäre unmöglich. Was bleibt ist ein wirklich tiefgehendes Erlebnis, das allerdings auch schwer verdaulich war. Für ein paar Tage war ich wirklich in einer anderen Welt und war mir auch ganz unmöglich, mich dem zu entziehen. Die Motive klangen mir die ganze Zeit in den Ohren, ich habe nach den Aufführungen wirklich jedes Mal extrem schlecht geschlafen und war ganz im Bann der Geschichte um Macht, Betrug, Neid, Gier und Erlösung. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich wieder in der Lage war, mit dem Alltag zurecht zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz großartig war die Leistung des Gürzenich Orchesters unter Markus Stenz und die Solisten, vor allem Stefan Vinke als Siegmund und Siegfried, Astrid Weber als Sieglinde und Evelyn Herlitzius als Brünnhilde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4699140427596536815?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4699140427596536815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/sommersonnenwende-der-ring-des.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4699140427596536815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4699140427596536815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/sommersonnenwende-der-ring-des.html' title='Sommersonnenwende - Der Ring des Nibelungen'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TB_iL_8tVRI/AAAAAAAAAeY/MxALregrOpM/s72-c/WagnersRing2.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2831602717536031510</id><published>2010-06-07T14:54:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.194-07:00</updated><title type='text'>Happy Birthday, Robert Schumann!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;In wenigen Minuten ist Mitternacht, dann ist es der 8. Juni und Robert Schumanns 200. Geburtstag! Bei all den vielen Würdigungen in diesen Tagen, möchte ich, als kleiner Amateur-Pianist und Klavierlehrer im Nebenjob, auch danke sagen. Robert Schumanns Musik war mir von klein auf vertraut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TA1u43MRnTI/AAAAAAAAAeE/Sew3MvAEKOI/s1600/Schumann_Dago.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; width: 146px; float: left; height: 200px;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480158244746927410" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TA1u43MRnTI/AAAAAAAAAeE/Sew3MvAEKOI/s200/Schumann_Dago.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da lag doch immer das Heft mit den Fantasiestücken op. 12 auf dem Klavier und ich wollte immer, wenn ich groß bin, daraus mal etwas spielen. Dann waren da all die Stücke aus dem "Album für die Jugend", eine wichtige Etappe meispieltnes Lernens. Irgendwann habe ich tatsächlich den "Aufschwung" aus den Fantasiestücke op.12 gespielt - und jetzt ist da noch "In der Nacht" dazugekommen, mein definitives Lieblingsstück für Klavier von Schumann überhaupt. Mit den Kinderszenen haben ich vor drei Jahren nach jahrelanger Abstinenz wieder zum Klavier zurückgefunden. Das Klavierkonzert in a-moll ist eines meiner Lieblingskonzerte für Klavier und Orchester, die 3. Sinfonie höre ich oft im Auto wenn ich hier oben zwischen Osnabrück und Ibbenbüren zu meinen Englischkursen fahre und so zumindest in der Musik ein Stück Rheinland haben kann.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;An Schumanns Grab bin ich oft wesen und auch die Gedenkräume im Schumannhaus in Endenich besuche ich hin und wieder. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und so ist mein Dank an diesen Großen der Musik, vielleicht der romantischste unter den Romantikern, für all das Schöne, dass ich erleben durfte seit dem ich bewusst Musik höre und mache, nur angemessen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2831602717536031510?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2831602717536031510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/happy-birthday-robert-schumann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2831602717536031510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2831602717536031510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/06/happy-birthday-robert-schumann.html' title='Happy Birthday, Robert Schumann!'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TA1u43MRnTI/AAAAAAAAAeE/Sew3MvAEKOI/s72-c/Schumann_Dago.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7288725344007246780</id><published>2010-05-30T10:08:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.197-07:00</updated><title type='text'>Quasi una fantasia - Märchen für Erwachsene</title><content type='html'>Das war doch positiv!&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ein Hauskonzert in einem schönen großen Haus, toll gelegen im malerischen Hennef-Bödingen. Ein gutes Klavier, ca. 40 Leute Publikum und ein tolles Programm, das unter dem Motto "Quasi una fantasia - Märchen für Erwachsene stand."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TAKrTIoOh0I/AAAAAAAAAd8/7sGxB0c2lZs/s1600/Beethoven%2Bblindes%2BM%C3%A4dchen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 156px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TAKrTIoOh0I/AAAAAAAAAd8/7sGxB0c2lZs/s200/Beethoven%2Bblindes%2BM%C3%A4dchen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5477128442058016578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zusammen mit Daniel Seibert (Sprecher) durfte ich diesen Abend gestalten, in dem es um große Männer, ihre Musik und die Legenden ging, die sich darum gesponnen haben. Da war zum Einen die Geschichte von Beethoven und der Blinden, die sich im späten 19. Jahrhundert einer gewissen Beliebtheit erfreute. Als Beethoven eines Abends durch Bonn spazierte, hörte er aus einem Haus in der Nähe des Koblenzer Tores seine eigene Musik tönen. Er ging hinein und fand ein blindes Mädchen am Klavier. Von ihrem Schicksal gerührt, setzte er sich selber ans Klavier und begann zu improvisieren. Dabei schien das durch das Fenster kommende Mondlicht sich mit dem Tönen zu verbinden. Und daraus ist dann die "Mondscheinsonate" entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht weniger schön die sogenannte "Weihekusslegende", in der Ludwig van Beethoven im Jahr 1823 nach einem Konzert des zwölfjährigen Franz Liszt in Wien auf das Podium steigt, den Jungen hochhebt, ihm einen Kuss auf die Stirn drückt, ihn wieder auf den Boden stellt und den Saal verlässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Auszug aus Wagners "Pilgerreise zu Beethoven" und quasi als Gegengewicht dazu der Ausszug aus "Der Kontrabassist" von Patrick Süskind, der sich mit Wagner im Allgemeinen und mit "Tristan und Isolde" im Besonderen beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schumann's Brief an Clara, in dem er erzählt, er würde in dem Stück "In der Nacht" aus den Fantasiestücken op. 12 die Geschichte von Hero und Leander sehen und, quasi als humoristischer Gegenpol zum hochdramatischen Schumann-Stück (das mir übrigens ziemlich gut geglückt ist und auch sehr gut angekommen ist), das Gedicht "Hero und Leander" von Heinz Erhard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ganz toll vorgetragen und ich wage zu behaupten, dass mir auch die Musik gelungen ist. Es war für mich die erste Gelegenheit, die erste Programmhälfte meiner Recitals im Spätsommer bis Herbst diesen Jahres, bestehend aus der "Sonata quasi una fantasia" cis-moll op. 27 Nr. 2 von Beethoven  (eben die sogenannte "Monscheinsonate") und die "Consolations" von Liszt vor einem Publikum auszuprobieren. Auch wenn es da noch ein paar Stellen gibt, an denen ich in den nächsten Wochen etwas Arbeit haben werden, stimmte es schon im Großen und Ganzen. Die Kombination der beiden Werke ergibt eine sehr schöne Wirkung. Es war ein schönes Musizieren, mir ist es wieder gelungen, mich ganz in die Musik zu versenken und das bügelt sicherlich das eine oder andere beherzte Danebengreifen aus. Gerade der erste Satz der "Mondscheinsonate"  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;[&lt;a href="http://danielhoehr.de/Dateien/Musik/Beethoven_op_27_No_2_1st_mvt.mp3"&gt;Aufnahme vom ersten Satz gestern Abend&lt;/a&gt;]&lt;/span&gt; und nach meinem Empfinden Schumanns "In der Nacht" waren die besten Stücke, aber auch die Consolations und Wagners "Albumblatt für Frau Betty Schott", zu dem Daniel Seibert die Hintergrundgeschichte erählte, waren schon ganz rund und haben (so schien es) das Publikum erfreut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da es schade wäre, dieses Programm nur einmal im privaten Kreis vorgetragen zu haben, wird es wahrscheinlich in absehbarer Zeit eine öffentliche Wiederholung geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte mich ganz herzliche bei Daniel Seibert für die gemeinsame Progarmmgestaltung bedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da zeitgleich Deutschland 3:0 gegen Ungarn gewonnen hat und unsere süße Lena den Eurovision Song Contest gewonnen hat, kann der gestrige Abend doch nur positiv gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7288725344007246780?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7288725344007246780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/quasi-una-fantasia-marchen-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7288725344007246780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7288725344007246780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/quasi-una-fantasia-marchen-fur.html' title='Quasi una fantasia - Märchen für Erwachsene'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TAKrTIoOh0I/AAAAAAAAAd8/7sGxB0c2lZs/s72-c/Beethoven%2Bblindes%2BM%C3%A4dchen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3547077873555915261</id><published>2010-05-28T14:38:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.199-07:00</updated><title type='text'>Schumann und Arabien: So spannend kann vierhändig sein!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TABABR6t22I/AAAAAAAAAd0/sEj6uOO_apg/s1600/DSC00109.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TABABR6t22I/AAAAAAAAAd0/sEj6uOO_apg/s200/DSC00109.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5476447537616247650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Mittwochabend fand im Gartenhaus des Instituts für Musik in Osnabrück eine wirklich schöne Soiree statt. Das Osnabrücker Klavierduo, Hee Jung Kim und Peter Florian (mein Klavierlehrer), spielten "Bilder aus Osten" Opus 66 und die "Ballszenen" Opus 109 von Robert Schumann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Vom späten 18. bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein, als es noch nicht an jeder Ecke eine Dönerbude gab und Großmoscheen (wie die in Köln-Ehrenfeld geplante) als "Zeichen der Integration" in Westeuropa noch kein Thema waren, war alles, was irgendwie türkisch oder arabisch (oder was man dafür ausgegeben hat) ziemlich in Mode - man denke an all die "Türkischen Märsche" in der Musik. So gab es orientalische Kostümfeste und man interessierte sich für orientalische Literatur. Heutzutage jedoch... na, lassen wir das jetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Schumann, dessen 200. Geburtstag wir dieses Jahr feiern, las, wie viele seiner Zeitgenossen in einer gewissen Sehnsucht nach dem Exotischen, eine deutsche Nachdichtung der Makamen des Hariri (ich meine mich zu erinnern, sie sei von Friedrich Rückert gewesen) und wurde durch diese Lektüre zu den "Bildern aus Osten" angeregt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer wirklich interessanten Einführung in die literarischen Hintergründe von Schumanns Komposition durch Harald Genkie, spielten Hee Jung Kim und Peter Florian  dann Schumanns "Bilder aus Osten". Vor dem letzten Stück rezitierte Genkie dann "Das Testament" aus den Makamen des Hariri. Tolles Klavierspiel - tolle Rezitation. Beides war unheimlich spannend und packend. Der vierhändige Vortrag war wie aus einem Guss es wurde ziemlich schnell klar, dass Hee Jung Kim und Peter Florian ein eingespieltes Team sind. Wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein&lt;/span&gt; Pianist mit vier Händen. Ebenso war die Rezitation von Harald Genkie faszinierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause gab es dann türkische Spezialitäten wie  Lokum, Halva und etwas, das wie Zuckerwatte aussah und auch so geschmeckt hat. Dazu ein Glas guten tunesischen Rotwein, beides kredenzt von Peter Florian.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Teil trug das Osnabrücker Klavierduo dann die "Ballszenen" von Schumann vor. Schumann hat diese Tänze (zwei Walzer, einen ungarischen und einen französischen Tanz, eine Mazurka, etc) unter Beibehaltung der Characteristica zum teil sehr polyphon ausgestaltet. Auch hier war der Vortrag von Hee Jung Kim und Peter Florian spannend, ausdrucksvoll, und pointiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein sehr schöner Abend, der mal einen anderen Aspekt von Schumann gezeigt hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3547077873555915261?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3547077873555915261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/schumann-und-arabien-so-spannend-kann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3547077873555915261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3547077873555915261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/schumann-und-arabien-so-spannend-kann.html' title='Schumann und Arabien: So spannend kann vierhändig sein!'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/TABABR6t22I/AAAAAAAAAd0/sEj6uOO_apg/s72-c/DSC00109.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7982019782872448216</id><published>2010-05-28T14:22:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T11:52:39.763-07:00</updated><title type='text'>Ringelnatzige Morgensterne</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der literarische Abend "Ringelnatzige Morgensterne und andere Kleinigkeiten" mit Josef Kühlem am 16. Mai im Haus Menden ist nun auch schon wieder fast zwei Wochen her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner Sicht kann man den Abend nur als gelungen bezeichnen. Mit der Auswahl der Musik hatte ich mich sehr schwer getan, doch im Endeffekt waren die Consolations Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 5 von Franz Liszt mehr als passend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christian Leinweber schreibt am 18. Mai unter der Überschrift "Das Leiden, die Liebe und das Leben" im &lt;a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1273823318946.shtml"&gt;Kölner Stadtanzeiger&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;Josef Kühlem und Daniel Höhr haben im Haus Menden in Sankt Augustin mit einem melancholisch-humorvollen Vortrag überzeugt. Sie rezitierten aus den Werken von Robert Gernhart, Christian Morgenstern und natürlich Joachim Ringelnatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sankt Augustin - Wussten Sie das? Ein Sauerampfer hat Augen, ein Herz und Ohren. Zumindest in Ringelnatz' Gedicht „Der Sauerampfer“ ist dies der Fall. Bei ihm lebt das fest verwurzelte Kraut, und es leidet: Am Qualm der D-Züge, die vorbeifahren, an seiner unerfüllten Sehnsucht, seinen Standort zu Gunsten eines anderen Blickwinkels zu wechseln. Den bekommen dafür die Zuhörer bei „Ringelnatzige Morgensterne und andere Kleinigkeiten“, die Josef Kühlem und Pianist Daniel Höhr im Haus Menden kredenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kühlem, „Freizeitgestalter in eigener Sache“ (sprich Rentner), rezitiert Absurdes, Humorvolles und Melancholisches von Robert Gernhardt, Christian Morgenstern, Berthold Brecht und Erich Kästner. Von Letzterem, passend zum laufenden Monat, „Der Mai“. Da heißt es: „Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.“ Treffender könnte man den musikalischen Literaturabend nicht zusammenfassen. Denn die von Kühlem mit sympathischer Art vorgetragenen humorvollen Gedichte und Geschichten werden begleitet von Höhrs eindringlichen Interpretationen der Franz Liszt Werke „Consolation“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von jenseitiger Leichtigkeit sind die Stücke, umschmeichelnd, ergreifend, verspielt und melancholisch zugleich, ganz anders, als man es wohl von Liszt kennt. Trotzdem, so Höhr, „ist es nicht weniger schwer zu spielen“. Schwer hat es auch der Kirchenglockenton Bam in Morgensterns Gedicht „Bim, Bam Bum“. Verliebt ist er in die Bim, doch die folgt herzentbrannt dem Bum in eine andere Himmelsrichtung. Wie gesagt, absurd sind einige der ausgewählten Werke schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Harrys letzte Party&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nach kurzem Nachdenken entpuppen sie sich als feine Beobachtungen über Leiden und Liebe, Leben und Tod. In Brechts „Erinnerung an die Marie A.“ entsinnt sich ein Mann an den Pflaumenbaum, unter der er seine Geliebte dereinst küsste, an die Wolke, die über ihnen vorbeizog, nicht aber an ihr Gesicht - die zerbrochene Liebe lebt nur durch die romantisierten Erinnerungen an die Natur weiter. Alles andere als romantisch geht es in der Geschichte „Harrys letzte Party“ zu, die Kühlem unter dem Pseudonym Jo Kus schrieb. Hier organisiert eine Witwe die Beerdigung ihres Mannes, dem Schwerenöter Harry. Seine Bestattung soll zu seinem ausschweifenden Lebensstil passen: kein Schwarz, ein schlichter weißer Sarg. Und bloß keine schwermütige Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dem Wunsch des Gatten, statt Blumen und Erde kleine Schnapsflaschen ins Grab zu werfen, will die Ehefrau nachkommen. „Bockwürstchen hat er auch gern gegessen“, sagt sie. Doch da streikt der Bestattungsunternehmer: Man könne doch keine Wurstdosen in das Grab werfen, schließlich gäbe es so etwas wie Mülltrennung. Auch Kühlem beweist ein gutes Gespür für die Absurditäten des Alltags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterstützung bekommt er zum Abschluss von Autorin und Poetin Rosi Höfer, die bei Christian Mainz' nicht gerade jugendfreiem Werk „Wildsau Horst“ die Erzählerin gibt. Und Kühlem erweckt mit strotzend-sabbernder Stimme die von Geilheit getriebene Wildsau zum Leben. Ob amüsant oder nachdenklich stimmend: Der Abend war ein kurzweiliges Vergnügen. &lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7982019782872448216?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7982019782872448216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/ringelnatzige-morgensterne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7982019782872448216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7982019782872448216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/ringelnatzige-morgensterne.html' title='Ringelnatzige Morgensterne'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7339823828241763222</id><published>2010-05-05T12:54:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.202-07:00</updated><title type='text'>Albumblatt für Frau Betty Schott oder als Hitler eine Pizza aß...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Vor ein paar Tagen suchte ich im Internet eine Aufnahme von Wagners "Albumblatt für Frau Betty Schott", das ich letztes Jahr selber mal auf dem guten, alten Bechstein aufgenommen habe. Die Aufnahme kann bei piansociety.com &lt;a href="http://pianosociety.com/cms/index.php?section=2679"&gt;heruntergeladen&lt;/a&gt; werden und steht auch auf meiner &lt;a href="http://www.myspace.com/danielhoehr"&gt;MySpace -Seite.&lt;/a&gt; Ich werde das Stück am 29. Mai bei einem Hauskonzert spielen und wollte eigentlich nur mal hören, wie es klingt, wenn es von einem richtigen Pianisten gespielt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fündig geworden bin ich auf YouTube.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="480" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KgXxi0oGgxQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/KgXxi0oGgxQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Takten dachte ich mir so, dass Tempo, Phrasierung, Agogik und Ausdruck der Interpretation, die dort mit Farbbildern von Hitlers Besuch in Neapel 1938 versehen sind, meiner eigenen Aufnahme doch sehr ähnlich sind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ziemlich ähnlich sogar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein paar Takte später dämmerte es mir dann doch noch: Die Ungenauigkeiten bei der einen oder anderen Ausführung des Doppelschlages in dem immer wiederkehrenden Motivs verrieten, dass hier tatsächlich &lt;em&gt;meine&lt;/em&gt; Aufnahme den Weg durch die unendlichen Weiten des Internets von pianosociety.com zu YouTube gefunden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nach einer Kontaktaufnahme stellte sich dann heraus, dass der Macher dieses Videos übrigens der Webmaster der durchaus sehenswerten Internetpräsenz &lt;a href="http://www.blogger.com/www.vesuvioweb.com"&gt;Vesuvioweb.com&lt;/a&gt; ist. Dort sind Unmengen an Material zur Kultur und Geschichte der Region um den Vesuv zu finden - alles aber nur auf Italienisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich, dass meine Aufnahmen wohl doch zu was gut sind. Offensichtlich aber scheint selbst dieses kleine Albumblatt, das Richard Wagner 1875 der Witwe des Verlegers Franz Schott widmete, prädestiniert zu sein als Hintergrundmusik für Bilder von Hakenkreuzflaggen. Es passt aber sehr gut und ich finde gerade die Musik verhindert, dass der Eindruck entsteht, dieses kleine Video sein aus irgendwelchen anderen Gründen als auf dokumentarischen entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist mein Problem damit nicht gelöst. Wenn das hier jemand lesen sollte, der eine andere Aufnahme von Wagners "Albumblatt für Frau Betty Schott", möge er mich &lt;a href="http://danielhoehr.de/kontakt.htm"&gt;kontaktieren.&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7339823828241763222?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7339823828241763222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/albumblatt-fur-frau-betty-schott-oder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7339823828241763222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7339823828241763222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/05/albumblatt-fur-frau-betty-schott-oder.html' title='Albumblatt für Frau Betty Schott oder als Hitler eine Pizza aß...'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-5307358229027404939</id><published>2010-04-29T15:06:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.205-07:00</updated><title type='text'>Auf den Abfall geworfen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;In seinem Buch &lt;em&gt;Gustav Mahler oder die letzten Dinge&lt;/em&gt; (Wien: Amalthea, 2005), schreibt Wolfgang Johannes Bekh über Siegmund Freud und Gustav Mahler auf Seite 313:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S9oGovnAYdI/AAAAAAAAAdk/vwLibmVyvG8/s1600/Gustav_Mahler.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 158px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465688394812121554" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S9oGovnAYdI/AAAAAAAAAdk/vwLibmVyvG8/s200/Gustav_Mahler.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;Auch ihm [Freud] war das Judenproblem nicht fremd. Aber im Gegensatz zu Mahler hatte er so gut wie nie darunter gelitten. Er fühlte als Jude unter den vielen assimilierten Juden Wiens einen gemäßigten Stolz, ganz im Gegensatz zu Mahler, der stark zur katholischen Mystik neigte, dem der jüdische Ritus nie etwas gegeben hatte, der an keiner Kirche vorebeigehen konnte, ohne einzutreten, der nichts heftiger liebte als Weihrauchgeruch, der alle Sinne dem römischen Kanon und gregorianischen Gesang öffnete. Den all das zutiefst überzeugte, was ein späteres Theologengeschlecht auf den Abfall werfen sollte.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-5307358229027404939?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/5307358229027404939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/04/auf-den-abfall-geworfen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5307358229027404939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/5307358229027404939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/04/auf-den-abfall-geworfen.html' title='Auf den Abfall geworfen'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S9oGovnAYdI/AAAAAAAAAdk/vwLibmVyvG8/s72-c/Gustav_Mahler.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2277232999416765268</id><published>2010-04-19T14:27:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.206-07:00</updated><title type='text'>Papst Benedikt XVI.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S8zQ-eHFhtI/AAAAAAAAAdU/jGyqAr_ewtI/s1600/Benedikt_XVI.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 133px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5461970219746821842" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S8zQ-eHFhtI/AAAAAAAAAdU/jGyqAr_ewtI/s200/Benedikt_XVI.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Ich war vor fünf Jahren in einer Sprachenschule in der Nähe von Köln tätig und gerade im Unterricht als die Glocken läuteten. Ich bekam eine sms auf mein Handy: "Habemus Papam. Joseph Ratzinger ist Papst Benedikt XVI!".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe mich damals sehr gefreut, wie so viele. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Im Gegesatz zu manch anderen, hält meine Freude über das Pontifikat Benedikts XVI. immer noch an und es tut schon weh zu sehen, in welch einer Art und Weise pünktlich zur Osterzeit und zum fünften Jahrestag der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Papst die Medien kübelweise Dreck über unseren Papst auskippen. So heute vormittag der WDR in der Radiosendung "Zeitzeichen". Da wurde die Regensburger Rede ausgepackt (nur jenes Zitat, das schon damals aus dem Zusammenhang gerissen wurde und dazu instrumentalisiert wurde, die islamische Welt gegen den Pontifex aufzuhetzen), natürlich die "Wiederzulassung der Karfreitagsfürbitte zur Bekehrung der Juden" [sic!], die Tridentinische Messe, die "erzkonservative Piusbruderschaft", die sich "1988 von der Kirche getrennet hatte" [sic!], der "Holocaustleugner Williamson" und natürlich das angebliche Schweigen des Papstes zu den Mißbrauchsfällen. Natürlich endete die Sendung damit, dass man die Fähigkeit des Heiligen Vaters zum derzeit gefragten Krisenmanagement in Frage stellte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ohne jetzt in Einzelnen auf all dies eingehen zu wollen (kurz: die Freigabe der Tridentinischen Messe ist ein Segen für die Kirche, dass am Karfreitag in der "außerordentlichen Form" wieder für die Bekehrung der Juden gebetet wird, ist absolut mit der christlichen Lehre zu vereinbaren, ja, sogar nötig, die Rücknahme des Exkommunikationsdekretes gegen die vier Weihbischöfe der Priesterbruderschaft St. Pius X. war eine großherzige Tat des Heiligen Vaters und es bleibt zu hoffen, dass die "Pius-Bruderschaft" bald einen offiziellen Status bekommt, denn sie werden in der dringend nötigen Re-Evangelisierung Europas eine wichtige Rolle spielen und generell schuldet die katholische Kirche dem Werk Erzbischof Lefebvres Dank!), denke ich, dass Joseph Ratzingers erste fünf Jahre auf dem Stuhle Petri sehr erfolgreiche Jahre waren. Seine Sorge gilt der christlichen Lehre und dem christlichen Glauben, nicht seiner Popularität in der Öffentlichkeit. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und genau das macht ihn so glaubwürdig.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die momentane Kampagne gegen ihn in den Medien bestätigt dies.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ad multos annos.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2277232999416765268?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2277232999416765268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/04/papst-benedikt-xvi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2277232999416765268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2277232999416765268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2010/04/papst-benedikt-xvi.html' title='Papst Benedikt XVI.'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/S8zQ-eHFhtI/AAAAAAAAAdU/jGyqAr_ewtI/s72-c/Benedikt_XVI.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-6074287348056886805</id><published>2009-11-17T06:31:00.000-08:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.209-07:00</updated><title type='text'>Gastroenteritis am Volkstrauertag: Absage des Klavierabends in Sankt Augustin am 15.11.</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Leider musste ich am Sonntag aufgrund einer heftigen Magen-Darm-Infektion den für den selben Tag festgesetzten Klavierabend im Haus Menden (Sankt Augustin) absagen. Mir tut es sehr leid, dass einige Konzertbesucher umsonst zum Haus Menden gekommen sind und bitte um Verständnis für die Absage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ging meine Reihe von Konzerten in diesem Jahr statt mit dem "Heimspiel" im Haus Menden, auf das ich mich sehr gefreut hatte, mit den unangenehmen Symptomen einer Magen-Darm-Grippe samt Fieber im Bett zuende. &lt;em&gt;Finis coronat opus&lt;/em&gt;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, Scheiße...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke mal, ich kann stolz darauf sein, daß ich neben dem Beruf ein Übungspensum hinbekommen habe, das nötig ist, um die Konzerte zu spielen, die dieses Jahr gemacht habe. Es war insgesamt ein vielfältiges Programm - von Beethovens "Sturm-Sonate" (die ich immerhin einmal öffentlich gespielt habe, wenn auch nicht besonders gut), über Mozarts Sonate in B-dur KV 333, Beethovens Opus 26 (und es war doch die richtige Entscheidung, die Sonate in As-dur mit dem Trauermarsch statt der "Sturm-Sonate" zu spielen), Liszts "Funérailles", Messiaens "Plainte calme", all die kleineren Sachen, die bei näherer Betrachtung dann doch nicht mehr so klein sind, wie Mozarts Fantasie in d-moll, die Arabesque in E-dur von Debussy, der Walzer in As-dur von Brahms, die düsteren "Nuages gris" von Franz Liszt und nicht zuletzt Gottschalks "Dying Poet", den ich allerdings kurz vor der "Konzertreife" weggelegt habe, weil ich ihn nach verhältnismäßig kurzer Zeit nicht mehr hören konnte. Ganz wichtig in vielerlei Hinsicht -- vielleicht auch das Wichtigste in diesem Jahr -- war die Zusammenarbeit mit Markus Grünter, also die Aufführungen der "Neun Miniaturen" und des "Hinterhalts". Es hat einfach unheimlichen Spaß gemacht, diese Stücke zu spielen -- eine ganz, ganz tolle Sache. Von hier aus noch einmal: Vielen Dank, daß ich das machen durfte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, mein Musikjahr 2009 hat ein besseres Ende verdient als Durchfall, Kotzen und Fieber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwie ist es jetzt auch ein wenig unbefriedigend, die Stücke von diesem Jahr wegzulegen ohne sie zum Abschluss noch einmal im Haus Menden gespielt zu haben. Dennoch habe ich sie jetzt weggelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Termine stehen für 2010 schon fest: am 29. Mai ein nicht-öffentliches Hauskonzert in Hennef-Bödingen, am 10. Oktober im Haus Menden und am 23. Oktober bei Bettich Piano in Ibbenbüren. Dazu kommt noch ein ganz besonderer Abend ebenfalls im Haus Menden am 2. Mai, bei dem allerdings das gesprochene Wort im Mittelpunkt steht, doch dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus den Erfahrungen der letzten zwei Jahren habe ich gelernt, dass ich es realistisch schaffen kann, pro Jahr ein neues Werk einzustudieren (dieses Jahr war das die "Funérailles" von Liszt) und zwei bis drei Werke, die ich schon mal gespielt habe, wieder einzuüben. Für nächstes Jahr habe ich mir als ganz neues Werk die Consolations von Franz Liszt vorgenommen und auf Wiedervorlage liegen Beethovens &lt;em&gt;Sonata quasi una fantasia&lt;/em&gt; in cis-moll op. 27 Nr. 2 und Mussorgskijs "Bilder einer Ausstellung".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt erst einmal einen Gang runterschalten und vor allem die Reste des Übels auskurieren, welches das Konzert am Sonntag verhindert hat.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-6074287348056886805?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/6074287348056886805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/11/gastroenteritis-am-volkstrauertag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6074287348056886805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6074287348056886805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/11/gastroenteritis-am-volkstrauertag.html' title='Gastroenteritis am Volkstrauertag: Absage des Klavierabends in Sankt Augustin am 15.11.'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7649954868993666137</id><published>2009-11-01T12:31:00.000-08:00</published><updated>2010-07-12T14:13:28.247-07:00</updated><title type='text'>Von der Meys-Fabrik übers Loft nach Klavins</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Mein letzter Post ist jetzt nun auch schon zweieinhalb Monate her. Es hat sich einiges getan in der Zeit, die extrem schnell vorbei gegangen ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Da war der Klavierabend in der Meys-Fabrik in Hennef am 13. September. Klavierabend? Na ja. Auf den Plakaten habe ich ja mal mit dem Begriff "Recital" rumgespielt, wobei angesichts der Menge an Publikum der Veranstaltungstitel "Klaviervorspiel im Freundes- und Familienkreis plus zwei Leuten, die ich nicht kannte" angemessener wäre, wenn er denn nicht ein wenig sperrig wäre. Im Ernst, es waren zwei Leute da, die wohl aufgrund der Plakatwerbung oder der Vorberichte in lokalen Zeitungen gekommen waren, der Rest des Publikums bestand aus Familie, Freunden und, was mich ungemein gefreut hat, ehemaligen Lehrern, sowohl aus Schulzeiten wie aus den Anfängen meines Klavierspielens.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Ein schöner großer Bechstein-Flügel (2,70m) steht in der Meys-Fabrik und musikalisch hat alles ganz gut geklappt. Sehr seltsam war die Reaktion des Publikums nach dem Messiaen-Prélude am Anfang - nichts! Keine Reaktion. Stille. Warum, weiß ich nicht. Zu modern kann es ja wohl nicht gewesen sein. Zu leise und zu ruhig? Mozart war ganz ok, die eine oder andere Kleinigkeit ist daneben gegangen, Beethoven war auch ganz in Ordnung, Liszts "Funérailles" waren, soweit ich mich erinnere, sehr gut und als Zugaben habe ich "Nuages gris" von Liszt und Debussys Arabesque in E-dur gespielt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Am 1. Oktober war dann das Mitgliederkonzert der KGNM (Kölner Gesellschaft für Neue Musik) im Kölner LOFT. Ein wirklich guter Abend mit ein paar echt tollen Sachen. Die Aufführung der "Neun Miniaturen" war nicht so gut wie bei beim Hauskonzert bei Markus Grünter am 15. August, was schade war. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Dann war am 3. Oktober die Uraufführung von Markus Grünters &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Hinterhalt" - Dialog zwischen Varus und Arminius. Musikalische Aktion für einen Sprecher mit Klavier, Keyboard und Schlagzeug&lt;/span&gt; bei der Eröffnung der Ausstellung "Herrmännisch" im "68elf - Forum junger Kunst" im Mediapark in Köln. Es hat einfach Spaß gemacht, dabei mitwirken zu dürfen, es war wieder einmal etwas ganz neues für mich und außerdem sehr erfolgreich und die ganze Aktion scheint auch verstanden worden zu sein. Ein tolles Ensemble mit Nelly Wiegel am Schlagzeug, der Schauspieler und Regisseur Axel Hinz als Sprecher und der Komponist am Keyboard. Nächsten Samstag, am 7. November, spielen wir das Stück am selben Ort im Rahmen der Nacht der Museen um 19.30 noch einmal.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;So richtig ernst wurde es dann letzten Sonntag im Klavierhaus Klavins in Beuel. Am 15. Februar 1993 hatte ich dort meinen ersten Klavierabend gegeben - das erste Mal nicht nur in einem Konzert mitgespielt, sondern Daniel ganz alleine. Damals gab's Präludium und Fuge in c-moll aus Bachs WTK 1, Beethovens Sonate in As-dur op. 26 und Mussorgskijs "Bilder einer Ausstellung". Letzte Woche stand dann Mozarts Sonate in B-dur KV 333 auf dem Programm, gefolgt von Markus Grünters "Neun Miniaturen" (mit dem Komponisten am Keyboard für die Liegeklänge und am CD-Spieler, der diesmal keine Zicken gemacht hat), die richtig gut geklappt haben und auch sehr gut angekommen ist. Zu den einzelnen Stücken wurden Udo Eichs Bilder, nach denen die neun Stücke komponiert sind, auf eine Staffelei gestellt. Nach der Pause dann wie am 15. Februar 1993 auch, Beethovens As-dur-Sonate op. 26 mit dem Unterschied, dass diesmal der vierte Satz wie am Schnürchen lief. Anschließend dann die "Funérailles" und als Zuagabe "Nuages gris". Auch hier wäre es schön gewesen, wenn ein paar mehr Leute dagewesen wären, aber es war ein gutes Konzert und ich war sogar fast mit mir zufrieden. Zumindest habe ich jedenfalls mit Mozart einen Schritt nach vorne gemacht - der Bann scheint gebrochen. Der Bechstein-Flügel, den ich mir für die matinee ausgesucht haben (ein ganz neuer B-Flügel) war ein Traum! Ich scheine so langsam zu einem echten Bechstein-Fan zu werden, wozu der schöne Flügel mit der Seriennummer 23581, den ich seit Anfang August zur Miete in meiner Dienstwohnung in Niedersachsen habe, nicht unmaßgeblich beiträgt. Und wenn man sich die Aufnahnmen von Debussys Arabesque in E-dur und Liszts "Funérailles" anhört, die ich darauf gemacht habe, merkt man, glaube ich, dass es zwischen diesem Instrument und mir ganz gewaltig knistert (die Aufnahmen stehen auf meiner neuen &lt;a href="http://myspace.com/danielhoehr"&gt;MySpace-Seite&lt;/a&gt;).&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;Außerdem gab es noch Tannhäuser in Bonn, die Meistersinger in Köln (hat mich nachhaltig beeindruckt) und heute vormittag in der Kölner Philharmonie eine wirklich schöne Aufführung von Mozarts Requiem.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;So, jetzt am 7.11. noch einmal den "Hinterhalt" und am 15. November noch einmal Messiaen, Mozart, Beethoven und Liszt im Haus Menden in Sankt Augustin-Menden. Und das war's dann dieses Jahr. Doch davon mehr, wenn es soweit ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia; font-size: 100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7649954868993666137?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7649954868993666137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/11/von-der-meys-fabrik-uber-loft-nach.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7649954868993666137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7649954868993666137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/11/von-der-meys-fabrik-uber-loft-nach.html' title='Von der Meys-Fabrik übers Loft nach Klavins'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-6287799053272443046</id><published>2009-08-16T12:24:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.214-07:00</updated><title type='text'>Sommerakademie, Hauskonzert und ein Bechstein-Flügel</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Drei sehr erfreuliche Ereignisse in gut einer Woche! Dazu gestern und heute großartigstes Wetter. Es scheint so, als ob wir doch noch Sommer haben. Lieber spät als nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztes Wochenende also die XIV. Schöneberger Sommerakademie, in deren Rahmen ich am Freitag, den 7. August einen kleinen Konzertabend gestalten durfte. Die ganze Veranstaltung war großartig organisiert, Herr Dr. Heinz-Lothar Barth und seine Frau Raphaela haben bewundernswerte Arbeit geleistet, um eine solche Veranstaltung, bei der immerhin ca. 140 Teilnehmer waren, zu organisieren. Ihnen gebührt mein herzlicher Dank für die Möglichkeit, dort zu spielen. Auch ein herzliches Dankeschön an Schwester Maria Michaela Metz, Schulleiterin des St.-Theresien-Gymnasiums in Schönenberg, der Ort der Veranstaltung. Die knapp zwei Tage, die ich dort verbracht haben, waren ein sehr schönes Erlebnis. Hochinteressante Vorträge von sehr guten Referenten, Zeit für Gebet und Andacht, die schöne Umgebung im Bröltal, interessante Gespräche, gutes Essen und (etwas zu viel) guten Rotwein nach der Komplet am Freitagabend. Es hat wirklich Freude gemacht, in diesem Rahmen Beethovens Sonate in As-dur op. 26, Liszts "Funérailles" und (als Zugabe) Debussys Arabesque in E-Dur zu spielen (Mozarts Sonate in B-dur KV 333 fiel der sehr guten aber etwas lang geraten Fortsetzung des spirituellen Vortrages von H.H. Pater Dr. Michael Weigl zum Opfer - was nicht weiter schlimm war). Und gut geklappt haben alle Stücke auch noch. Vor allem die "Funérailles" haben ihre "Feuertaufe" vor Publikum erlebt. Die schweren Oktavfiguren in der linken Hand in der Mitte des Stückes, vor denen ich einen ziemlichen Respekt habe, klappen problemlos - was für eine Erleichterung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch nicht weniger schön das gestrige Hauskonzert bei Markus Grünter. Ausgerechnet auf den bisher heißesten Tag des Jahres fiel das Hauskonzert, auf das ich mich schon seit geraumer Zeit gefreut hatte. Alles war super vorbereitet, leckeres Essen, nette Leute und endlich mal wieder ein Hauskonzert. Das letzte habe ich hier 1996 veranstaltet. Es hat auch wieder total Spaß gemacht zu spielen, auch wenn mir einiges nicht ganz so gut geglückt ist, wie in Schönenberg. Namentlich die Beethoven-Sonate kam nicht mehr ganz so souverän wie letzte Woche. Schade. Dafür waren die "Funérailles" fast noch besser als in Schönenberg (wo ich einmal beherzt daneben gegriffen habe, was wohl keinem augefallen ist). Mein persönliches Hightlight waren aber die "Neun Miniaturen", die wir gestern gespielt haben und die auch auf dem Programm für die Matinee am 25. Oktober im Klavierhaus Klavins stehen. Es war schon ein sehr dichtes Musizieren, ich empfand es als sehr spannungs- und ausdrucksvoll. Selbst die CD, die aus irgendwelchen Gründen schon mal gerne hängenbleibt, hat uns nicht im Stich gelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Sohoydsht-I/AAAAAAAAAcM/nnlWnXN0fLg/s1600-h/DSC00009.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; WIDTH: 200px; FLOAT: left; HEIGHT: 150px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5370657771813451746" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Sohoydsht-I/AAAAAAAAAcM/nnlWnXN0fLg/s200/DSC00009.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Ach ja, und dann ist ja noch jemand in mein Dienstwohnung im Osnabrücker Land eingezogen. Ein wunderschöner Bechstein Konzertflügel, Baujahr 1889 - 1890. Er ist eine Leihgabe und eine wirklich Bereicherung. Ein sehr schönes Insrument, das auch noch sehr gut in Schuss ist. Es hat diesen "goldenen" Ton, der typisch ist für alte Bechstein-Flügel, einen schönen weichen Anschlag und sieht auch noch sehr wuchtig aus dabei. Ein weiterer Grund, sich auch die Wochentage in der Dienstwohnung zu freuen...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-6287799053272443046?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/6287799053272443046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/08/sommerakademie-hauskonzert-und-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6287799053272443046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6287799053272443046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/08/sommerakademie-hauskonzert-und-ein.html' title='Sommerakademie, Hauskonzert und ein Bechstein-Flügel'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Sohoydsht-I/AAAAAAAAAcM/nnlWnXN0fLg/s72-c/DSC00009.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-9068786916477067612</id><published>2009-06-07T12:58:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.217-07:00</updated><title type='text'>Haydn auf dem Hammerklavier</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Hin und wieder hat man ja auch mal Glück! Am Freitag, den 29. Mai habe ich in der Sendung "TonArt" Karten für das Konzert von Christine Schornsheim am 2. Juni in Bottrop gewonnen. Das Konzert war eine Veranstaltung im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr und auf jeden Fall etwas ganz Besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christine Schornsheim hat auf einem Hammerflügel, gebaut von Michael Rosenberger um 1800 in Wien, Werke von Joseph Haydn gespielt - die Sonate in D-Dur Hob. XVI:33, die Sonate in B-Dur Hob. XVI:41, die Sonate in As-Dur Hob. XVI:43, die Arietta mit zwölf Variationen Es-Dur Hob. XVII:3 und die Sonate in c-moll Hob. XVI:20 "Auenbrugger". Klar, wir habe Haydn-Jahr und so ist eben viel Haydn zu hören. Ich gebe ganz ehrlich zu, daß Haydn nie einer meiner Lieblingskomponisten war. Außer einer Klaviesonate in D-Dur (ich weiß jetzt nicht, welche) im Klavierunterricht mit Markus Grünter vor vielen, vielen Jahren habe ich nie selber Haydn gespielt und mich auch nie sonderlich für seine Musik interessiert. Zu Unrecht, wie ich letzten Dienstag herausfinden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzert von Christine Schornsheim war vielleicht der Anstoß, mich selber auch mal mit Haydn zu beschäftigen. Es war einfach spannend, diese Musik so wahnsinnig toll gespielt zu hören - und dann noch auf einem alten Instrument. Ein wirklich schönes Musikerlebnis! Und mehr fällt mir dazu nicht mehr ein, außer, daß ich die Musik streckenweise sehr humorvoll fand. Wie gesagt, Haydn ist ziemliches Neuland für mich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause habe ich zwei Bilder von dem Instrument gemacht - nachdem der Klavierstimmer fertig war. Hier sind sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Siwhu216cqI/AAAAAAAAAb8/oGCrUCMUYNI/s1600-h/DSC0003402.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5344683946661278370" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Siwhu216cqI/AAAAAAAAAb8/oGCrUCMUYNI/s400/DSC0003402.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SiwhuqAHuKI/AAAAAAAAAb0/9Vy3TnxnAVY/s1600-h/DSC0003302.jpg"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; DISPLAY: block; HEIGHT: 300px; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5344683943214430370" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SiwhuqAHuKI/AAAAAAAAAb0/9Vy3TnxnAVY/s400/DSC0003302.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-9068786916477067612?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/9068786916477067612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/06/haydn-auf-dem-hammerklavier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9068786916477067612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9068786916477067612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/06/haydn-auf-dem-hammerklavier.html' title='Haydn auf dem Hammerklavier'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Siwhu216cqI/AAAAAAAAAb8/oGCrUCMUYNI/s72-c/DSC0003402.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3926884250645159688</id><published>2009-04-29T12:25:00.000-07:00</published><updated>2010-07-12T14:18:31.716-07:00</updated><title type='text'>Neun Bilder in Musik</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Bis morgen kann man sie noch sehen, die Bilder von Udo Eich im Foyer des Rathauses Troisdorf. Die Kurzausstellung mit kleinformatigen Bildern wurde gestern mit der Uraufführung der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;9 Miniaturen für Klavier, Liegeklänge und CD nach Bildern von Udo Eich &lt;/span&gt;von Markus Grünter eröffnet, bei der ich den Klavierpart gespielt habe (wir berichteten schon über das drohende &lt;a href="http://intermezzi-daniel.blogspot.com/2009/04/da-sterben-ja-die-fische-im-wasser.html"&gt;Fischsterben&lt;/a&gt;, siehe unten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze Prozess vom ersten Herantasten an die Musik Anfang Dezember über die Proben, die meist an Samstagen bei Markus Grünter im Wohnzimmer stattfanden bis hin zur Uraufführung gestern war eine wirkliche Bereicherung in vielerlei Hinsicht. Vor allem hat es jede Menge Spaß gemacht und war auch etwas ganz Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neun Stücke von Markus Grünter interpretieren neun vom Komponisten ausgewählte Bilder musikalisch. Da Udo Eich den Bildern keinen Namen gegeben hat, stammen die Namen tatsächlich vom Komponisten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpBE8aBI/AAAAAAAAAas/LSHoYftKYPk/s1600-h/eich1.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330203278191650834" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpBE8aBI/AAAAAAAAAas/LSHoYftKYPk/s200/eich1.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 142px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Verboten!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpZUEQcI/AAAAAAAAAa0/eleQEWLzh6A/s1600-h/eich2.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330203284697530818" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpZUEQcI/AAAAAAAAAa0/eleQEWLzh6A/s200/eich2.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 151px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Grünliches Gesicht"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpTjeMYI/AAAAAAAAAa8/0FAjc5c1VmM/s1600-h/eich3.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330203283151532418" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpTjeMYI/AAAAAAAAAa8/0FAjc5c1VmM/s200/eich3.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 130px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Rötliche Trauer."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Musikstück zu dem Bild kann &lt;a href="http://danielhoehr.de/Dateien/Musik/3-Roetliche_Trauer.mp3"&gt;hier&lt;/a&gt; als MP3 heruntergeladen werden - die Aufnahme vom "Soundcheck" gestern. Am besten über Kopfhörer anhören, das Bild betrachten und genießen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpXh5N8I/AAAAAAAAAbE/zMcFOPS2vFA/s1600-h/eich4.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330203284218656706" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpXh5N8I/AAAAAAAAAbE/zMcFOPS2vFA/s200/eich4.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 144px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Rotes Fabelwesen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Sfivpk_znRI/AAAAAAAAAbM/Lo5LtWTDZbc/s1600-h/eich5.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330203287833779474" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/Sfivpk_znRI/AAAAAAAAAbM/Lo5LtWTDZbc/s200/eich5.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 145px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Krokodile"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytPINtWI/AAAAAAAAAbc/SZiN3utEqmA/s1600-h/eich7.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330206649217824098" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytPINtWI/AAAAAAAAAbc/SZiN3utEqmA/s200/eich7.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 148px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Gelbe Untergangsmutation"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytOJ2UaI/AAAAAAAAAbU/ArFVQ7IwxvI/s1600-h/eich6.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330206648956244386" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytOJ2UaI/AAAAAAAAAbU/ArFVQ7IwxvI/s200/eich6.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 138px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Babylonische Verwirrung"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytLcTJkI/AAAAAAAAAbk/D0jnipdPk98/s1600-h/eich8.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330206648228324930" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytLcTJkI/AAAAAAAAAbk/D0jnipdPk98/s200/eich8.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 147px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Fenster"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytTk2KNI/AAAAAAAAAbs/SkdUefRJspc/s1600-h/eich9.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330206650411657426" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfiytTk2KNI/AAAAAAAAAbs/SkdUefRJspc/s200/eich9.jpg" style="cursor: pointer; float: left; height: 200px; margin: 0pt 10px 10px 0pt; width: 144px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Apokalyptisches"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 25. Oktober um 11 Uhr spielen wir die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Neun Miniaturen&lt;/span&gt; noch einmal im Rahmen meiner Matinee im Klavierhaus Klavins in Bonn-Beuel. Die Bilder werden dazu auch auf eine Leinwand projiziert, ein Unterfangen, das gestern leider nicht so ganz geklappt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beamer hat gestreikt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das ist eine andere Geschichte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3926884250645159688?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3926884250645159688/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/neun-bilder-in-musik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3926884250645159688'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3926884250645159688'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/neun-bilder-in-musik.html' title='Neun Bilder in Musik'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SfivpBE8aBI/AAAAAAAAAas/LSHoYftKYPk/s72-c/eich1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2458175396000261770</id><published>2009-04-27T11:59:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.221-07:00</updated><title type='text'>"Da sterben ja die Fische im Wasser!"</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Morgen ist es soweit - im Rahmen der Vernissage der Ausstellung mit Bildern von Udo Eich im Foyer des Rathauses Troisdorf, die unter dem Motto "Auf dem Weg sein" steht, findet die Uraufführung der "Neun Miniaturen für Klavier, Liegestimmen und CD" von Markus Grünter statt. Es ist wirklich etwas besonderes, die Stücke morgen zusammen mit Markus Grünter (und einer CD!) zu spielen und für mich auch eine ganz neue musikalische Erfahrung. Zum Einen habe ich noch nie bei einer Uraufführung mitgewirkt (selbstgeschriebene Songs, die bei Konzerten von Bands, in denen ich mitgespielt habe, zum ersten Mal auf die Öffentlichkeit losgelassen wurden einmal ausgenommen. Zum Anderen ist es aber auch meine erste Berührung mit Neuer Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "Neun Miniaturen" sind nach Bildern von Udo Eich komponiert. Es sind kurzgefasse Stücke, welche die Bilder in ein bis zwei musilalische Gedanken interpretieren, gesetzt für Klavier, Liegestimmen (Keyboard) und Zuspielungen von einer CD. Die Bilder, zu denen die Miniaturen komponiert sind, werde ich noch gesondert posten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Nachmittag also die Generalprobe vor Ort - im Foyer des Rathauses Troisdorf, inmitten von Publikumsverkehr, städtischen Beamten und Udo Eich, der dabei war, seine Bilder aufzuhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, Neue Musik ist sicherlich nicht Jedermanns Sache. Einer gewissen Situationskomik entbehrt die folgene Szene, die mein milaufender Zoom H2 Handy Recorder aufgeschnappt hat, nicht. Wir hören eine Stelle des ersten Stückes ("Verboten!") und einen Dialog zwischen der Dame an der Rezeption und dem Komponisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://danielhoehr.de/Dateien/Musik/Fisch-Sterben.mp3"&gt;Hier klicken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;:-)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2458175396000261770?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2458175396000261770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/sterben-ja-die-fische-im-wasser.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2458175396000261770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2458175396000261770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/sterben-ja-die-fische-im-wasser.html' title='&amp;quot;Da sterben ja die Fische im Wasser!&amp;quot;'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3325216884385358664</id><published>2009-04-05T11:47:00.000-07:00</published><updated>2010-10-24T08:15:24.197-07:00</updated><title type='text'>Rückblick: Sturm und Anderes am Vorabend der Iden des März</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Endlich! Nach ein paar Tagen Sonne (mehr oder weniger) und Temperaturen bis über 20 Grad scheint die Natur zu explodieren. Als jemand der viel Zeit im Auto entweder auf unseren schönen Autobahnen (A3 zwischen Opladen und Dellbrück an einem Freitag Nachmittag auf dem Weg nach Hause ist traumhaft!) oder auf irgendwelchen Landstraßen zwischen Neuenkirchen im Kreis Osnabrück und Ibbenbüren auf dem Weg zu firmeninternen Wirtschaftenglischkursen verbringt, habe ich die Veränderung in der Natur in den letzten Tagen sehr intensiv miterlebt. Wo vor ganz kurzer Zeit noch kahle Bäume und Sträucher waren, sprießt jetzt sattes Grün mit diversen bunten Akzenten. Und so meldet sich neben dem beginnenden Frühling in der Natur auch der Heuschnupfen zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den wenigen Ereignissen seit dem letzten Posting war der Tag der offenen Tür am 14. März bei Bettich Piano in Ibbenbüren ein Highlight. Alleine schon die Location war geil: eine ehemalige Fabrikhalle, in deren hinteren Ende zwei Reihen nagelneuer Klaviere standen. Davor stand, gut beleuchtet, ein schöner Matthias Bettich-Salonflügel, vor dem Stühle für gut 100 Personen aufgereiht waren. Nachmittags fand dort ein Vorspiel der Musikschule Ibbenbüren statt und, nach einer Begrüßung durch Matthias Bettich, habe ich etwas zu den Anfängen des Klavierspiels gesagt. Was mich dazu qualifiziert, weiß ich nicht, aber ich habe die Gelegenheit genutzt, meine beiden Schülerinnen (Lea, 10 Jahre, die zu dem Zeitpunkt seit sieben Wochen bei mir Unterricht hatte und wirklich ganz von vorne angefangen hat, sowie Hannah, 6 Jahre, die ein gutes halbes Jahr bei mir Unterricht hatte und ebenso komplette Anfängerin war) spielen zu lassen. Beide haben ihre Sache super gemacht und wirklich gut gespielt. Ich war stolz wie Oskar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gab es ein kleines Recital von Roman Ponomarev, ein junger Pianist, der wohl schon in Twer (Russland) eine pianistische Ausbildung absolviert hatte und einiges an Konzerterfahrung hat. Roman spielte die D-Dur-Sonate von Mozart (KV 576), von der ich nur den Schluss des dritten Satzes mitbekommen habe, weil ich mich selber warmgespielt habe. Mit der Aria und den ersten fünf Variationen aus Bachs Goldberg-Variationen hat Roman bei mir einen einen Nerv getroffen. Seit Wochen höre ich die Goldberg-Variationen rauf und runter, natürlich der Einspielung von Glenn Gould von 1981, und so sind diese Stücke meine musikalische Begleiter durch die Fastenzeit. Aber auch meinen Ehrgeiz hat Roman angestachelt - die Noten hab ich schon und denke ernsthaft darüber nach, irgendwann einmal das ganze Werk zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein eigenes kleines Recital bestand aus Mozarts Fantasie in d-moll und Beethovens Sonate in d-moll Op. 31 Nr. 2, die sogenannte "Sturm-Sonate". Um ganz ehrlich zu sein, war es eine echte Scheißhausidee, Mitte März ein Stück vorzuspielen, daß ich Ende November angefangen habe zu lernen (unterbrochen durch zwei Wochen Urlaub). Ohne professionelle Hilfe von Markus Grünter zwei Wochen vorher wäre das Ganze wahrscheinlich richtig schief gegangen. Ich denke mal, was Ausdruck angeht, so ist mir die Sonate ganz gut geglückt, vor allem der zweite Satz war musikalisch wirklich gut. Der Erste hatte seine Momente aber auch seine Schwachstellen, die - wieder einmal - durch Probleme beim Auswendigspielen bedingt waren. Nun, drei Wochen vorher bin ich ja nun mit Hängen und Würgen so grade durch das Werk gekommen und diese Sonate ist ja nun auch der Gewichtigeren. Was habe ich also erwartet? Der dritte Satz war mitreißend (so meine ich jedefalls) und auch wenn das Eine oder Andere daneben ging, stimmte auf jeden Fall schon mal der Ausdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Endeffekt war es erfolgreich, auch wenn Sunhild Salaschek von der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ibbenbürener Volkszeitung&lt;/span&gt; für meine hart erarbeiteten Sturm-Sonate das Prädikat "nachdrücklich gespielt" übrig hatte. Dennoch war es ein wirklich guter Schritt in die richtige Richtung, denn so ein Stück reift ja auch durch das Vorspiel, auch wenn es, wie gesagt, viel zu früh war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend haben Roman und ich dann den A-Dur Walzer aus op. 39 von Johannes Brahms vierhändig gespielt. Ist so gut angekommen, daß wir ihn wiederholt haben. Die Solo-Zugabe habe ich dan Roman überlassen, weil ich dringend ein Glas Wein brauchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend ging dann zu Ende im kleineren Kreis mit Wein, Liedern zu Gitarrenbegleitung - verdammt gut vorgetragen - und diversen ad-hoc Klaviervorträgen der Anwesenden (nach einigen Gläsern Wein habe ich mich dann an "November Rain" von Guns 'n' Roses versucht, was bei weitem nicht so viel Spaß gemacht hat wie der vierhändig improvisierte Blues zusammen mit Gerd Lührmann, weit übertroffen allerdings von ein paar Takten "Bohemian Rhapsody" und "Let It Be" gespielt von Matthias Bettich). Super! Ein echt toller Abend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gut gefallen haben mir die Bilder von Laura Lührmann, die sie dort ausgestellt hat. Eines hat es mir besonders angetan. das Bild heißt "Sturm" und wird bald über meinem Klavier in meiner Wohnung in Neuenkirchen hängen. Oder über dem Sofa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheidungen, Entscheidungen....&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3325216884385358664?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3325216884385358664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/ruckblick-sturm-und-anderes-am-vorabend.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3325216884385358664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3325216884385358664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/04/ruckblick-sturm-und-anderes-am-vorabend.html' title='Rückblick: Sturm und Anderes am Vorabend der Iden des März'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2108679052201785401</id><published>2009-02-07T11:46:00.000-08:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.225-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsche Bischöfe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Priesterbruderschaft St. Pius X.'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Papst Benedikt XVI.'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bischof Richard Williamson'/><title type='text'>Meine Meinung</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;Bischof Richard Williamson FSSPX hat sich selber, der Priesterbruderschaft St. Pius X. , dem Heiligen Vater, der katholischen Kirche und den traditionsverbundenen Katholiken (und zu letzteren rechne ich mich auch) einen Bärendienst erwiesen! Von einem Cambridge-Absolventen erwarte ich soviel Intelligenz, daß er die gefährlichen und dummen Äußerungen von Anfang November vor der Kamera eines schwedischen Fernsehteams unterlassen hätte. Und der Schaden ist beträchtlich, ganz davon abgesehen, welche eine anti-katholische Kampagne er damit losgetreten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist beschämend, wenn der frühere Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Michel Friedmann, auf &lt;a href="http://www.stern.de/panorama/:Michel-Friedman-Der-Papst-L%FCgner-Heuchler/653817.html"&gt;stern.de&lt;/a&gt; den Papst einen "Lügner und Heuchler" nennt. Noch beschämender ist es allerdings, daß die deutschen Bischöfe das einfach so hinnehmen und keine Rücknahme dieser Beleidigung des Heiligen Vaters fordern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell geben viele Katholiken zur Zeit ein trauriges Bild ab. Am letzten Donnerstag (5.2.2009) behauptete in der Sendung WDR 2 Arena, die unter dem polemischen Titel "Wir waren Papst" ausgestrahlt wurde, Prof. Dr. Johannes Brosseder, Theologieprofessor (!!!) an der Uni Köln, die Tridentinische Messe sei "gespickt mit Antijudaismen" - eine infame und dumm-dreiste Lüge, die ich zu allerletzt von einem katholischen Theologen erwartet hätte. Gestern dann das "&lt;a href="http://www.daserste.de/wort/sendung_dyn~uid,76j39237vp07wt811ozx8ur4~cm.asp"&gt;Wort zum Sonntag&lt;/a&gt;" in der ARD. Es sprach &lt;a href="http://www.kirche-im-swr.de/autor.php?id=33"&gt;Hochw. Michael Broch&lt;/a&gt;, Hörfunkpfarrer und Beauftragter der Diözese Rottenburg-Stuttgart am SWR, der die knappe Sendezeit dazu nutzte, dazulegen, daß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;die Ideen eines Häufleins von weltweit nicht einmal fünfhundert Sonderlingen (i.e. die FSSPX) gegen das Evangelium gerichtet sind. Und damit gegen die Kernaussage von Gottesliebe und Menschenliebe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Momentan wird eben die FSSPX auf ein "kleines Häuflein" reduziert, das nichts besseres zu tun hat, als gegen Demokratie, Glaubensfreiheit und Menschenrechte zu sein. Es wird selektiv zitiert, wichtige Stellungnahmen seitens der Piusbruderschaft wie die klare und eindeutige Distanzierung des deutschen Distriktoberen Papter Schmidtberger von den Äußerungen Bischof Williamsons vom 27. Januar 2009 werden weitesgehend ignoriert. Ich frage mich auch, ob Hochwürden Broch diese Stellungnahme gelesen hat. Wahrscheinlich nicht. Da heißt es nämlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Verfolgung und Ermordung von zahllosen Juden im Dritten Reich berührt uns äußerst schmerzlich, verletzt sie doch zutiefst das christliche Gebot der Nächstenliebe, die keine ethnischen Unterschiede kennt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich würde Hochwürden Brosch auch einfach mal ans Herz legen, sich eine Predigt von Pater Grün im Priorat Christkönig in Bonn anzuhören. Dort habe ich bereits mehr als eine Predigt gehört, die einem Gottesliebe und Menschenliebe wirklich nahegebracht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, die FSSPX vertritt einige Positionen, die nicht tragbar sind und in den Reihen der Piusbruderschaft gibt es auch Spinner (wie überall). Aber: Die FSSPX ist und war Teil der Kirche - ihre Priester sind gültig geweihte katholische Priester, die kirchenrechtlich zwar suspendiert sind und folglich nicht die Sakramente spenden dürfen, aber deren Messen gültig sind. Die ständigen Behauptungen in den Medien (teils auch von deutschen Bischöfen), die FSSPX sei außerhalb der Kirche gewesen und der Papst hätte sie jetzt wieder mit ins Boot geholt, stimmen einfach nicht; die Piusbruderschaft war immer Teil der Kirche. Daß es kein formales Schisma gegeben hat, hat der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Kardinal Darío Castrillón Hoyos, vor einiger Zeit noch einmal betont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen wir die FSSPX einmal außen vor - die Medienhetze gegen den Papst und die katholische Kirche ist unerträglich. &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Der Papst hat meine vollste Solidarität.&lt;/span&gt; Die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruderschaft war die Aufhebung einer schweren kanonischen Strafe und keine "Rehabilitierung" - eine Begriff, der in der ganzen Diskussion eh fehl am Platz ist. Wenn der Vatikan ein Statement herausgibt, in dem es heißt, der Papst habe nichts von den Aussagen Williamsons gewust, dann glaube ich das auch. Der Heilige Vater hat eine Weltkirche zu leiten und kann wohl nicht auf Youtube herumsurfen, um eventuellen Verbaldurchfall der Lefebvre-Bischöfe aufzustöbern. Internetanschluss jedoch haben andere im Vatikan und irgendjemand muss es gewusst haben. Warum hat keiner den Papst informiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Helfen kann nur der Heilige Geist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und beten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2108679052201785401?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2108679052201785401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/02/meine-meinung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2108679052201785401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2108679052201785401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2009/02/meine-meinung.html' title='Meine Meinung'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-8714601279853570930</id><published>2008-12-31T04:46:00.000-08:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.230-07:00</updated><title type='text'>Nuages Gris</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Heute, irgendwie unpassend zum Abschluß eines selbstfindingstechnisch erfolgreichen Jahres, habe ich mich eine ganze Zeit mit den 48 Takten eines späten Klavierstückes von Franz Liszt beschäftigt, "Nuages Gris" ("Trübe Wolken"), datiert 24. August 1881. Bekannt in erster Linie aus der Szene im Leichenkeller des Krankenhauses in Stanley Kubriks Film &lt;em&gt;Eyes Wide Shut&lt;/em&gt;, einer meiner Lieblingsfilme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle wollte ich übrigens etwas zum heute endenen Jahr schreiben - ich lass es. Dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht ein Wendepunkt und ich bin dankbar für jeden Augenblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allen, die das hier lesen, einen guten Rutsch.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-8714601279853570930?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/8714601279853570930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/12/nuages-gris.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8714601279853570930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8714601279853570930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/12/nuages-gris.html' title='Nuages Gris'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7986233831129769206</id><published>2008-12-28T11:49:00.000-08:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.232-07:00</updated><title type='text'>Notes of a Pianist</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SVkLOcTSE1I/AAAAAAAAAZw/bY9wi-luPU0/s1600-h/Gottschalk.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 175px; FLOAT: left; HEIGHT: 200px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5285267980439130962" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SVkLOcTSE1I/AAAAAAAAAZw/bY9wi-luPU0/s200/Gottschalk.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; Da zieht sich jemand, angewidert von der Welt und sich selber, müde und entmutigt, in eine Hütte am Rande eines Kraters auf einer Karibikinsel zurück, nur in Gesellschaft eines harmlosen Verrückten, der den Papst für seinen Bruder und den französischen Kaiser für seinen Cousin hält und der ihn schon seit einiger Zeit auf seinen Reisen begleitet. Von seinem Schlafzimmer aus kann er im Mondlicht den weißen Grabstein des Mannes sehen, der die Hütte vor ihm bewohnte und der den Boden vor der Hütte zu einer Terasse umgestaltet hat und diese mit einer Brüstung umgeben hat und dessen Wunsch es war, dort begraben zu werden. Jeden Abend schiebt er seinen Flügel auf die Terasse und "mit Blick auf die schönste Szenerie der Welt, die getränkt ist in die heitere und klare Atmosphäre der Tropen" spielt er nur &lt;em&gt;für sich selber&lt;/em&gt; alles, wozu ihn die Szene vor ihm inspiriert. Und was für eine Szene:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Imagine a gigantic amphitheater, such as an army of Titans might have carved out in the mountains; to the right and left virgin forests filled with wild and distant harmonies that are like the voices of silence; before me sixty miles of country whose magic perscpective is rendered more marvelous by the transparency of the atmosphere; over my head the azure of the sky; below the declivities, surmounted by the mountain, descending gradually toward the plain; farther on, the green savannas, then, lower a gray point - it is the town; and farther on again the immensity of the ocean, whose line of deep blue forms the horizon.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gottschalk, Louis Moreau, &lt;em&gt;Notes of a Pianist&lt;/em&gt;. Edited by Jeanne Behrend. (Princeton: Princeton University Press: 2006), 41.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Diese Zeilen las ich noch vor wenigen Wochen draußen am Thermalpool eines direkt am Agäischen Meer, genauer gesagt an der Straße von Chios, gelegenen Hotels ganz im Westen der Osttürkei. Die Lektüre des Buches aus dem sie stammen war ein ganz großes Lesevergnügen, perfekt für einen dringend notwendigen Erholungsurlaub. Geschrieben hat sie der 1829 in New Orleans geborene Pianist und Komponist Louis Moreau Gottschalk, der erste amerikanische Klavierstar, der es auf beiden Seiten des Atlantiks zu Ruhm gebracht hatte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Name Gottschalk war mir aus der gängigen Literatur schon ein Begriff, allerdings ohne, daß ich je seine Musik gehört hatte. Wieder aufmerksam auf ihn geworden bin ich bei der Lektüre des Buches &lt;em&gt;Pianoforte: Der Roman des Klaviers im 19. Jahrhundert&lt;/em&gt; von Dieter Hildebrandt, der Louis Moreau Gottschalk gleich ein ganzes Kapitel widmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottschalk tourte jahrelang durch die Karibik, die USA und Südamerika (von seinen europäischen Konzertreisen mal ganz abgesehen) und wärend dieser Zeit schrieb er so eine Art Reisetagebuch, eine ganze Sammlung von Aufzeichnungen und Aufsätzen, die zum Teil in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht wurden und die nach seinem Tod von seinem Schwager ins Englische übersetzt (Gottschalk, als Kreole aus New Orleans schrieb in Französisch und sprach Englisch auch mit französischem Akzent) und von seiner Schwester unter dem Titel &lt;em&gt;Notes of a Pianist&lt;/em&gt; 1881 veröffentlicht wurden. Dieses Buch ist inspirierend, spannend, unterhaltsam und kurzweilig. Da Gottschalk zwischen 1862 und 1865, also genau zur Zeit des Sezessionskrieges, die Vereinigten Staaten bereiste, wurde er das eine oder andere Mal zu einem klavierspielenden Kriegsberichterstatter. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;So erreicht Gottschalk und die mit ihm reisendende kleine Operntruppe am 16. Juni 1863 Harrisburg, die Hauptstatd Pennsylvanias, wärend die Truppen der Konföderierten schon quasi vor der Tür standen. Der Zug, in dem Gottschalk und seine Truppe reisten, bleibt auf der Brücke über dem Susquehanna eine geschlagenen Stunde stehen: &lt;em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/em&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;One hour of anxiety, during which all the women, while pretending to be dead with fright, do not cease talking and making the most absurd conjectures. I myself am only slightly comforted, and the idea of a journey to the South at this time is not at all attractive. &lt;/em&gt;(133f)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Schließlich verlassen Gottschalk, Madame Amalia Patti, die Opernsängerin, und Gottschalks Impressario Strakosch (dem das geplante Konzert am selben Abend in Harrisburg sehr zu Gottschalks Leidwesen wohl nicht auszureden war) den Zug und gehen zu Fuß zum Bahnhof, wo sie vor dem Eingang zum Gepäckraum Berge von Gepäck liegen. Dort erblickt Gottschalk auch seine geliebten Chickering-Flügel, die immer mit ihm reisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Chaos, das in Harrisburg ob der herannahmenden konföderierten Truppen herrschte, beschreibt Gottschalk detalliert auf den nächsten Seiten. Die Situation wird nach einigen Stunden so bedrohlich, daß alte Männer, Frauen und Kinder die Stadt verlassen nachdem am Morgen ein Zug mit tausend Flüchtlingen abgefahren ist. Es geht nicht mehr vorwärts und es scheint als ob der Rückweg auch abgeschnitten ist. Als dann endlich ein Zug nach Philadelphia, der in einer Stunde abfahren soll, angekündigt wird, sind vom Gepäck und den Chickering-Flügeln nichts mehr zu sehen. Strakosch muß zurückbleiben und nach dem Gepäck und den Instrumenten suchen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;One train leaves at five o'clock; another left at two o'clock. I doubt the one promised us can accomodate the constantly increasing crowd of four or five thousand persons which presses into and around the station. Litters are provided for the sick; many are occupied by wounded soldiers who will not be left here. Immense trains of merchandise continue to arrive. The panic increases. It is no longer s flight, it is a flood, - a general &lt;/em&gt;suave qui peut&lt;em&gt;.&lt;/em&gt; (141) &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ob Strakosch dann doch mit auf den Zug kommt, ist unklar, jedenfalls sind, so schätzt Gottschalk, mindestens zweitausend Menschen in die acht oder neun Waggons gequetscht. Die Hitze ist unerträglich und der Durst muß tödlich gewesen sein. Schließlich, nach Stunden erreicht der Zug Philadelphia:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Fifteen hours and a half of railroad in one day, not to mention our emotions! The devil take the poets who dare to sing the pleasures of an artists life!&lt;/em&gt; (143)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;In einer anderen Szene, es muß im Jahr 1865 gewesen sein, sitzt Gottschalk zwei Stunden lang rauchend im Gepäckwagen auf der Kiste, in die sein Klavier verpackt ist, weil er keinen anderen Sitz bekommen hatte: &lt;em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/em&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;The other day in the car, there being no seat, I took refuge in the baggage car, and there I smoked for two hours, seated on the case of my piano, alongside of which, O human frailty! were two other cases also inclosing instruments, now mute, since the principle that made them vibrate, under a skillful touch, like a keyboard, has left them. They were the bodies of two young soldiers killed in one of the recent battles&lt;/em&gt;. (261) &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;Doch nicht nur den amerikanischen Bürgerkrieg bekommt man sozusagen aus erster Hand. Später, auf seiner Südamerikatournee kommt Gottschalk Anfang November 1865 in Lima genau zwischen die Fronten einer Straßenschlacht. Blut fließt in Strömen und es gibt Tote. Gottschalk selber ist bei denjenigen, die sich um die Sterbenden kümmern. "&lt;em&gt;The odor of the blood is already sickening&lt;/em&gt;," schreibt er in seine Chronik (351). &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Es sind aber nicht nur die Kriegsberichte, die &lt;em&gt;Notes of a Pianist&lt;/em&gt; lesenswert machen. Vor allem gibt es einen, teilweise humorvollen, Einblick in die amerikanische Kultur (ähem...) und Gesellschaft (wenn es denn so etwas wie "Gesellschaft überhaupt gibt) in den 1860er Jahren. Er schreibt über Konzerte in Wilden Westen vor einem Publikum, das noch nie ein Klavier gesehen hat, über seine Mitreisenden in studenlangen Zugfahrten, lokale Musiker, nicht selten deutscher Abstammung, die Gottschalk vor allem durch ihr ungepflegtes Äußeres auffallen. So schreibt Gottschalk über eine Begegnung in St. Louis (Missouri) im Mai 1862: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;I was introduced to an old German musician with uncombed hair, bushy beard, in constitution like a bear, in disposition the amenity of a boar at bay to a pack of hounds. I know this type; is it found everywhere. It is time that many great musicians should be convinced that such carelessness is the maldroit imitation of the surly and misanthropic behavior of the great symphonist of Bonn, that it does not constitute a sufficient title to merit the admiration and respect of their contemporaries. Besides, soap is not incompatible with genius, and it is now proved that the daily use of a comb does not exercise any injurious influence on the lobes of the brain. &lt;/em&gt;(63)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zeitlos sind auch Gottschalks Kommentare zur Kirchenmusik. Gottschalk war praktizierender Katholik, was ihn mir umso sympatischer macht. Gelegentlich schreibt er über Messbesuche, in erster Linie über die dort erklungene Musik, die Inhalte und Längen der Predigten. So fragt er sich an einer Stelle (64), warum der Priester, der die Messe singt, ständig falsch singt. "&lt;em&gt;Music&lt;/em&gt;,"&lt;br /&gt;so Gottschalk, "&lt;em&gt;is the attire in which the words are clothed to do more honor to God&lt;/em&gt;." Er folgert, daß das, was für unsere Ohren umwürdig ist, um so unwürdiger für Gott sei. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Lektüre des Buches wäre fast ungetrübt gewesen, wenn ich nicht auf Seite 183 auf Folgendes gestoßen wäre. Nachdem Gottschalk seine Bewunderung für Beethoven als Symphoniker ausdrückt brachte er dies zu Papier: &lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;As a composer for the piano he falls below mediocrity - the least pianist of any intelligence, in our days, writes infinitely better than Beethoven ever did.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wie bitte? &lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;"Hue and cry on the robber!!" are you all about to exclaim?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nein, Herr Gottschalk, ob dieser Majestätsbeleidigung, nein, dieser Blasphemie bleiben uns die Worte im Halse stecken. Erklärung gefällig? &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Hier kommt sie: Nachdem Gottschalk behauptet, das Klavier sei ein Instrument gewesen, das Beethoven nur unzureichend kannte, meint er, daß zu Beethovens Zeit das Klavier, so wie es von modernen Herstellern gebaut wird, sich einem Embryonalzustand befand. Beethoven konnte seine Ideen dem Orchester wesentlich besser als dem Klavier anpassen und die Anzahl von Formeln, die Beethoven für das Klavier entworfen hat, seinen außergewöhnlich begrenzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ah. Zumindest teilweise lässt sich Beethovens angebliche defizitäre Klaviermusik damit erklären, daß er noch nicht die Chickering-Flügel aus Gottschalks Zeit zur Verfügung hatte. Dieser Logik zufolge würde mich mal Gottschalks Urteil über Mozarts Klaviermusik interessieren. Erst vor einigen Monaten sprach ich mit einem Klavierbauer darüber, wie Mozart auf den Scheißinstrumenten seiner Zeit so geniale Musik schreiben konnte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Beethoven beleidigen macht man nicht, das geht gar nicht. &lt;em&gt;To add insult to injury&lt;/em&gt;, wie die Amerikaner sagen, stößt die Herausgeberin in einer Fußnote noch ins selbe blasphemische Horn: &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;"&lt;em&gt;This opinion of Beethoven's piano music was by no means confined to Gottschalk, and can be heard even today&lt;/em&gt;. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sicherlich gibt Gottschalks Buch in unterhaltsamerweise den Zeitgeist und damit auch den Musikgeschmack seiner Zeit wieder. Ein berühmt-berüchtigtes Beispiel, wenn nicht sogar DAS Beispiel für ehr triviale Salonmusik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist das damals auf beiden Seiten des Atlantiks allgegenwärtige "Gebet einer Jungfrau", &lt;em&gt;"The Maiden's Prayer"&lt;/em&gt;, eine kleine Komposition einer gewissen Thekla Badarcevska-Baranovska (1834 - 1861). Ein Thema, das an Trivialität nur noch durch die der folgenen Variationen zu übertreffen ist, etwa drei Seiten Klaviermusik, kein großes Ding, aber wohl genau das Richtige für höhere Töchter und klavierspielende Schülerinnen in Mädcheninternaten zu der Zeit. Und genau an einem solchen Ort, in Rockford, Illinois am 28. Dezember 1863 erwähnt Gottschalk das erste Mal, daß er sich ein wenig verfolgt fühlt von Thekla Badarcevska-Baranowskas frommen Ergüssen in Es-Dur: &lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;I visit the seminary. The pupils are engaged in their studies, but in the halls, on the staircase, in the dormitory, we meet young girls who, under their little air of fright or indifference, badly conceal their unruly curiosity. It is plain that they know who I am, and I foresee that I shall have to play for these very pretty, rude little things before leaving. A piano groans in an adjoining room! It is the Maiden's Prayer. How far will this virginal prayer pursue me? &lt;/em&gt;(149f) &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;Besonders angetan hat es Gottschalk Bethlehem (31 März 1864). Dort hörte er weniger Rumfluchen, sah weniger Betrunkene und, obwohl er durch die ganze Stadt gegangen ist, hörte er kein einziges Mal "La Prière d'une Vierge" (178). In Norfolk, Virginia, endeckt er auf der Suche nach einem Notizbuch in einem Schuhgeschäft (das gleichzeitig auch als Schreibwarengeschäft und, wie sich herausstellt, als Musikalienhandlung diente) einen Stapel Noten. Der Geschäftsinhaber gibt ihm einen Kalatolg mit lieferbaren Noten und für einen kurzen Augenblick dachte Gottschalk, er hätte dort "The Maiden'sPrayer" endeckt, doch er täuschte sich. "Norfolk, " so schreibt er, "dessen Bevölkerung vor sechs jahren durch das Gelbfieber dezimiert worden ist; Norfolk, das nacheinander von föderalen und konföderierten Truppen eingenommen worden ist; Norfolk, das schließlich ruiniert worden ist, verdient es, verschont zu werden und entkommt wenigstens der Seuche des "Maiden's Prayer" (180f). Nicht ganz so viel Glück hat Gottschalk dann in San Francisco, wo er Ende April 1865 im Cosmopolitan Hotel absteigt und wo im Damensalon ein gut gestimmter Chickering-Flügel steht, auf dem er, o Graus!, in einer Notenmappe "The Maiden's Prayer" findet - &lt;em&gt;"et tu quoque, O California!&lt;/em&gt;" (217f)&lt;br /&gt;Es ist mehr als ironisch, daß Reclams Klaviermusikführer (Band II) Gottschalks "The Dying Poet" (das ich übrigens schon vor der Lektüre der Notes of a Pianist angefangen habe zu spielen und das ich, falls ich in die Verlegenheit kommen sollte, im Herbst zumindest als Zugabe in meinen Klavierabenden spielen werde) zusammen mit dem "Gebet einer Jungfrau" als Beispiele "erbärmlicher Salonstücke niederen Ranges" nennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amer Louis Moreau Gottschalk! Das hat er wirklich nicht verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr schöne Einspielung mit einigen von Gottschalks wichtigesten Klavierstücken, meisterhaft gespielt von Cecile Lcad, ist übrigens in der Reihe &lt;em&gt;American Classics&lt;/em&gt; auf dem Label Naxos erschienen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7986233831129769206?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7986233831129769206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/12/notes-of-pianist.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7986233831129769206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7986233831129769206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/12/notes-of-pianist.html' title='Notes of a Pianist'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SVkLOcTSE1I/AAAAAAAAAZw/bY9wi-luPU0/s72-c/Gottschalk.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-6371824227206160489</id><published>2008-10-26T14:11:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.236-07:00</updated><title type='text'>Klavierabend mit Lev Vinocour in Sankt Augustin</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Und auch das ist schon nicht mehr aktuell, denn Lev Vinocours Klavierabend im "Lichthof" des Museums Haus Völker und Kulturen in Sankt Augustin ist auch schon wieder eine Woche her. Genauer gesagt, das Konzert fand statt am Freitag, 17. Oktober und da ich letztes Wochenende nicht dazu gekommen bin, etwas in die Intermezzi zu schreiben, hole ich das jetzt nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schon schön, bei diesem Konzert der "Klassik-Bühne Rhein-Sieg", veranstaltet von der Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis, im Publikum zu sitzen. Im Ernst, ich habe es wirklich genossen, einem Profi bei der Arbeit zuzuschauen und zuzuhören. Lev Vinocour spielte ausschließlich russische Musik und die erste Programmhälfte war den Komponisten der Gruppe der Fünf, also Modest P. Mussorgskij, Alexander P. Borodin, Nikolai, A. Rimski-Korsakow, Caesar A. Cui und Milij A. Balakirew vorbehalten. Übrigens war keiner dieser Komponisten ein studierter Berufsmusiker - ich wollte das nur mal unterstreichen. Nach der Pause gab es eine Klavierbearbeitung von Pater I. Tschaikowkys Konzertsuite aus dem Ballet &lt;em&gt;Dornröschen&lt;/em&gt;. Die Bearbeitung schrieb, so wie ich das verstanden habe, Vinocours Lehrer, M. W. Pletnev.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich waren die beiden Höhepunkte des Konzerts Nikolai A. Rimski-Korsakows "Scheherazade" als Konzertfantasie in der Fassung Sergei Prokofiews. Von dieser Fassung gibt es wohl keine Noten und so hat Lev Vinocour das Stück in wahrscheinlich mühevollster Arbeit von einer Aufnahme auf einer Wachsrolle transkribiert. Das nächste Highlight war Balakirews orientalische Fantasie "Islamej".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lev Vinocour ist ein unglaublicher Pianist, der mit einer Leichtigkeit und Hingabe spielt, die das Publikum schnell in den Bann gezogen haben. Es war ein wirklich spannender Klavierabend und seine Erklärungen und die Art und Weise wie er auf das Puiblikum eingegangen ist haben dem Konzert noch eine gute Portion Humor gegeben. Auf jeden Fall bin ich jetzt wirklich davon überzeugt, daß der Künstler nicht "stumm wie ein Fisch" zu sein braucht und ein paar Worte zu den Stücken machen den Abend interessanter. Definitiv etwas, woran es sich lohnt, zu arbeiten!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-6371824227206160489?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/6371824227206160489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/10/klavierabend-mit-lev-vinocour-in-sankt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6371824227206160489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6371824227206160489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/10/klavierabend-mit-lev-vinocour-in-sankt.html' title='Klavierabend mit Lev Vinocour in Sankt Augustin'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4411986625676137382</id><published>2008-10-12T12:43:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.239-07:00</updated><title type='text'>Fazit</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der letzte Beitrag ist schon über einen Monat her. In der Zwischenzeit waren die Klavierabende in Neuenkirchen (Kreis Osnabrück), das Heimspiel in Sankt Augustin-Menden und, letzten Freitag, der Abend im Tuchmachermuseum in Bramsche. Drei Klavierabende in drei Wochen, davon zwei in der letzten Woche, sind jede Menge Holz, vor allem für einen Amateurmusiker, der hauptberuflich ja etwas anderes macht (in meinem Fall Firmenkurse in Englisch). Die letzten drei Wochen waren schon so etwas wie ein "Showdown" und recht anstrengend. Klar, ich wollte es ja nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit für ein Zwischenfazit also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst einmal waren alle dieser kleineren Konzerte in mehrer Hinsicht erfolgreich. Ein Vorspiel ersetzt tagelanges Üben, denn hinterher geht man mit einer ganz anderen Einstellung an die Stücke heran, denn ein erfolgreicher Vortrag gibt doch einiges an Sicherheit. Dieser Effekt hat sich - meines Erachtens - besonders in Menden und Bramsche eingestellt. Andererseits ist es natürlich schön, Anerkennung für sein Spiel zu bekommen und es ist wirklich schön zu wissen, daß man den Einen oder Anderen irgendwie berührt oder mitgerissen hat. Musik macht einfach Spaß und Musizieren vor einem Publikum gehört ja nun dazu, egal ob es sich um Coverversionen von Rock-Klassikern oder um klassisch-romantische Klaviermusik handelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz Widrigkeiten wie dieses verfluchte Lampenfieber war es eine sehr gute Erfahrung und ich bin irgendwie stolz auf mich selber, daß ich das so hingekriegt habe. Immerhin hatte ich ja fast zehn Jahre nicht mehr Klavier gespielt und erst seit Januar diesen Jahres arbeite ich kontinuierlich an dem Programm, obwohl ich seit Oktober 2006 mich sporadisch mit den Brahms-Intermezzi und den Kinderszenen beschäftigt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall muss es jetzt weitergehen und das wird es auch. Da ist ja noch der 25. Januar in Hennef, auf den ich mich sehr freue. Brahms und Liszt haben jetzt erst einmal Pause (wer sich etwas mit &lt;em&gt;Cockney rhyming slang&lt;/em&gt; auskennt und sich vorstellen kann, wie ich mich am Freitag Abend nach dem Konzert in Bramsche nach einigen Maß Oktoberfestbier mit dem einen oder anderen Enzian dazwischen gefühlt habe, versteht die subtile Botschaft zwischen diesen Zeilen hier, aber ich komme vom Thema ab.) Zumindest die Intermezzi op. 117 und die 2. Ungarische Rhapsodie werde ich erst einmal nicht mehr spielen. Statt dessen habe ich mich heute seit langem wieder einmal sehr ausgiebig mit Mozart vergnügt - Fantasie in d-moll und die Sonate in B-Dur KV 333. Es war wirklich erfrischend und hat unheimlich Spaß gemacht, die Stücke wieder zu üben und bis 25. Januar müssten sie eigentlich hinzubekommen sein. Es liegen aber auch Noten von Klaviermusik von Louis Moreau Gottschalk ("The Dying Poet" hat es mir angetan) und Liszts "Funérailles" auf dem Klavier, letzteres lässt sich aber ehr mittelfristig realisieren.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4411986625676137382?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4411986625676137382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/10/fazit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4411986625676137382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4411986625676137382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/10/fazit.html' title='Fazit'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7549294645016118714</id><published>2008-09-04T05:14:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.241-07:00</updated><title type='text'>Vermeidung von Panik</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Also, man sitzt am Flügel vor einem Publikum, das erste Lampenfieber ist überwunden, der Anfang des Konzertes hat ganz gut geklappt, man ist so richtig "drin" in dem Stück, das man gerade spielt, mit geschlossenen Augen, man nimmt nichts mehr um sich herum wahr, ist ganz versunken im eigenen Spiel und hat den Eindruck, heute richtig gut drauf zu sein. Dann öffnet man die Augen, schaut auf die Tasten und erlebt die nächsten Momente in absoluter Zeitlupe. Es fängt damit an, daß man sich fragt, wo man denn als nächstes hingreifen soll. Komisch, das sieht auf einmal alles ungewohnt aus, was man da vor sich sieht. Der Blutdruck steigt, das Herz fängt an, ganz heftig zu klopfen und man greift einen Akkord, in der Hoffnung, daß es der ist, den der Komponist auch da haben wollte. Die Sekundenbruchteile, die zwischen der Bewegung der Hand und der Finger auf die entsprechenden Tasten und dem Anschlagen des Akkordes liegen, werden zu Minuten. Man schlägt also den Akkord an und - was für eine Erleichterung! - er klingt nicht nur gut und passt rein, sondern ist auch der Akkord, den der Komponist an dieser Stelle des Stückes hingeschrieben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist noch einmal gutgegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem, der kleine Zwischefall zeigt, wie schnell es mit dem versunkenen Spiel vorbei sein kann und jetzt ist man natürlich auf der Hut - und ganz gewaltig verunsichert. Und natürlich bleibt es nicht bei einem Zwischenfall dieser Art. Beim zweiten Mal hat man dann plötzlich die Horrorvision, am Klavier zu sitzen, einen kompletten Blackout zu haben, wie ein Idiot auf die Tasten zu starren, sich wünschend, plötzlich im Erdboden zu versinken. Panik macht sich breit, was der Konzentration auch nicht gerade sonderlich förderlich ist und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste falsche Akkord kommt und die Souveränität des Vortrages schwer beschädigt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hier ein wenig übertrieben dargestellt ist, kennen wohl viele, die einmal in der Situation waren, vor einem Publikum zu musizieren. Warum ist es so, daß man, wenn man zuhause übt oder spielt, sein Programm scheinbar perfekt auswendig drauf hat, sobald aber da eine handvoll Leute sitzen und zuhören, Schwächen im Auswendigspiel gnadenlos offenbar werden? Diese Frage stelle ich mir seit meinem kleinen Konzert bei den Steyler Missionaren letzten Sonntag, bei dem ich wieder einmal die Erfahrung gemacht habe, daß Stücke, die ich noch am Vormittag auf meinem Flügel problemlos auswendig spielen konnte, beim eigentlichenVortrag vor Publikum dann nicht mehr so ganz sicher geklappt haben. Gut, das Lampenfieber und bei Livemusik geht natürlich mal was daneben, etc... Stellen, die noch am Abend vorher (als ich in der Aula des Steyler Missionspriesterseminares in Sankt Augustin, da wo am Sonntag Nachmittag das Konzert sein sollte, Freitag und Samstag abends noch auf em dortigen Flügel geübt habe) überhaupt nicht geklappt haben, waren perfekt, andere Passagen, die mir noch nie Probleme bereitet hatten, waren plötzlich alles andere als sicher. Nein, großartig in die Hose gegangen ist nichts und letzten Endes überwog das wunderbare Gefühl, Musik gemacht zu haben und mich selbst und das Publikum in die Welten der Kinderszenen, der Brahms-Intermezzi, der Pathétique und Liszt's 2. Ungarischer Rhapsodie entführt zu haben - letztere ist mir übrigens sehr gut geglückt, selbst meine persönliche Horror-Passage ab Takt 377 (vgl. meinen Post vom 9. Mai "Laue Sommerabende"). Es war sogar nicht unerfolgreich. Aber dennoch mache ich mir seit Sonntag Gedanken über das Auswendigspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine erste Reaktion war, es einfach nicht mehr zu tun und ab sofort nach Noten zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann haben mir einige Beiträge zu diesem Thema in einem Internetforum Klarheit verschafft. Das Problem ist, daß ich die Stücke zwar auswendig kann, allerdings hauptsächlich im Muskelgedächtnis der Finger. Besonders deutlich ist das geworden, als letzten Montag versuchte, einfach nur die rechte Hand im &lt;em&gt;Adagio cantabile&lt;/em&gt; aus Beethovens Pathétique auswendig zu spielen. Schon im zweiten Takt wusste ich nicht mehr weiter und habe nachschauen müssen. Mit beiden Händen zusammen kann ich den Satz auswendig spielen, aber offensichtlich nur dann auch wirklich problemlos, wenn keine störenden Faktoren wie z.B. Lampenfieber oder Stress anderer Art hinzukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Lektüre von Daniel Barenboims neustem Buch, &lt;em&gt;Klang ist Leben. Die Macht der Musik &lt;/em&gt;(München: Siedler Verlag, 2008. ISBN 978-3-88680-892-2) fand ich gestern Folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;Das motorische Gedächtnis, jenes, das auf Fähigkeiten basiert, ist von dem Prozess abhängig, mit dem das Gehirn die Bewegungen von Muskeln und Nerven steuert. Wenn wir zum Beispiel auf dem Klavier eine bestimmte Passage spielen und alle anderen Gedächntnisarten uns im Stich lassen, dann scheinen es die Finger zu sein, die sich erinnern, das heißt automatische Bewegungen ausführen und so die Gedächtnislücke überwinden.&lt;/em&gt; (S. 33)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/em&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und wenn man das Stück nur im "motorischen Gedächtnis" hat, Herr Barenboim? Dann ist man ganz schön in den Arsch gekniffen, wenn einem das motorische Gedächtnis, bedingt durch die ungewohnte Spielsituation, ein fremdes Instrument und Lampenfieber, im Stich lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der nächsten Seite fand ich dann Abhilfe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;[...] eine ausgiebige Analyse sowie ein umfassendes Begreifen der zugrunde liegenden Struktur ist nötig, wenn man eine ganze Komposition fest in seinem Gedächtnis speichern will.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;In den letzten Tagen habe ich die Erfahrung gemacht, daß zwei Dinge beim Üben helfen. Erstens beide Hände einzeln auswendig lernen und zwar passagenweise. Zweitens die Stücke derart langsam spielen, daß das motorische Gedächntnis ausgeschaltet ist und jeder Ton ganz bewusst angeschlagen werden muss. Was natürlich auch hilft, ist sich einmal mal ganz bewusst die Harmonieverläufe klarzumachen. &lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Ich hoffe mal, daß dies wirklich die Lösung des Problems ist, denke aber schon. Vor dem Konzert in Bonn-Kessenich am 29. Juni hatte ich mich auf diese Art ausgiebig mit den Passagen der Brahms-Intermezzi auseinandergesetzt, die bei den Vorträgen in den Seniorenheimen auswendig daneben gegangen sind. Der Erfolg war, daß ich in Kessenich viel sicherer an die Stücke herangegangen bin und sie wirklich fehlerfrei und souverän geklappt haben.&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Jetzt, nachdem ich mich ein paar Tage mit den Stücken so beschäftigt habe, also angefangen habe, sie passagenweise mit beiden Händen einzeln auswendig zu lernen, sie bewußt langsam zu spielen und mir mal die Harmonien anzuschauen, habe ich mein Programm, von dem ich bisher glaubte, daß es mir bis in alle Einzelheiten vertraut ist, viel besser und aus anderen Perspektiven kennengelernt. Es ist natürlich etwas abschreckend, Stücke, die man zum Teil seit Jahren spielt, quasi neu zu lernen. Aber das scheint der einzige Weg zu sein, künftige Panikattacken beim Vortrag zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7549294645016118714?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7549294645016118714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/09/vermeidung-von-panik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7549294645016118714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7549294645016118714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/09/vermeidung-von-panik.html' title='Vermeidung von Panik'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-8050047075080303081</id><published>2008-07-06T13:54:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.243-07:00</updated><title type='text'>Ein wiederentdecktes Buch</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Eigentlich hatte ich mir das so vorgestellt, daß ich hier am frühen Abend etwas schreibe, ein paar Emails beantworte, meine Buchhaltung schnell auf den neusten Stand bringe und dann lese.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund, warum es jetzt etwa 23.15 ist und ich erst den zweiten Satz anfange, hat wohl etwas mit der Buchhaltung zu tun, die in den letzten Wochen liegen geblieben ist und die nächste Umsatzsteuervoranmeldung vor der Tür steht wärend sich in meinen Schreibtischschubladen die Belege stapeln. Das sind eben die Freuden des freiberuflichen Daseins...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den gestrigen Nachmittag habe ich mit meinem tollen Soundman DR2, meinem neuen Stereomikro und einem Paar Kopfhörer an meinem Flügel verbracht und die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Kinderszenen&lt;/span&gt; aufgenommen. Abgesehen von dem Rauschen kann sich das Ergebnis hören lassen. Gut, die eine oder andere Kleinigkeit könnte genauer sein, etc, etc...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug Eigenwerbung! Eingangs sagte ich ja, ich wollte den Abend ursprünglich lesend verbringen. Das Buch, das ich zur Zeit lese, ist so eine Art alter Bekannter, so ein Wegbegleiter aus der Kindheit und Jugend, ein Roman, der, so denke ich, einen großen Anteil an meiner musikalischen Erziehung hat und auch Schuld an meiner Verehrung für Franz Liszt ist. Die Rede ist von dem Roman &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Ungarische Rhapsodie&lt;/span&gt; von Zsolt von Harsányi. Es ist - richtig geraten! - der "Lebensroman von Franz Liszt", also eine Biographie in Romanform. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit zwölf oder dreizehn Jahren gelesen, eine uralte Ausgabe, die noch von meiner Oma stammte. Damals habe ich das Buch verschlungen. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern über Jahre hinweg war der Roman meine Sommerferienlektüre und wenn ich ich zuende gelesen hatte, kam es auch schon mal vor, daß ich ihn gleich nochmal von vorne angefangen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich damals so gepackt hat war u.a. die Persönlichkeit Franz Liszts so wie sie im Buch dargestellt ist. Als Teenager war es mir sicherlich nicht so bewußt (oder ich habe es bewußt augeblendet), daß der Franz Liszt im Buch eine Romanfigur ist, die bestimmt auch Züge der historischen Person trägt, aber dennoch größtenteils der Fantasie des Autors ensprungen ist. Für mich war damals die Romanfigur Wirklichkeit und diese Wirklichkeit ist nicht am 31. Juli 1886 in Bayreuth gestorben, sondern sie begleitete mich jeden Sommer - Jahr aus, Jahr ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren Szenen wie die in der der kleine Liszt ganz am Anfang des Romanes morgens aufsteht, von seiner Mutter fertig gemacht wird, frühstückt und nicht schnell genug ans Klavier kann. Und dann übt er. Zsolt von Harsányi hat die Übeszene sehr detalliert beschrieben und ich kann mich erinnern, daß sie mir selber als Kind und Jugendlicher als so eine Art Vorbild gedient hat und ich sie mir oft in Erinnerung gerufen habe, wenn ich selber geübt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dem Roman habe ich damals sehr viel über Musik im Allgemeinen und über das Klavier im besonderen gelernt, zum Beispiel was ein Leitmotiv ist oder was an der Repetitionsmechanik , die Érard (übrigens auch eine sehr symphatische Figur in diesem Roman) entwickelt hat, so besonders war. Für uns heute ist die Repetitionsmechanik eine absolute Selbetverständlichkeit, für Klavierspieler im frühen 19. Jahrhundert jedoch war es eine Revolution. Viel Musik habe ich bewußt gehört, weil ich darüber zuerst in dem Buch gelesen hatte - die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Fantastische Symphonie&lt;/span&gt; von Berlioz, Wagner und natürlich sehr viele Kompositionen von Listz selber, z.B. die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Dante Symphonie&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfang dieses Jahres habe ich die Liszt-Biographie von Klára Hamburger wieder einmal gelesen und anschließend das Buch &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Wenn Liszt ein Tagebuch geführt hätte&lt;/span&gt; von Tamás Nádor. Irgendwie kam da der Wunsch auf, noch einmal die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Ungarische Rhapsodie&lt;/span&gt; zu lesen, vor allem im Hinblick auf die anstehende Reise nach Bayern, die in Bayreuth an Liszts Grab enden wird. Vielelicht war es auch die Wiederentdeckung des Klavieres und die damit verbundenen Sentimentalität, die mir den Roman ins Gedächnis gerufen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, jetzt, mit 35 Jahren, lese ich das Buch mit nicht weniger Interesse und Begeisterung als mit zwölf, dreizehn oder vierzehn Jahren. Ich lese es mit mehr Abstand, natürlich im Bewußtsein, daß hier ein Roman erzählt wird und Fakten neben Fiktion stehen. Die Tatsache, daß der Protagonist zuerst "Putzi" dann "Franzi" genannt wird, hat mich als Teenager nicht sonderlich gestört. Heute empfinde ich es doch als befremdlich. Viele Einzelheiten der Erzählung finden sich aber auch in Biographien und in den Briefen. Der Autor muß ein unheimliches Pensum an Quellenstudium geleistet haben, bevor er so viele historische Einzelheiten in dem Buch verarbeiten konnte. Gut, an Briefen Liszt scheint es nicht zu mangeln, ebenso an Kritiken und Artikeln und Zeitungen und Zeitschriften. Aber das alles muß ja auch erst einmal gesichtet, gelesen, sortiert und verarbeitet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig Quellenstudium über den Tod von Liszt am 31. Juli 1886 in Bayreuth werde ich selber betreiben nachdem ich den Roman ausgelesen habe. Als nächstes steht auf meinem Leseplan &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;The Death of Franz Liszt. Based on the Unpublished Diary of His Pupil Lina Schmalhausen&lt;/span&gt;, 2002 erschienen und herausgegeben von Alan Walker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das alles will ich geschafft haben, bevor ich am 18. oder 19. Juli an seinem Grab in Bayreuth stehen werde. Noch jede Menge zu lesen und genau deshalb werde ich jetzt hier auch aufhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-8050047075080303081?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/8050047075080303081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/07/ein-wiederentdecktes-buch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8050047075080303081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8050047075080303081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/07/ein-wiederentdecktes-buch.html' title='Ein wiederentdecktes Buch'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-8543216900938666027</id><published>2008-06-30T01:59:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.246-07:00</updated><title type='text'>Vom Wohnzimmer zum Turmzimmer</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Was für ein Wochenende!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war eine Lieferung vom MusicStore in Köln, mein kleines Konzert in Bonn-Kessenich, da war das EM-Endspiel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir also mit dem Spielzeug aus dem MusikStore an. Ich hatte mir dort ein Stereomikrofon, einen Mikroständer und ein kleines Gerät namens "Soundmann DR2 Professional Digital Recorder" bestellt. Dieses Wunderding ist kaum größer als eine Streichholzschachtel. Damit kann man Stereoaufnahmen machen, Radio hören, Radiosendungen aufnehmen, MP3 hören und Daten speichern. Nachdem ich Samstag Vormittag aus Kessenich kam (hatte mich im Turmzimmer von Sankt Nikolaus, wo am Sonntag mein Konzert stattfinden sollte, mit dem dortigen Flügel angefreundet), verbrachte ich den Nachmittag dann damit, Aufnahmen zu machen. Mein Kawai-Flügel ist ja komplett überarbeitet worden (Hammerköpfe abgezogen, neu intoniert und gestimmt) und klingt jetzt wieder wie neu. Mir ist wieder einmal aufgefallen, was für ein herrliches Instrument das ist, das durchaus in der selben Liga spielen kann wie Steinway &amp;amp; Sons.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schon ein seltsames Gefühl, mein Klavierspiel aufzunehmen. Ich habe also Brahms' Intermezzi Opus 117 aufgenommen. Das Problem bei Aufnahmen ist ja, im Gegensatz zum Live-Musizieren, daß Fehler und Ungenauigkeiten immer da bleiben und nicht einfach weggehen. Es war aber auch eine gute Übung für das Konzert am Sonntag, die Brahms-Stücke mal vor dem unbarmherzigen Publikum in Form eines Mikrofones und Aufnahmegerätes zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hört man bei den Aufnahmen ein Rauschen, von dem ich nicht weiß, wo es herkommt. Die Aufnahmen ließen sich ein wenig auf dem Rechner bearbeiten (Nero bietet da einige Möglichkeiten). Das erste Intermezzo in Es-Dur habe ich mal als MP3 auf meine &lt;a style="COLOR: rgb(0,0,0); FONT-WEIGHT: bold" href="http://danielhoehr.de/files.htm"&gt;Website&lt;/a&gt; gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SGilGLbx-GI/AAAAAAAAAQ0/owlDdboOnYA/s1600-h/Plakat_Kessenich.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; FLOAT: left; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217601693875828834" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SGilGLbx-GI/AAAAAAAAAQ0/owlDdboOnYA/s320/Plakat_Kessenich.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Sonntag Nachmittag dann war dann das kleine Konzert im Turmzimmer von Sankt Nikolaus in Bonn-Kessenich. In diesem Raum, der etwa 40 Leuten Platz bietet, probt normalerweise der Kirchenchor und er war trotz des guten Wetters und des EM-Endspiels gut gefüllt. Das Instrument dort ist ein Bechstein-Flügel aus dem 19. Jahrhundert, 1870er Jahre, schätze ich mal. Er war frisch gestimmt worden und hatte diesen typischen schönen Bechstein-Klang. Im Anschlag war das Instrument allerding eine echte Herausforderung. Die Tasten gingen sehr schwer, was dazu führte, daß einige leise gespielten Töne gar nicht kamen. Beim lauten Spiel wurde es etwas matschig, worunter die Beethoven-Sonate und der "Aufschwung" aus Schumanns &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Fantasiestücken Opus 12&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:0;"&gt;, den ich als Zugabe gespielt habe,&lt;/span&gt; etwas gelitten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist immer schwer, zum eigenen Spiel etwas zu sagen, deswegen möchte ich es dabei belassen, daß mir meiner Meinung nach die Brahms-Intermezzi sehr gut gelungen sind. Die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Kinderszenen&lt;/span&gt; hatten auch ihre Momente, ebenso die Beethoven-Sonate, obwohl sich wieder einmal gezeigt hat, woran noch gearbeitet werden muß, und das ist in erster Line die Sicherheit beim Auswendigspiel, wobei ich mir ernsthaft überlege, demnächst nach Noten zu spielen. Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein war es gängige Praxis, nach Noten zu spielen. Nur zum freien Phantasieren hatte man keine Noten auf dem Instrument stehen. Angeblich war es Clara Schumann, die in einem Konzert in Berlin im Frühjahr 1837, als erste auswendig spielte. Die Frage ist, macht es das Leben einfacher? Oder lenken die Noten vom Spiel ab? Wird nicht irgendwie erwartet, daß man als Solist auswenig spielt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sein, es war ein guter Erfolg und es hat unheimlich viel Freude gemacht, vor Publikum zu musizieren. Bis zum nächsten Mal ist es noch was Zeit und deswegen werde ich die Stücke jetzt erst einmal auf Seite legen. Was meinem Programm fehlt, ist eine spritzigere Nummer, etwas weniger Ernstes, etwas Schwungvolles und Mitreißendes. Auch ist die Pathétique alleine nach der Pause ein wenig dürftig. Ich übe ja schon sein Wochen ein wenig plan- und ziellos an der Ungarischen Rhapsodie Nr. 2 von Franz Liszt herum und werde die Zeit jetzt nutzen, an meiner Technik zu arbeiten und die Rhapsodie wieder konzertreif hinzubekommen. Im Grunde läuft sie ja schon wieder ganz passabel und macht sich bestimmt gut als letzter Programmpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluß noch etwas für's Phrasenschwein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß wir das EM-Endspiel verloren haben, war irgendwie klar. Ich denke, nachdem wir bei den Europameisterschaften 2000 und 2004 noch nicht einmal das Achtelfinale erreicht haben, stehen wir jetzt als Vize-Europameister ganz gut da. Unsere Mannschaft ist sicherlich auf dem richtigen Weg und wir spielen in Europa und in der Welt wieder ganz oben mit. Bleibt zu hoffen, daß dieser Weg fortgesetzt wird und wir dann auch mal wieder einen Titel holen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, Schluß für heute!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-8543216900938666027?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/8543216900938666027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/06/vom-wohnzimmer-zum-turmzimmer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8543216900938666027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8543216900938666027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/06/vom-wohnzimmer-zum-turmzimmer.html' title='Vom Wohnzimmer zum Turmzimmer'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SGilGLbx-GI/AAAAAAAAAQ0/owlDdboOnYA/s72-c/Plakat_Kessenich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-7472184340400001731</id><published>2008-06-15T15:07:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.247-07:00</updated><title type='text'>cantabile</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Dieser Beitrag ist am 20. Juli bearbeitet worden (siehe Post vom 20. Juli).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzten Sonntag, das war der 8. Juni, war ich in einem sehr schönen Konzert des Gürzenich-Chores Köln, der Kölner Kurrende und des Gürzecnich-Orchesters Köln in der Kölner Philharmonie. Auf dem Programm standen Franz Liszts "Missa Solennis" und der Psalmus Hungaricus von Zoltán Kodály auf dem Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liszts Graner Messe ist ein Meisterwerk, das meisterhaft vorgetragen wurde. Warum mir an diesem Sonntag vormittag ein wenig der Zugang fehlte, weiß ich nicht so ganz. Ob es an den Nachwirkungen des voherigen Abends lag, der mit Fußball, einer Flasche Single Malt (zehn Jahre alter Talisker) und tiefen philosophischen Gesprächen verbracht wurde? Vielleicht. Vielleicht aber auch daran, was ich mir nach der wirklich mitreißenden Aufführung des Brahms-Requiems am 31. Mai im Carl-von-Ossietzky Gymnasium in Bonn-Röttgen überlegt habe, nämlich, daß Aufführungen, gerade Amateuraufführungen und semi-professionelle Konzerte um einiges spannungsreicher sein können als Profikonzerte, vor allem wenn sie in kleineren Räumlichkeiten stattfinden. Und ich bin nach wie vor begeistert von der Dynamik und Spannung dieses mitreißenden Konzertes und vielleicht habe ich so etwas auch in der Philharmonie erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch, Liszts Graner Messe war klasse und Zoltán Kodálys Psalmus Hungaricus hat mir auch sehr gut gefallen, so gut, daß ich ihn mir gleich nach dem Konzert am Stand von Saturn im Foyer der Philharmonie auf CD gekauft habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nachmittag habe ich im Seniorenheim Josefshöhe in Bonn gespielt. Dort steht ein Pianino eines Kölner Herstellers, ich vermute mal, es stammt aus den 70er Jahren. Es war gestimmt, einigermaßen gut intoniert, der Bass war sonorig, die Mittellagen klangen recht gut, nur dem Diskant fehlte jegliche Brillianz. Das Instrument war für einen Solovortrag besser geeignet als der Flügel im Nobilis in Troisdorf, was zeigt, daß ein halbwegs brauchbares Pianino besser ist als ein ausgeleiherter Flügel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Publikum wirkte auch sachverständiger. Einige der Bewohner und Mieter des Heimes haben früher selber Klavier gespielt und vor dem Konzert konnte ich mich mit einer sehr liebenswürdigen Dame unterhalten, der man die 91 Jahre wirklich nicht angemerkt hat. Mit einem gewinnenden Lächeln kam sie auf mich zu und es war offensichtlich, daß sie sich vor allem auf Beethovens Pathétique gefreut hat. Sie meinte, sie hätte noch die Sturm-Sonate gehört und auf einmal drehte sich das Gespräch über Beethoven-Einspielungen von Brendel, Backhaus und Gould. Nun, das ist natürlich eine ganz andere Liga, aber ich hatte das Gefühl, daß man mir mit sehr viel Sachverstand zuhören würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist immer schwer über das eigene Spiel zu schreiben. Ich denke an ein Gespräch mit einem Komponisten vor einigen Wochen, in dem es unter anderem darum ging, wie befriedigend es ist Musik zu schreiben oder, in meinem Fall, gut zu musizieren. Und dieses Gefühl hatte ich heute nachmittag. Die Kinderszenen sind mir wirklich gut gelungen, die massiven Unsicherheiten in den ersten Nummern, unter denen mein Vortrag am 20. April doch recht gelitten hat, waren wie weggeblasen. An deren Stelle traten Momente intensiven Musizierens. Zwischen den einzelnen Stücken war es wirklich still (zumindest habe ich nichts mitbekommen) und etwas Eigenartiges ist passiert, als ich die "Träumerei" anfing. Beim Üben war ich bisher nie zufrieden mit dem Stück. Weder auf meinem Berlitz-Pianino, das ich in meiner Wohnung im niedersächsischen Neuenkirchen habe und mit dem ich sehr zufrieden bin, noch auf meinem Kawai-Flügel hier im heimatlichen Sankt Augustin-Menden habe ich es zum Singen bekommen, habe ich eine wirkliche Ausgewogenheit der einzelnen Stimmen hingekriegt oder habe es so hinbekommen, daß ich der Meinung war, so könnte man es vorspielen. Aber heute nachmittag hat es geklappt; wo ich sonst ein wenig Horror vor der "Träumerei" hatte (jeder kennt es, wenn da etwas schiefgeht, wird's mega-peinlich), war es heute ein wirkliches Musiziererlebnis. Ganz leise höre ich jemanden die Melodie mitsummen und irgendwie war dieses Erinnerung, daß die "Träumerei" am besten &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;cantabile&lt;/span&gt; gespielt wird, dafür gesorgt, daß sie mir wirklich gut geglückt ist. Zum ersten Mal hat es wirklich Spaß gemacht, sie zu spielen. Und genau aus diesem Grunde mache ich von jeder Gelegenheit gebrauch, das Programm vorzuspielen bevor ich in zwei Wochen einen wirklichen Klaviernachmittag spielen werde (Plakate hängen schon...). Nach der "Träumerei" gab es spontanen Applaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brahms Intermezzi sind mir, soweit ich das beurteilen kann, musikalisch gut geglückt, aber dennoch habe ich noch wirkliche Probleme, diese Stücke auswendig zu spielen. Ich werde mich in den nächsten zwei Wochen sehr intensiv mit der einen oder anderen Stelle, gerade mit den Mittelteilen des ersten und dritten Intermezzos, beschäftigen müssen. Das zwei Intermezzo war, glaube ich, ein weiteres Highlight und auch da konnte ich mich sehr gut drin fallenlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pathétique lief auch sehr gut, nur leider sind mir die Läufe am Ende in den Schlussgruppen in der Exposition und Reprise des ersten Satzes nicht so brilliant geglückt, wie ich sie gerne gehabt hätte, was in erster Linie am matten Klang des Diskants lag. Beim Adagio cantabile stellte sich ein ähnlicher Effekt ein wie bei Schumanns "Träumerei" und beim Rondo muss ich aufpassen, daß mir da tempomäßig nicht die Gäule durchgehen. Es war hart an der Grenze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war wirklich eine große Freude, heute im Seniorenheim Josefshöhe zu musizieren und ich möchste mich an dieser Stelle bei denjenigen bedanken, die mir diesen "Probelauf" ermöglicht haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-7472184340400001731?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/7472184340400001731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/06/cantabile.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7472184340400001731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/7472184340400001731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/06/cantabile.html' title='cantabile'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-8835691843684184592</id><published>2008-05-31T14:17:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.250-07:00</updated><title type='text'>Ein deutsches Requiem</title><content type='html'>&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEHPU4nmTMI/AAAAAAAAAQs/oDe5qXMp-6Y/s1600-h/Brahms_1872.png"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; FLOAT: left; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206670601919810754" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEHPU4nmTMI/AAAAAAAAAQs/oDe5qXMp-6Y/s200/Brahms_1872.png" /&gt;&lt;/a&gt;Ich komme gerade aus einem ganz großartigen Konzert. Der Chor des Carl-von-Ossietzky Gymnasiums in Bonn fürte zusammen mit "einem Sinfonieorchester" (so steht's im Programmheft), den Solisten Katrin Wimmer (Sopran) und Stefan Mosemann (Bariton) unter der Leitung von Markus Grünter (meinem ehemaligen Klavierlehrer) und Eckart Brüntjen eines der großen Chorwerke der deutschen Romantik auf: Ein deutsches Requiem Opus 45 von Johannes Brahms.&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Im Programmheft steht, daß das Brahms-Requiem für den Chor der Schule "die bislang größte Herausforderung" darstellte. Nun, der Chor bestand aus schätzungsweise 150 Sängerinnen und Sängern. Die meisten davon waren Schülerinnen und Schüler und es ist sicherlich eine Herausforderung, mit Fünft-, Sechst- und Siebtklässlern dieses große, komplexe und vielschichtige Werk einzustudieren. Daß in diesem Konzert nicht nur viel harte Arbeit (seit Oktober letzten Jahres) sondern auch Herzblut steckte, zeigte sich unter anderem daran, daß die meisten Chorsänger das ganze Werk auswendig (!) sangen!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Das deutsche Requiem begleitet mich schon seit einiger Zeit, will heißen, ich höre es oft auf CD, kann mich aber nur ganz dunkel daran erinnern, es vor vielen, vielen Jahren einmal in der Beethovenhalle gehört zu haben. Gerade letzten Herbst habe ich es oft gehört und irgendwie ist es auch Herbst-Musik, oder nicht? Irgendwie wollte es aber das Schicksal, daß ich innerhalb von zwei Wochen zwei großen Requien (Requia???) zu hören bekommen. Mozarts Requiem in Sankt Paul vor den Mauern in Rom und heute eben das Brahms-Requiem.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Brahms' Werk ist keine liturgische Musik, sondern eine persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Tod, Trauer und Trost, angeregt durch den Tod Schumanns und seiner Mutter. Die Texte hat Brahms selber aus der Luther-Bibel zusammengestelt. Sie haben die Trauernden ("Selig sind, die da Leid tragen") im Blick, die Endlichkeit des Seins ("Denn alles Fleisch, es ist wie Gras", "Herr lehre doch mich"), sprechen von der Heimkehr zu Gott ("Wie lieblich sind Deine Wohnungen, Herr Zebaoth, wenden dann wieder den Hinterbliebenen den Blick zu ("Ihr habt nun Traurigkeit"), besingen den Sieg über den Tod ("Denn wir haben hie keine bleibende Statt") und preisen, wie eingangs die Trauernden, zum Schluß die Toten, die im Herrn sterben, selig.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Es ist schon ein Werk, das berührt aber das die Aufführung heute abend war so intensiv wie ich selten Musik erklebt habe. Sicherlich, die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula das Carl-von-Ossietzky Gymnasiums in Bonn-Röttgen ist nicht gerade die größte und die Nähe zum Chor, Orchester, Solisten und Dirigenten trägt natürlich zu der Intensität bei. Was mich gefesselt hat war die ungeheure Spannung mit der Chor, Orchester und Solisten musiziert haben und gerade die ersten drei Nummern, die Markus Grünter dirigiert hat, waren dynamisch, spannungsvoll, aufregend, mitreißend und unter die Haut gehend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Eine solch begeisternde Aufführung ist aber nur möglich, wenn es Menschen gibt, die junge Leute für diese Musik begeistern und so zu unglaublichen Leistungen anspornen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="LINE-HEIGHT: 150%" align="justify"&gt;Es war wirklich etwas Besonderes heute in der Aula des Carl-von-Ossietzky Gymnasiums in Bonn, von dem ich noch nicht einmal erfahren hätte, wenn ich vor Wochen nicht "aus heiterem Himmel" auf die Idee gekommen wäre, mal im Internet zu schauen, was eigentlich aus meinem ehemaligen Klavierlehrer Markus geworden ist und dann seine &lt;a style="COLOR: rgb(0,0,0)" href="http://gruentermusik.de/"&gt;Website&lt;/a&gt; gefunden habe. Nun, daß solche Dinge Zufall sind, bezweifele ich sehr doch heute abend war ein wirkliches Geschenk, an das ich noch sehr, sehr lange denken werde.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-8835691843684184592?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/8835691843684184592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/ein-deutsches-requiem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8835691843684184592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/8835691843684184592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/ein-deutsches-requiem.html' title='Ein deutsches Requiem'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEHPU4nmTMI/AAAAAAAAAQs/oDe5qXMp-6Y/s72-c/Brahms_1872.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-699940101481548058</id><published>2008-05-31T13:38:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.252-07:00</updated><title type='text'>Es werde Licht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ein Nachtrag zu meinem letzten Post:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag bekam ich meine Email von einer alten Schulfreundin (warum läuft gerade jetzt in diesem Moment "School's Out" von Alice Cooper im WDR 2???), mit der ich dank der Wunderwelten des Internets seit einiger Zeit Emailkontakt habe, die sich den Reisebericht angeschaut hat. Sie schrieb: &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder sind - ja - vom Handy geknipst, aber Daniel, echt zu dunkel. Ich habe mal bei manchen das "Licht angemacht" und sende sie Dir anbei. Du kannst sie ja ersetzen, wenn Du möchtest!&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Würde ich ja gerne, aber sobald ich hier ein Bild hochlade, kommt mein ganzes Format durcheinander. Ich glaube, ich habe letztes Wochenende mehr Zeit damit verbracht, den Reisebericht zu formatieren als ihn zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen hier eine Auswahl der Bilder mit "Licht angemacht" - einen herzlichen Dank ins ferne Buxtehude!&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG-KonmTJI/AAAAAAAAAQU/OKROmxSCtbk/s1600-h/DSC00397.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206651734128479378" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG-KonmTJI/AAAAAAAAAQU/OKROmxSCtbk/s200/DSC00397.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick vom Pincio&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG-K4nmTKI/AAAAAAAAAQc/i5oPmKEyJzw/s1600-h/DSC00413.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206651738423446690" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG-K4nmTKI/AAAAAAAAAQc/i5oPmKEyJzw/s200/DSC00413.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schlange vor den Sicherheitskontrollen an Sankt Peter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9e4nmTEI/AAAAAAAAAPs/D-pWgqm3ATA/s1600-h/DSC00451.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206650982509202498" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9e4nmTEI/AAAAAAAAAPs/D-pWgqm3ATA/s200/DSC00451.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Santa Maria in Trastevere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fInmTFI/AAAAAAAAAP0/5qwC4BaKo9c/s1600-h/DSC00454-1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206650986804169810" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fInmTFI/AAAAAAAAAP0/5qwC4BaKo9c/s200/DSC00454-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick von Gianicolo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fInmTGI/AAAAAAAAAP8/vtI9jp0aNcg/s1600-h/DSC00456.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206650986804169826" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fInmTGI/AAAAAAAAAP8/vtI9jp0aNcg/s200/DSC00456.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick vom Gianicolo&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fYnmTHI/AAAAAAAAAQE/z6Tkx0l4edc/s1600-h/DSC00461.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206650991099137138" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fYnmTHI/AAAAAAAAAQE/z6Tkx0l4edc/s200/DSC00461.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berninis Elefant vor Santa Maria sopra Minerva&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fonmTII/AAAAAAAAAQM/1NwOIOXcRyw/s1600-h/DSC00462.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206650995394104450" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG9fonmTII/AAAAAAAAAQM/1NwOIOXcRyw/s200/DSC00462.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berninis Elefant mit dem Obelisk&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8gonmTAI/AAAAAAAAAPM/6Cppdcg_nWw/s1600-h/DSC00466.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206649913062345730" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8gonmTAI/AAAAAAAAAPM/6Cppdcg_nWw/s200/DSC00466.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Piazza Navona&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8g4nmTBI/AAAAAAAAAPU/MrmWuQoCErs/s1600-h/DSC00471-1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206649917357313042" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8g4nmTBI/AAAAAAAAAPU/MrmWuQoCErs/s200/DSC00471-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Keats Shelley Museum an der Piazza di Spagna&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8g4nmTCI/AAAAAAAAAPc/aH16ndHf98E/s1600-h/DSC00475-1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206649917357313058" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8g4nmTCI/AAAAAAAAAPc/aH16ndHf98E/s200/DSC00475-1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eingang zur Villa d'Este in Tivoli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8hInmTDI/AAAAAAAAAPk/ETxQEZyUN9g/s1600-h/DSC00487.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206649921652280370" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG8hInmTDI/AAAAAAAAAPk/ETxQEZyUN9g/s200/DSC00487.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Les Jeux d'Eaux à la Villa d'Este&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG66YnmS6I/AAAAAAAAAOc/Zg-WsBKq_-g/s1600-h/DSC00488.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206648156420721570" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG66YnmS6I/AAAAAAAAAOc/Zg-WsBKq_-g/s200/DSC00488.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Garten der Villa d'Este&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG67InmS7I/AAAAAAAAAOk/n7-aE_nRuSU/s1600-h/DSC00491.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206648169305623474" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG67InmS7I/AAAAAAAAAOk/n7-aE_nRuSU/s200/DSC00491.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lateranskirche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG69YnmS8I/AAAAAAAAAOs/ddGdctoC6vk/s1600-h/DSC00547.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206648207960329154" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG69YnmS8I/AAAAAAAAAOs/ddGdctoC6vk/s200/DSC00547.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Domine Quo Vadis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG694nmS9I/AAAAAAAAAO0/Ir2TNtfT75Y/s1600-h/DSC00555.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206648216550263762" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG694nmS9I/AAAAAAAAAO0/Ir2TNtfT75Y/s200/DSC00555.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sankt Peter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG6-YnmS-I/AAAAAAAAAO8/QPYQ25rEwqk/s1600-h/DSC00556.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5206648225140198370" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG6-YnmS-I/AAAAAAAAAO8/QPYQ25rEwqk/s200/DSC00556.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apostolischer Palast&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG45YnmSxI/AAAAAAAAANU/cOxZ0tRts3k/s1600-h/DSC00413.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-699940101481548058?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/699940101481548058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/es-werde-licht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/699940101481548058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/699940101481548058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/es-werde-licht.html' title='Es werde Licht'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SEG-KonmTJI/AAAAAAAAAQU/OKROmxSCtbk/s72-c/DSC00397.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-837304245169970852</id><published>2008-05-23T12:03:00.000-07:00</published><updated>2010-06-22T12:54:04.688-07:00</updated><title type='text'>Reise nach Rom</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDpjm4nmSvI/AAAAAAAAANE/TadB5y9fQ4k/s1600-h/DSC00555.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204581839064681202" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDpjm4nmSvI/AAAAAAAAANE/TadB5y9fQ4k/s200/DSC00555.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt; Was für ein Tag, der letzte Dienstag! Morgens noch auf dem Petersplatz und abends wieder in meiner kleinen Wohnung in Neuenkirchen (bei Osnabrück) Das Umschalten von den Ruinen des &lt;span id="SPELLING_ERROR_0" class="blsp-spelling-error"&gt;Forums&lt;/span&gt;, den Kirchen und Plätzen, den Statuen und dem Atem der Ewigkeit auf den &lt;span id="SPELLING_ERROR_1" class="blsp-spelling-error"&gt;Arbeitsalltag&lt;/span&gt; bestehend aus &lt;span id="SPELLING_ERROR_2" class="blsp-spelling-error"&gt;Wirtschaftsenglischkursen&lt;/span&gt; ist mir sehr schwer gefallen. Was die Sache nicht unbedingt einfacher gemacht hat, war die Tatsache, &lt;span id="SPELLING_ERROR_3" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; ich in der Bildungseinrichtung, für die ich dort tätig bin, wohl sehr vermisst wurde; noch in Rom habe ich am Dienstag &lt;span id="SPELLING_ERROR_4" class="blsp-spelling-corrected"&gt;Vormittag&lt;/span&gt; allein vier Anrufe aus dem Büro bekommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;Eines steht fest - beim nächsten Urlaub (11. - 20. Juli nach Bayern) bleibt mein Handy &lt;span id="SPELLING_ERROR_5" class="blsp-spelling-corrected"&gt;zu hause&lt;/span&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun zu erfreulicheren Dingen -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rom ist einfach faszinierend, auch beim x-&lt;span id="SPELLING_ERROR_6" class="blsp-spelling-error"&gt;ten&lt;/span&gt; Besuch. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon da war, vielleicht sieben oder acht Mal. In den letzten vier Jahren war ich jedes Jahr für eine Woche da und es sieht so aus, als ob es mich auch nächstes Jahr für eine Woche dorthin verschlagen wird. Dennoch machte sich eine gewisse ehrfurchtsvolle Gelassenheit breit beim Anblick des &lt;span id="SPELLING_ERROR_7" class="blsp-spelling-error"&gt;Palatins&lt;/span&gt;, des &lt;span id="SPELLING_ERROR_8" class="blsp-spelling-error"&gt;Forums&lt;/span&gt; (diesmal nur von oben aus betrachtet, denn ich war nicht gewillt, €9,00 für den Besucht des "archäologischen Parks" bestehend aus Forum &lt;span id="SPELLING_ERROR_9" class="blsp-spelling-error"&gt;Romanum&lt;/span&gt;, Kolosseum und &lt;span id="SPELLING_ERROR_10" class="blsp-spelling-error"&gt;Palatin&lt;/span&gt; zu bezahlen, vor allem nicht, wenn man da vor einem Jahr noch umsonst reingekommen ist), der Peterskirche und all den anderen Wundern, die Rom zu bieten hat. Auch der Gebrauch der Verkehrsmittel war diemal sehr routiniert und es war in vielerlei Hinsicht eine Art nach Hause zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Reise nach Rom ist für mich jedes Mal auch eine Suche. Eine Suche nach etwas Neuem und bisher habe ich noch immer etwas gefunden, auch in spiritueller Hinsicht. Dieses Jahr habe ich mich auch auf die Suche nach Orten begeben, die mit Franz &lt;span id="SPELLING_ERROR_11" class="blsp-spelling-error"&gt;Liszt&lt;/span&gt; im Zusammenhang stehen. Schließlich hat &lt;span id="SPELLING_ERROR_12" class="blsp-spelling-error"&gt;Liszt&lt;/span&gt; lange Zeit in Rom gelebt und ist auch in späteren Jahren immer wieder nach Rom und in die Villa d'&lt;span id="SPELLING_ERROR_13" class="blsp-spelling-error"&gt;Este&lt;/span&gt; zurückgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Fotos habe ich übrigens selber mit meinem Handy gemacht. Ich denke, man kann ganz gut erkennen, welche Bilder ich mir später aus dem &lt;span id="SPELLING_ERROR_14" class="blsp-spelling-error"&gt;Internet&lt;/span&gt; zusammengesucht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcpz4nmRlI/AAAAAAAAAD0/5z8oI2kixWY/s1600-h/DSC00397.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203673865798436434" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcpz4nmRlI/AAAAAAAAAD0/5z8oI2kixWY/s200/DSC00397.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;Nach der Ankunft im Rom am Dienstag, 13. Mai gegen 18 Uhr war noch Zeit für einen Spaziergang vom Hotel nahe der &lt;span id="SPELLING_ERROR_15" class="blsp-spelling-error"&gt;Porta&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_16" class="blsp-spelling-error"&gt;Pia&lt;/span&gt; entlang des &lt;span id="SPELLING_ERROR_17" class="blsp-spelling-error"&gt;Corso&lt;/span&gt; d'&lt;span id="SPELLING_ERROR_18" class="blsp-spelling-error"&gt;Italia&lt;/span&gt; zur Villa &lt;span id="SPELLING_ERROR_19" class="blsp-spelling-error"&gt;Borghese&lt;/span&gt; um von &lt;span id="SPELLING_ERROR_20" class="blsp-spelling-error"&gt;Pincio&lt;/span&gt; aus eine reichlich regenverhangene Sicht auf die Ewige Stadt zu haben. Man erkennt die beiden nur scheinbar gleich aussehenden Kuppeln der Kirchen Santa Maria &lt;span id="SPELLING_ERROR_21" class="blsp-spelling-error"&gt;dei&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_22" class="blsp-spelling-error"&gt;Miracoli&lt;/span&gt; (links) und Santa Maria in &lt;span id="SPELLING_ERROR_23" class="blsp-spelling-error"&gt;Montesanto&lt;/span&gt; (rechts) auf der &lt;span id="SPELLING_ERROR_24" class="blsp-spelling-error"&gt;Piazza&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_25" class="blsp-spelling-error"&gt;del&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_26" class="blsp-spelling-error"&gt;Popolo&lt;/span&gt;, zwischen denen sich die Via &lt;span id="SPELLING_ERROR_27" class="blsp-spelling-error"&gt;del&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_28" class="blsp-spelling-error"&gt;Corso&lt;/span&gt; befindet. In der Mitte, zwischen den beiden Kuppel, erkennt man ganz schwach die Kuppel der Peterskirche. Es hat wirklich in in Strömen geregnet und der Spaziergang durch die Villa &lt;span id="SPELLING_ERROR_29" class="blsp-spelling-error"&gt;Borghese&lt;/span&gt; zum &lt;span id="SPELLING_ERROR_30" class="blsp-spelling-error"&gt;Pincio&lt;/span&gt; war alles andere als ein Vergnügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc024nmRqI/AAAAAAAAAEc/ipOBnEhbffk/s1600-h/DSC00400.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203686011965949602" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc024nmRqI/AAAAAAAAAEc/ipOBnEhbffk/s200/DSC00400.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Tag ging es dann zu Santa Maria &lt;span id="SPELLING_ERROR_31" class="blsp-spelling-error"&gt;Maggiore&lt;/span&gt;, eine der vier Hauptkirchen Roms. Das Wetter war schon doch viel freundlicher und es fällt wirklich nicht ganz einfach zu glauben, &lt;span id="SPELLING_ERROR_32" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; es vor langer Zeit an dieser Stelle im August einmal geschneit hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe von Santa Maria &lt;span id="SPELLING_ERROR_33" class="blsp-spelling-error"&gt;Maggiore&lt;/span&gt; befindet sich eine sehr schöne Kirche aus dem 9. Jahrhundert mit wunderschöner byzantinischer Mosaikkunst, Santa &lt;span id="SPELLING_ERROR_34" class="blsp-spelling-error"&gt;Prassede&lt;/span&gt;. Das Mosaik zeigt die Märtyrer-Schwestern &lt;span id="SPELLING_ERROR_35" class="blsp-spelling-error"&gt;Praxedis&lt;/span&gt; und &lt;span id="SPELLING_ERROR_36" class="blsp-spelling-error"&gt;Pudentiana&lt;/span&gt;, die von &lt;span id="SPELLING_ERROR_37" class="blsp-spelling-error"&gt;Petrus&lt;/span&gt; und &lt;span id="SPELLING_ERROR_38" class="blsp-spelling-error"&gt;Paulus&lt;/span&gt; Christus zugeführt werden. Unter dem Altar, in einer kleinen &lt;span id="SPELLING_ERROR_39" class="blsp-spelling-error"&gt;Krypta&lt;/span&gt;, sind ihre &lt;span id="SPELLING_ERROR_40" class="blsp-spelling-error"&gt;Sarkophage&lt;/span&gt; zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcntInmRkI/AAAAAAAAADs/5D0OE4Gi3Wo/s1600-h/DSC00408.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203671550811063874" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcntInmRkI/AAAAAAAAADs/5D0OE4Gi3Wo/s200/DSC00408.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Nicht weit davon befindet sich in der Via &lt;span id="SPELLING_ERROR_41" class="blsp-spelling-error"&gt;Urbana&lt;/span&gt; Santa &lt;span id="SPELLING_ERROR_42" class="blsp-spelling-error"&gt;Pudenziana&lt;/span&gt;, die &lt;span id="SPELLING_ERROR_43" class="blsp-spelling-error"&gt;Titualkirche&lt;/span&gt; unseres Kölner Erzbischofs, Kardinal &lt;span id="SPELLING_ERROR_44" class="blsp-spelling-error"&gt;Meisner&lt;/span&gt;. Sein Wappen ist rechts über dem &lt;span id="SPELLING_ERROR_45" class="blsp-spelling-corrected"&gt;Eingang&lt;/span&gt; zu sehen. Doch das alleine sollte nicht der Grund für einen Besuch dieser kleinen, unter dem Straßenniveau liegenden Kirche sein. Es ist vielmehr das Apsismosaik aus dem vierten Jahrhundert, &lt;span id="SPELLING_ERROR_46" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; Christus als Konsul vor den Stadtmauern &lt;span id="SPELLING_ERROR_47" class="blsp-spelling-error"&gt;Jerusalems&lt;/span&gt; zeigt. In Santa &lt;span id="SPELLING_ERROR_48" class="blsp-spelling-error"&gt;Pundenziana&lt;/span&gt; spürt man noch ganz deutlich den Atem der Christen im antiken Rom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgWDonmR_I/AAAAAAAAAHE/saSJAJUXJXw/s1600-h/DSC00409.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203933621125531634" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgWDonmR_I/AAAAAAAAAHE/saSJAJUXJXw/s200/DSC00409.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt; Wenige Minuten Fußweg entfernt liegt San &lt;span id="SPELLING_ERROR_49" class="blsp-spelling-error"&gt;Pietro&lt;/span&gt; in &lt;span id="SPELLING_ERROR_50" class="blsp-spelling-error"&gt;Vincoli&lt;/span&gt;. Der Anblick der Ketten, die der heilige &lt;span id="SPELLING_ERROR_51" class="blsp-spelling-error"&gt;Petrus&lt;/span&gt; im Gefängnis getragen hat, hat wir wieder einmal einen Schauer über den Rücken gejagt und die Statue des &lt;span id="SPELLING_ERROR_52" class="blsp-spelling-error"&gt;Moses&lt;/span&gt; von &lt;span id="SPELLING_ERROR_53" class="blsp-spelling-error"&gt;Michaelangelo&lt;/span&gt; ist natürlich ein Muss bei jedem Rombesuch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von da ging es zum Vatikan. Die Schlange vor den &lt;span id="SPELLING_ERROR_54" class="blsp-spelling-error"&gt;Sicherheitskontrollen&lt;/span&gt; (wie am Flughafen) sind enorm und sicherlich sollte man besser gerade Mittwochs von einer Besichtigung der Peterskirche Abstand nehmen, denn wegen der Generalaudienz des Heiligen Vaters ist der Andrang besonders groß. Das Schlangestehen und die &lt;span id="SPELLING_ERROR_55" class="blsp-spelling-error"&gt;Sicherheitskontrollen&lt;/span&gt; tragen sicherlich nicht unbedingt zu einem besonderen spirituellen Empfinden bei; sie erinnern allerdings daran, &lt;span id="SPELLING_ERROR_56" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; das &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfiionmRyI/AAAAAAAAAFc/QtsRoHguXuU/s1600-h/DSC00413.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203876979096831778" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfiionmRyI/AAAAAAAAAFc/QtsRoHguXuU/s200/DSC00413.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Zentrum der Christenheit bedroht ist und so wird auch die Frage aufgeworfen, inwieweit die Welt tratsächlich ein "sicherer Ort" geworden ist, wie der amerikanische Kriegstreiber Bush das eine oder andere Mal behauptet hat seitdem er die Welt belogen und wider jeglichen Völkerrechtes den Krieg im Irak vom Zaun gebrochen hat. Und das waren so die Gedanken, die mir angesichts der bevorstehenden Besichtigung der Peterskirche durch den Kopf gingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc_H4nmRxI/AAAAAAAAAFU/IprkgWq40ts/s1600-h/DSC00430.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203697299140003602" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc_H4nmRxI/AAAAAAAAAFU/IprkgWq40ts/s200/DSC00430.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;Sankt Peter ist sicherlich beeindruckend aber in irgendeiner Art und Weise berührt hat mich diese Kirche noch nie. Es war allerdings schön zu sehen, &lt;span id="SPELLING_ERROR_57" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; auf dem Hauptaltar wieder ein Kreuz und auf jeder Seite des Kreuzes drei Kerzenleuchter sind, ganz so, wie es eigentlich auch sein sollte. Gleiches habe ich auch in Santa Maria &lt;span id="SPELLING_ERROR_58" class="blsp-spelling-error"&gt;Maggiore&lt;/span&gt; gesehen. Es scheint wirklich so, als sich unter Papst &lt;span id="SPELLING_ERROR_59" class="blsp-spelling-error"&gt;Benedikt&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_60" class="blsp-spelling-error"&gt;XVI&lt;/span&gt;. und seinem neuen Zeremonienmeister auch in der neuen Liturgie etwas tut und man zur Rückkehr zur Kreuz bereit ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;Der Besuch der vatikanischen &lt;span id="SPELLING_ERROR_61" class="blsp-spelling-error"&gt;Nekropole&lt;/span&gt; war allerdings ein Erlebnis, das echt unter die Haut ging. Das Hinabsteigen in die Tiefe und &lt;span id="SPELLING_ERROR_62" class="blsp-spelling-corrected"&gt;gleichzei&lt;/span&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcwHInmRmI/AAAAAAAAAD8/-Am1LX1HPQQ/s1600-h/vatican_necropolis.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203680793580684898" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDcwHInmRmI/AAAAAAAAAD8/-Am1LX1HPQQ/s200/vatican_necropolis.jpg" width="132" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_62" class="blsp-spelling-corrected"&gt;tig&lt;/span&gt; auch in die Vergangenheit macht die Faszination der Besichtigung aus. Man betritt eine ganz andere Welt aus der Welt oben, d.h. die riesengroße Peterskirche mit all ihrer Pracht, entstanden ist und auf der sie gebaut ist. Man ist auf einer richtig gepflasterte Straße umgeben von &lt;span id="SPELLING_ERROR_63" class="blsp-spelling-error"&gt;Mausoleen&lt;/span&gt;, die geschmückt sind mit Mosaiken und Malereien und die seit über eineinhalb Jahrtausenden keine Sonnenlicht mehr gesehen haben. Sie waren fünfzehn Jahrhunderte lang verschüttet von der Erde des &lt;span id="SPELLING_ERROR_64" class="blsp-spelling-error"&gt;geebneten&lt;/span&gt; Vatikanischen Hügels, auf dem Kaiser Konstantin über dem Grab des &lt;span id="SPELLING_ERROR_65" class="blsp-spelling-error"&gt;Petrus&lt;/span&gt;, eines kleinen bescheidenen &lt;span id="SPELLING_ERROR_66" class="blsp-spelling-error"&gt;Grabes&lt;/span&gt; am Rande des ehemaligen Circus des Nero, das später von der &lt;span id="SPELLING_ERROR_67" class="blsp-spelling-corrected"&gt;so genannten&lt;/span&gt; Roten Mauer von angrenzenden Gräbern abgetrennt wurde und schon ganz früh durch das &lt;span id="SPELLING_ERROR_68" class="blsp-spelling-error"&gt;Tropaion&lt;/span&gt; des &lt;span id="SPELLING_ERROR_69" class="blsp-spelling-error"&gt;Gaius&lt;/span&gt; kenntlich gemacht wurde, die erste Petersbasilika erbaut hat. In einer Wandnische sind in &lt;span id="SPELLING_ERROR_70" class="blsp-spelling-error"&gt;Plexiglas&lt;/span&gt;-Schachteln die Gebeine des &lt;span id="SPELLING_ERROR_71" class="blsp-spelling-error"&gt;Petrus&lt;/span&gt; zusehen. All das macht den Besuch der &lt;span id="SPELLING_ERROR_72" class="blsp-spelling-error"&gt;Nekropole&lt;/span&gt; aus, ebenso wie das Hinaufsteigen in die &lt;span id="SPELLING_ERROR_73" class="blsp-spelling-error"&gt;Confessio&lt;/span&gt;, der &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc1zInmRrI/AAAAAAAAAEk/JBtyjn0zhSo/s1600-h/DSC00442.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203687047053067954" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDc1zInmRrI/AAAAAAAAAEk/JBtyjn0zhSo/s200/DSC00442.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;gegenüber das Grab des großen Papstes &lt;span id="SPELLING_ERROR_74" class="blsp-spelling-error"&gt;Pius&lt;/span&gt; XII. liegt, in dessen &lt;span id="SPELLING_ERROR_75" class="blsp-spelling-error"&gt;Pontifikat&lt;/span&gt; die Ausgrabungen begangen und der möglichst nahm am Grab des Heiligen &lt;span id="SPELLING_ERROR_76" class="blsp-spelling-error"&gt;Petrus&lt;/span&gt; begraben werden wollte. Von da ging es dann in die vatikanischen &lt;span id="SPELLING_ERROR_77" class="blsp-spelling-error"&gt;Groten&lt;/span&gt;, wo sich viele andere Papstgräber befinden. Unglaublich der Besucherandrang am Grab von Papst Johannes Paul II., der in ehemaligen Grab vom seligen Johannes &lt;span id="SPELLING_ERROR_78" class="blsp-spelling-error"&gt;XXIII&lt;/span&gt;. liegt. Der wiederum befindet sich seit seiner Seligsprechung im Jahr 2000 in einem gläsernen Sarg oben in der Peterskirche. Allerdings sieht er &lt;span id="SPELLING_ERROR_79" class="blsp-spelling-error"&gt;ehr&lt;/span&gt; wie eine Wachsstatue aus - das ist er auch wahrscheinlich! Der große Papst Johannes wirkt so klein und seine &lt;span id="SPELLING_ERROR_80" class="blsp-spelling-error"&gt;wächsernen&lt;/span&gt; Gesichtszüge haben wirklich nicht viel mit denen des nach seinem Tode am 3. Juni 1963 in der Peterskirche in roten &lt;span id="SPELLING_ERROR_81" class="blsp-spelling-error"&gt;Pontifikalgewändern&lt;/span&gt; aufgebahrten Papst zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfsGonmRzI/AAAAAAAAAFk/NES8Ixg9dYc/s1600-h/JohannesXIII.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203887493176772402" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfsGonmRzI/AAAAAAAAAFk/NES8Ixg9dYc/s200/JohannesXIII.jpg" width="131" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfsG4nmR0I/AAAAAAAAAFs/EugssH7sFS4/s1600-h/DSC00422.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203887497471739714" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfsG4nmR0I/AAAAAAAAAFs/EugssH7sFS4/s200/DSC00422.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfuGonmR1I/AAAAAAAAAF0/obArefEP61c/s1600-h/DSC00451.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203889692200027986" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfuGonmR1I/AAAAAAAAAF0/obArefEP61c/s200/DSC00451.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am nächsten Tag, Donnerstag, 15. Mai, ging es wieder über den &lt;span id="SPELLING_ERROR_82" class="blsp-spelling-error"&gt;Tiber&lt;/span&gt; nach &lt;span id="SPELLING_ERROR_83" class="blsp-spelling-error"&gt;Trastevere&lt;/span&gt;. Dieses Viertel hat seinen eigenen Charakter, der bestimmt ist von &lt;span id="SPELLING_ERROR_84" class="blsp-spelling-error"&gt;urigen&lt;/span&gt; Restaurant, in denen die einfache aber &lt;span id="SPELLING_ERROR_85" class="blsp-spelling-error"&gt;urrömische&lt;/span&gt; Küche zu wirklich zivilen Preisen gepflegt wird, kleine Cafés, verwinkelten Gassen und einer ruhigeren, &lt;span id="SPELLING_ERROR_86" class="blsp-spelling-error"&gt;urtümlicheren&lt;/span&gt; Atmosphäre als die &lt;span id="SPELLING_ERROR_87" class="blsp-spelling-error"&gt;Urbs&lt;/span&gt; auf der anderen &lt;span id="SPELLING_ERROR_88" class="blsp-spelling-error"&gt;Tiberinsel&lt;/span&gt;. &lt;span id="SPELLING_ERROR_89" class="blsp-spelling-error"&gt;Trastevere&lt;/span&gt; hat auch die älteste &lt;span id="SPELLING_ERROR_90" class="blsp-spelling-error"&gt;Marienkirche&lt;/span&gt; Roms, Santa Maria in &lt;span id="SPELLING_ERROR_91" class="blsp-spelling-error"&gt;Trastevere&lt;/span&gt;, die bereits im 4. Jahrhundert gegründet worden ist. Sehenswert ist das herrliche Apsismosaik aus dem 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_92" class="blsp-spelling-error"&gt;Latinisten&lt;/span&gt; sollten eine Weile vor den römischen Grabinschriften von frühen christlichen Gräbern an der Außenfassade verweilen. Auch wenn viele Grabplatten nur &lt;span id="SPELLING_ERROR_93" class="blsp-spelling-corrected"&gt;bruchstückhaft&lt;/span&gt; in die Wand eingelassen sind und teilweise nur wenige Wörter lesbar sind, findet sich dennoch eine eine oder andere vollständige Inschrift, deren Übersetzung wirklich lohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zwei Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfuG4nmR3I/AAAAAAAAAGE/55dFBb9PG9Y/s1600-h/DSC00449.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203889696494995314" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfuG4nmR3I/AAAAAAAAAGE/55dFBb9PG9Y/s200/DSC00449.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_94" class="blsp-spelling-error"&gt;RENNIAE&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_95" class="blsp-spelling-error"&gt;PRIM&lt;/span&gt;[A]E &lt;span id="SPELLING_ERROR_96" class="blsp-spelling-error"&gt;QVAE&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_97" class="blsp-spelling-error"&gt;VIXIT&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_98" class="blsp-spelling-error"&gt;ANNIS&lt;/span&gt; XIII M[&lt;span id="SPELLING_ERROR_99" class="blsp-spelling-error"&gt;ENSIBVS&lt;/span&gt;] XI &lt;span id="SPELLING_ERROR_100" class="blsp-spelling-error"&gt;DIEBVS&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_101" class="blsp-spelling-error"&gt;XXIII&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_102" class="blsp-spelling-error"&gt;RENNIVS&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_103" class="blsp-spelling-error"&gt;LEGITIMVS&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_104" class="blsp-spelling-error"&gt;CONIVGI&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_105" class="blsp-spelling-error"&gt;BENE&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_106" class="blsp-spelling-error"&gt;MERENTI&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_107" class="blsp-spelling-error"&gt;Rennius&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_108" class="blsp-spelling-error"&gt;Legitimus&lt;/span&gt; [hat das Grabmal] der wohlverdienten Ehefrau &lt;span id="SPELLING_ERROR_109" class="blsp-spelling-error"&gt;Rennia&lt;/span&gt; Prima, die 13 Jahre, 11 Monate und 23 Tage lebte, [errichtet]&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;Was ich mich schon mehrfach gefragt habe angesichts ähnlicher &lt;span id="SPELLING_ERROR_110" class="blsp-spelling-error"&gt;Inschriften&lt;/span&gt; in der vatikanischen &lt;span id="SPELLING_ERROR_111" class="blsp-spelling-error"&gt;Nekropole&lt;/span&gt;, in den Katakomben und verschiedenen Museen, ist &lt;span id="SPELLING_ERROR_112" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; die Angabe der Lebensdauer (also Länge von Zeit) im Ablativ steht und nicht im Akkusativ, der (zumindest laut einschlägiger Werke wie z.B. &lt;em&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_113" class="blsp-spelling-error"&gt;Gildersleeve&lt;/span&gt;'s &lt;span id="SPELLING_ERROR_114" class="blsp-spelling-error"&gt;Latin&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_115" class="blsp-spelling-error"&gt;Grammar&lt;/span&gt;,&lt;/em&gt; 336) Zeitdauer angibt: &lt;em&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_116" class="blsp-spelling-error"&gt;The&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_117" class="blsp-spelling-error"&gt;Accusative&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_118" class="blsp-spelling-error"&gt;of&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_119" class="blsp-spelling-error"&gt;Extend&lt;/span&gt; in &lt;span id="SPELLING_ERROR_120" class="blsp-spelling-error"&gt;Time&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_121" class="blsp-spelling-error"&gt;accompanies&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_122" class="blsp-spelling-error"&gt;the&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_123" class="blsp-spelling-error"&gt;verb&lt;/span&gt;, &lt;span id="SPELLING_ERROR_124" class="blsp-spelling-error"&gt;either&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_125" class="blsp-spelling-error"&gt;with&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_126" class="blsp-spelling-error"&gt;or&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_127" class="blsp-spelling-error"&gt;without&lt;/span&gt; &lt;strong&gt;per&lt;/strong&gt;, in answer &lt;span id="SPELLING_ERROR_128" class="blsp-spelling-error"&gt;to&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_129" class="blsp-spelling-error"&gt;the&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_130" class="blsp-spelling-error"&gt;question&lt;/span&gt;, &lt;/em&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_131" class="blsp-spelling-error"&gt;How&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_132" class="blsp-spelling-error"&gt;long&lt;/span&gt;?&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Zitiert wird u.a. folgendes Beispiel: &lt;strong&gt;(&lt;span id="SPELLING_ERROR_133" class="blsp-spelling-error"&gt;Georgias&lt;/span&gt;) &lt;span id="SPELLING_ERROR_134" class="blsp-spelling-error"&gt;centum&lt;/span&gt; et &lt;span id="SPELLING_ERROR_135" class="blsp-spelling-error"&gt;novem&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_136" class="blsp-spelling-error"&gt;vixit&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_137" class="blsp-spelling-error"&gt;annos&lt;/span&gt;, &lt;/strong&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_138" class="blsp-spelling-error"&gt;Quint&lt;/span&gt;., III. I, 9 (233, N.2).&lt;em&gt; &lt;/em&gt;Oder tritt hier &lt;span id="SPELLING_ERROR_139" class="blsp-spelling-error"&gt;Gildersleeve&lt;/span&gt; 339 in Kraft? &lt;em&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_140" class="blsp-spelling-error"&gt;Time&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_141" class="blsp-spelling-error"&gt;When&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_142" class="blsp-spelling-error"&gt;or&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_143" class="blsp-spelling-error"&gt;Within&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_144" class="blsp-spelling-error"&gt;Which&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_145" class="blsp-spelling-error"&gt;is&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_146" class="blsp-spelling-error"&gt;put&lt;/span&gt; in &lt;span id="SPELLING_ERROR_147" class="blsp-spelling-error"&gt;the&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_148" class="blsp-spelling-error"&gt;Ablative&lt;/span&gt;.&lt;/em&gt; Dazu gibt Mr &lt;span id="SPELLING_ERROR_149" class="blsp-spelling-error"&gt;Gildersleeve&lt;/span&gt; u.a. folgendes Beispiel mit Übersetzung: &lt;strong&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_150" class="blsp-spelling-error"&gt;Saturni&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_151" class="blsp-spelling-error"&gt;stella&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_152" class="blsp-spelling-error"&gt;triginta&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_153" class="blsp-spelling-error"&gt;fere&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_154" class="blsp-spelling-error"&gt;annis&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_155" class="blsp-spelling-error"&gt;cursum&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_156" class="blsp-spelling-error"&gt;suum&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_157" class="blsp-spelling-error"&gt;conficit&lt;/span&gt;, C&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;., N.D., II.20,52 ; &lt;/strong&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_158" class="blsp-spelling-error"&gt;the&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_159" class="blsp-spelling-error"&gt;planet&lt;/span&gt; Saturn &lt;span id="SPELLING_ERROR_160" class="blsp-spelling-error"&gt;completes&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_161" class="blsp-spelling-error"&gt;its&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_162" class="blsp-spelling-error"&gt;period&lt;/span&gt; in &lt;span id="SPELLING_ERROR_163" class="blsp-spelling-error"&gt;about&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_164" class="blsp-spelling-error"&gt;thirty&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_165" class="blsp-spelling-error"&gt;years&lt;/span&gt;.&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;Somit müsse obige Inschrift vielleicht so verstanden werden, &lt;span id="SPELLING_ERROR_166" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_167" class="blsp-spelling-error"&gt;Rennia&lt;/span&gt; innerhalb von 13 Jahren, 11 Monaten und 23 Tagen lebte. Offensichtlich jedoch besteht ein Unterschied zwischen &lt;span id="SPELLING_ERROR_168" class="blsp-spelling-error"&gt;Schulgrammatik&lt;/span&gt; à &lt;span id="SPELLING_ERROR_169" class="blsp-spelling-error"&gt;la&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_170" class="blsp-spelling-error"&gt;Gildersleeve&lt;/span&gt; und der sprachlichen Wirklichkeit in Form von Grabinschriften. Abgesehen von der Grammatik fällt natürlich ins Auge, &lt;span id="SPELLING_ERROR_171" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_172" class="blsp-spelling-error"&gt;Rennia&lt;/span&gt; als Ehefrau bezeichnet wird, und das mit 13 Jahren. Ein gutes Beispiel dafür, &lt;span id="SPELLING_ERROR_173" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt; das Eheleben schon zu Römerzeiten wohl nicht so bekömmlich war. Die Taube mit dem &lt;span id="SPELLING_ERROR_174" class="blsp-spelling-error"&gt;Ölzweig&lt;/span&gt; auf dem Bild ist (muss es wirklich gesagt werden?) ein Friedenssymbol. &lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;Rührend die Grabinschrift des Jungen &lt;span id="SPELLING_ERROR_175" class="blsp-spelling-error"&gt;Maxsiminus&lt;/span&gt;, der auf seiner Grabplatte in &lt;span id="SPELLING_ERROR_176" class="blsp-spelling-error"&gt;Orantehaltung&lt;/span&gt; dargestellt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203889696494995298" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDfuG4nmR2I/AAAAAAAAAF8/R7cNW1EdQ_I/s200/DSC00447.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_177" class="blsp-spelling-error"&gt;MAXSIMINUS&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Q[VI] [&lt;span id="SPELLING_ERROR_178" class="blsp-spelling-error"&gt;VIXIT&lt;/span&gt;] &lt;span id="SPELLING_ERROR_179" class="blsp-spelling-error"&gt;ANN&lt;/span&gt;[OS] &lt;span id="SPELLING_ERROR_180" class="blsp-spelling-error"&gt;VIIII&lt;/span&gt; M[&lt;span id="SPELLING_ERROR_181" class="blsp-spelling-error"&gt;ENSES&lt;/span&gt;] VII&lt;br /&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_182" class="blsp-spelling-error"&gt;Maximinus&lt;/span&gt;, der neun Jahre und sieben Monate lebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgPr4nmR4I/AAAAAAAAAGM/IgNunxJvh3k/s1600-h/DSC00452.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203926616033871746" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgPr4nmR4I/AAAAAAAAAGM/IgNunxJvh3k/s200/DSC00452.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;Von &lt;span id="SPELLING_ERROR_183" class="blsp-spelling-error"&gt;Trastevere&lt;/span&gt; ging es an der &lt;span id="SPELLING_ERROR_184" class="blsp-spelling-error"&gt;Acqua&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_185" class="blsp-spelling-error"&gt;Paola&lt;/span&gt; hinauf auf den &lt;span id="SPELLING_ERROR_186" class="blsp-spelling-error"&gt;Gianicolo&lt;/span&gt;. Von dort hat man eine traumhafte Aussicht auf Rom. Die Ewige Stadt liegt einem wirklich zu Füßen. Im Gegensatz zum ersten Ort mit traumhafter Aussicht - der &lt;span id="SPELLING_ERROR_187" class="blsp-spelling-error"&gt;Pincio&lt;/span&gt; am Dienstag im Regen - war diesmal die Sicht klarer und zwischen den Wolken ließ sich gelegentlich die Sonne auch mal blicken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;Nachmittags dann ging es wieder in die Stadt auf die andere &lt;span id="SPELLING_ERROR_188" class="blsp-spelling-error"&gt;Tiberseite&lt;/span&gt;. Vor Santa Maria &lt;span id="SPELLING_ERROR_189" class="blsp-spelling-error"&gt;sopra&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_190" class="blsp-spelling-error"&gt;Minerva&lt;/span&gt; steht ein Obelisk, der von &lt;span id="SPELLING_ERROR_191" class="blsp-spelling-error"&gt;Berninis&lt;/span&gt; Elefant getragen wird:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;   &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgUBYnmR9I/AAAAAAAAAG0/jFVEOowWWxs/s1600-h/DSC00462.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203931383447570386" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgUBYnmR9I/AAAAAAAAAG0/jFVEOowWWxs/s200/DSC00462.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgUBInmR8I/AAAAAAAAAGs/kZXvgPFGDRQ/s1600-h/DSC00461.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203931379152603074" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgUBInmR8I/AAAAAAAAAGs/kZXvgPFGDRQ/s200/DSC00461.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgXFYnmSAI/AAAAAAAAAHM/8LuvdQkuogE/s1600-h/DSC00463.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203934750701930498" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgXFYnmSAI/AAAAAAAAAHM/8LuvdQkuogE/s200/DSC00463.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;Auf dem Haptaltar von Santa Maria ai Martiri (das Pantheon, welches das am besten erhaltene Bauwerk des antiken Rom ist) waren Kanontafeln für die "alte" Messe zu sehen. Ob das jetzt nur Zierde war oder ob dort tatsächlich im alten Ritus zelebriert wird, vermag ich nicht zu sagen.&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbq4nmSDI/AAAAAAAAAHk/jRc07C8-nNc/s1600-h/DSC00466.JPG"&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbq4nmSDI/AAAAAAAAAHk/jRc07C8-nNc/s1600-h/DSC00466.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203939792993536050" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbq4nmSDI/AAAAAAAAAHk/jRc07C8-nNc/s200/DSC00466.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;Vom &lt;span id="SPELLING_ERROR_199" class="blsp-spelling-error"&gt;Pantheon&lt;/span&gt; ging es zur &lt;span id="SPELLING_ERROR_200" class="blsp-spelling-error"&gt;Piazza&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_201" class="blsp-spelling-error"&gt;Navona&lt;/span&gt;, die nicht nur durch ihre Brunnen sondern auch durch die Atmosphäre, die von Straßenkünstlern, die dort ihre Bilder malen und verkaufen, bestimmt ist. Es gibt Orte, an denen Menschenaufläufe einfach nur stören und den Charakter des Ortes beeinträchtigen oder sogar ganz zerstören. An anderen Orten tragen viele Menschen gerade zur Atmosphäre des Ortes bei und zu solchen Orten gehört meines Erachtens die &lt;span id="SPELLING_ERROR_202" class="blsp-spelling-error"&gt;Piazza&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_203" class="blsp-spelling-error"&gt;Navona&lt;/span&gt; genau wie die Eiscafés dort.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbrInmSEI/AAAAAAAAAHs/gPkD_ysp3ZQ/s1600-h/DSC00469.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203939797288503362" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbrInmSEI/AAAAAAAAAHs/gPkD_ysp3ZQ/s200/DSC00469.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ohne Anita Ekberg dafür aber voller Touristen (außerhalb, nicht im Brunnen und garantiert ohne schwarzes Abendkleid) präsentierte sich die Fontana di Trevi. Der Platz war allerdings so voll, daß er nicht gerade zum Verweilen einlud, also entschloss ich mich zu einem Kulturschock.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbrYnmSFI/AAAAAAAAAH0/-LCot82KWp0/s1600-h/DSC00471.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203939801583470674" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgbrYnmSFI/AAAAAAAAAH0/-LCot82KWp0/s200/DSC00471.JPG" width="150" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;An der Piazza die Spagna befindet sich in dem Haus, in der der englische Dichter John Keats in der Wohnung von Percy Bysshe und seiner Frau Mary Shelley etwa ein Jahr lang lebte und in der er am 23. Februar 1821 starb, das &lt;em&gt;Keats Shelley Museum&lt;/em&gt;. Man braucht nur die Treppen hoch zu gehen und schon ist man nicht mehr mitten in Rom sondern in einem englischen Museum, komplett mit englischem Personal in Form von jüngeren Damen, die einen gleich beim Eintritt bitten, seinen Rucksack an der Kasse zu lassen. Das Museum bietet einen ansehnliche Sammlung alter Bücher, Stiche und Zeichnungen. Im Sterbezimmer von John Keats befindet sich neben seinem Sterbebett ein Abdruck seiner Totenmaske. Die Treppe runter aus dem Haus raus führte wieder ins mittlerweile sonnige und schon fast ein wenig zu heiße Rom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgmmonmSHI/AAAAAAAAAIE/nVX-XbWxnqQ/s1600-h/DSC00475.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5203951814606997618" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDgmmonmSHI/AAAAAAAAAIE/nVX-XbWxnqQ/s200/DSC00475.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Vormittag des nächsten Tages ging es hinaus nach Tivoli zur Villa d'Este. Die wunderschöne Renaissance-Ausmalung der einzelnen Räume und der Decke sind Vorbeitung auf das, was den Besucher im Garten erwartet, nämlich eine beeindruckende Komposition bestehend aus über 500 Brunnen und Wasserspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;Hier in der Villa d'Este war Franz Liszt zwischen 1867 und 1882 des häufigeren zu Gast bei Gustav Adolf zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Von ihm empfing Liszt in dessen Privatkapelle im Vatikan am 25. April 1865 die Tonsur und am 30. Juli 1865 in der Kapelle der Villa d'Este die niederen Weihen. Der Garten der Villa mit seinen Fontänen regte Liszt (muss man es sagen?) &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnOa4nmSgI/AAAAAAAAALM/P5wMQta2yMM/s1600-h/Liszt_Villa_d"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204417805673712130" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnOa4nmSgI/AAAAAAAAALM/P5wMQta2yMM/s200/Liszt_Villa_d%27Este.jpg" width="139" border="0" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;zur Komposition dreier Stücke an, die Eingang fanden in den dritten Band seiner &lt;em&gt;Années de Pèlerinage&lt;/em&gt;, nämlich die beiden Threnodien "Aux cypresse de la Villa d'Este" und das schon impressionistische "Les jeux d'eau à la Villa d'Este". Es fällt um ehrlich zu sein schwer, sich bei einem Gang durch die Gärten, vorzustellen, wie Liszt aus dem dumpfen Rauschen des Wassers ein solch klares Perlen, das er in seinem Klavierstück wiedergegeben hat, heraushören konnte. Verständlich wird Liszt Stück ehr beim Betrachten der Fontänen. Wenn man sich aber einen meditativen Spaziergang durch den menschenleeren Garten vorstellt, ist es nicht schwer zu verstehen, daß Liszt angesichts der Fontänen an Johannes 4, 14 dachte und den Vers bei der Wiederkehr des Themas (TT 144ff) in die Originalausgabe drucken ließ: &lt;em&gt;Sed aqua quam ego dabo, fiet in eo fons aquae salientis in vitam aeternam.&lt;/em&gt; Es ging Liszt also nicht (nur?) um die "Vertonung" der Wasserspiele sondern um eine Mediation, die über die Fontänen der Villa d'Este hinausreicht - um einen Verweis aufs ewige Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder aus dem Garten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCbYnmSII/AAAAAAAAAIM/K8WY2d0xwkw/s1600-h/DSC00483.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204052776403224706" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCbYnmSII/AAAAAAAAAIM/K8WY2d0xwkw/s200/DSC00483.JPG" width="200" border="0" height="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCbonmSJI/AAAAAAAAAIU/otmQ2dMM7is/s1600-h/DSC00484.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204052780698192018" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCbonmSJI/AAAAAAAAAIU/otmQ2dMM7is/s200/DSC00484.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCb4nmSKI/AAAAAAAAAIc/OOBXS4TflDs/s1600-h/DSC00485.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204052784993159330" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCb4nmSKI/AAAAAAAAAIc/OOBXS4TflDs/s200/DSC00485.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCb4nmSLI/AAAAAAAAAIk/Uwh34jCGS9g/s1600-h/DSC00487.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204052784993159346" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCb4nmSLI/AAAAAAAAAIk/Uwh34jCGS9g/s200/DSC00487.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCcInmSMI/AAAAAAAAAIs/aHBCBb18ol8/s1600-h/DSC00488.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204052789288126658" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiCcInmSMI/AAAAAAAAAIs/aHBCBb18ol8/s200/DSC00488.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiI4InmSNI/AAAAAAAAAI0/Hs0ChGhB49U/s1600-h/DSC00491.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204059867394230482" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDiI4InmSNI/AAAAAAAAAI0/Hs0ChGhB49U/s200/DSC00491.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Rückfahrt im total überfüllten Bus nach Rom war alles andere als angenehm. Dafür entschädigte der Besuch der "heiligen Lateranskirche, Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises". So lautet stolz die Inschrift an der Fassade der Kirche. Sie ist, da sie Sitz des Bischofs von Rom ist, die ranghöchste Kirche der Christenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlIfonmSSI/AAAAAAAAAJc/Uyc1drIfccY/s1600-h/DSC00495.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204270552719968546" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlIfonmSSI/AAAAAAAAAJc/Uyc1drIfccY/s200/DSC00495.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für mich immer wieder beeindruckend ist das Grab von Papst Leo XIII (+ 20. Juli 1903). Leo XIII. ist übrigens der erste Papst, von dem es Filmaufnahmen gibt und dessen Stimme auf einem Phonographen festgehalten wurde. Als Kardinal schrieb er ein lateinisches Gedicht auf die Kunst der Photographie. In einem gewissen Sinne war Leo XIII. also der erste Medienpapst und nicht nur der Begründer der katholischen Soziallehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Lateranskirche ging es dann die Viale Carlo Felice runter zu einem der spirituellsten Orte, die ich in Rom kenne, in die Kirche Santa Croce in Gerusalemme. Dort werden in der Reliquienkapelle Kreuzesreliquien aufbewahrt. Gut, man kennt die Sprüche: wenn man alle Kreuzessplitter der Welt zusammenfügt, bekommt man ein Kreuz, das groß genug ist, um eine ganze Legion zu kreuzigen. Nun, in der Reliquienkapellen von Santa Croce befindet sich ein Teil des Titulus, der Tafel, die nach den Evangelien Pontius Pilatus über dem Kopf Jesu anbringen ließ und das die Inschrift "Jesus von Nazareth, König der Juden" in den Sprachen Griechisch, Hebräisch und Lateinisch trägt. Als ich vor einigen Jahren diese Holztafel zum ersten Mal gesehen habe, zweifelte ich keinen Moment daran, daß die Tafel echt ist. Ich bin mit Sicherheit nicht leichtgläubig und sehr skeptisch was Reliquien angeht. Überhaupt bin cih kein besonders reliquiengläubiger Katholik, aber von dieser Holztafel geht wirklich etwas aus, was nicht zu beschreiben ist. Und ein Gebet vor dieser Reliquie ist wirklich erhört worden. Und so nahm ich mir etwas Zeit, zurückzublicken auf das letzte Jahr und meinem Herrn zu danken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;Zurück zum Titulus. Eine sehr gute Beschreibung und interessante Hintergrundinformtionen aus Sicht eines Historikers bietet das Buch &lt;em&gt;Die Jesus Tafel&lt;/em&gt; von Michael Hesemann (Herder, 1999, ISBN 3-451-27092-7), das ich bei meinem letzte Rombesuch im letzen Jahr mit sehr großem Interesse in wenigen Tagen gelesen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Santa Croce ging es mit der Metro quer durch die Stadt. Am Fuße der Via Veneto, der ehemaligen Flanierstraße der römischen und internationalen High Society, Schauplatz von &lt;em&gt;La Dolce Vita&lt;/em&gt;, deren Glanz der Fünfziger und Sechziger Jahre trotz der Nobelhotels und sauteuren Restaurants und Cafés nur noch zu erahnen ist, liegt gleich an der Metrostation Barberini die kleine Kapuzinerkirche Santa Maria in Concezione. Unter der Kirche liegt die Gruft der Kapuzinermönche. Es ist keine gewöhnliche Gruft und es kostet vielleicht doch etwas Überwindung, dort hineinzugehen, wenn man weiß, was einen erwartet. Die Gruft besteht aus insgesamt sechs &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlFVonmSQI/AAAAAAAAAJM/yZavkgk7Wxo/s1600-h/Kapuzinergruft_Rom.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204267082386393346" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlFVonmSQI/AAAAAAAAAJM/yZavkgk7Wxo/s200/Kapuzinergruft_Rom.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kapellen. An den Decken und Wänden von fünf Kapellen befindet sich dekorative Muster, die aus dem Gebeinen von über 4000 Mönchen gestaltet sind. In den Nieschen und Arkosolen stehen und liegen Skelette im Ordensgewand der Kapuziner mit Kreuzen in ihren knochigen Händen. Eine der Kapellen, es ist die zweite, ist nicht mit Gebienen dekoriert. In ihr befindet sich lediglich ein kleiner Altar. In der letzten Kapelle ist eine Inschrift in mehreren Sprachen: "Wir waren, was ihr seid. Wir sind was ihr werdet." Die Kapuzinergruft in der Via Veneto ist eine sehr anschauliche Erinnerung an die Vergänglichkeit, die vielleicht doch nicht allzusehr im krassen Gegensatz zum Glitter und Glamour der Via Veneto steht - denn dieser ist ja nun auch Vergangenheit. Daß nicht jeder Besucher mit der Kapuzinergruft klarkommt (man gehr schließlich oft nur eine Handbreit an zu Lampen und Mustern verarbeiteten menschlichen Knochen vorbei), ist mir schon mehrfach aufgefallen. Oft sehen Besucher sehr blass aus, wenn sie da raus kommen und vor drei Jahren habe ich eine Japanerin umkippen sehen. Diesmal war die Gruft ungewöhnlich voll und es war eine Gruppe von drei Besuchern (Holländer, glaube ich), die alles taten um sehr amüsiert und gut unterhalten zu wirken. Sie lachten, machten Scherze, wirkten dabei aber sehr angespannt. Schade, denn eigentlich gebietet die Ehrfurcht vor dem Ort Stille, aber die wäre für diese drei Besucher wohl unerträglich geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlLRYnmSTI/AAAAAAAAAJk/OkVq6R0pJ4k/s1600-h/DSC00497.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204273606441716018" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlLRYnmSTI/AAAAAAAAAJk/OkVq6R0pJ4k/s200/DSC00497.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als letzte Station an diesem Freitag war die Piazza del Popolo und Santa Maria del Popolo. Hier wohnte die Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, Liszts Lebensgefährtin ab 1847, und verbarg sich hinter schweren Vorhängen, geschlossenen Fenstern und widmete sich ihren theologischen Studien. Sie starb am 7. März 1887, sieben Monate nach Franz Liszt. Ihr Requiem fand in Santa Maria del Popolo statt. Ich habe daran keine Erinnerungen gefunden, jedoch in einem Gang zur Sakristei eine Gedenktafel für den Komponisten Ottorino Respighi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Samstag (17. März) begann in der vierten noch zu besuchenden Papstkirche, San Giovanni fuori le mure, zu der ich des abends noch zu einer denkwürdigen Aufführung von Mozarts Requiem zurückkehren sollte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;Von da ging es zum Protestantischen Friedhof, der eigentlich nicht protestantisch ist, sondern einfach nur nicht-katholisch. Für Menschen mit einer Schwäche für schöne Grabmale, vor allem aus dem 19. Jahrhundert, ist der hinter der Pyramide des Gaius Cestius gelegene Friehof der richtige Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlUqYnmSUI/AAAAAAAAAJs/pMQxs6UBY_4/s1600-h/Nightwish_Once.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204283931543095618" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlUqYnmSUI/AAAAAAAAAJs/pMQxs6UBY_4/s200/Nightwish_Once.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nicht erst durch die Abbildung auf den Covern der ersten EP von Evanescence und dem Album &lt;em&gt;Once &lt;/em&gt;von Nightwish hat der &lt;em&gt;Angel of Grief&lt;/em&gt;, die Skulptur, die der in Rom lebende amerikanische Bildhauer und Dichter William Wetmore Story für das Grab seiner 1894 verstobene Frau Emelyn Story geschaffen hat, Berühmtheit erlangt. Er ist auch, soweit ich weiß, das letzte Werk Storys, denn er starb ein Jahr nach seiner Frau, 1895. Dieses Grabmonument sieht auf Fotos sehr viel größer aus, als es eigentlich ist. Der Ausdruck der Trauer, die aus dem über den Stein gebeugten weinenden Engel spricht, ist rührend und man fühlt förmlich die Verlorenheit, die das Bild ausstrahlt. Es mag angesichts all der prächtigen Kirchen, römischen Ausgrabungen, Plätzen und Bauwerken in Rom seltsam klingen, aber diese kleine ausdrucksstarke Skulptur ist für mich einer der Höhepunkte der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlWvInmSWI/AAAAAAAAAJ8/JNB2tpN6cq0/s1600-h/DSC00502.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204286212170729826" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlWvInmSWI/AAAAAAAAAJ8/JNB2tpN6cq0/s200/DSC00502.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlWwYnmSXI/AAAAAAAAAKE/WUWpFtn1zyQ/s1600-h/DSC00503.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204286233645566322" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlWwYnmSXI/AAAAAAAAAKE/WUWpFtn1zyQ/s200/DSC00503.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlZt4nmSZI/AAAAAAAAAKU/nM861_QDJFc/s1600-h/DSC00508.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204289489230776722" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlZt4nmSZI/AAAAAAAAAKU/nM861_QDJFc/s200/DSC00508.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf dem Cimitero Acattolico liegen auch die englischen Dichter John Keats und Percy Bysshe Shelley begraben. Auf dem Bild ist es das linke Grab. Rechts ruht der englische Maler Joseph Severn (1793 - 1870), Keats' Reisegefährte und Mitbewohner im Haus an der Piazza di Spagna. Die Inschrift auf Keats' anonymen Grabstein (eine Gedenktafel mit seinem Namen sind an der Friehofsmauer ein paar Schritte weiter) hat sich der Dichter noch auf dem Sterbebett gewünscht. Sie lautet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDni44nmStI/AAAAAAAAAM0/d_6If4lcpGM/s1600-h/DSC00507.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204440311302343378" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDni44nmStI/AAAAAAAAAM0/d_6If4lcpGM/s200/DSC00507.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das Grab Shelleys:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfGonmScI/AAAAAAAAAKs/mnZ6-EgnzOs/s1600-h/DSC00510.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204295411990677954" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfGonmScI/AAAAAAAAAKs/mnZ6-EgnzOs/s200/DSC00510.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Besuch des Protestantischen Friedhofs ging es auf den Celio, wo man unter der Kirche Santi Giovanni e Paolo ein römisches Haus besichtigen kann. Die Wandmalereien sind wirklich sehr sehenswert und außerdem hat die Abkühlung an diesem doch ziemlich sonnigen und dadurch heißen Tag ganz gut getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Celio führte der Weg dann zum Colosseum und, aus oben genannten Gründen, zu einer Besichtigung des Foro Romano von außen. Hier ein paar Eindrücke:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHInmSdI/AAAAAAAAAK0/AXfPNGa9FTY/s1600-h/DSC00513.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204295420580612562" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHInmSdI/AAAAAAAAAK0/AXfPNGa9FTY/s200/DSC00513.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHonmSeI/AAAAAAAAAK8/rCHwNiZYRik/s1600-h/DSC00514.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204295429170547170" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHonmSeI/AAAAAAAAAK8/rCHwNiZYRik/s200/DSC00514.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHonmSfI/AAAAAAAAALE/pw6p8a78AJ8/s1600-h/DSC00526.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204295429170547186" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDlfHonmSfI/AAAAAAAAALE/pw6p8a78AJ8/s200/DSC00526.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnqJYnmSuI/AAAAAAAAAM8/kcZteFTsQrI/s1600-h/DSC00516.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204448291351579362" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnqJYnmSuI/AAAAAAAAAM8/kcZteFTsQrI/s200/DSC00516.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die kleine Kirche Santa Francesca Romana liegt zwischen der Konastantin-Basilika und dem Titus-Bogen. In das dazugehörige Kloster zog Franz Liszt am 22. November 1866 und muß von da aus einen prächtigen Blick auf die Ruinen des Forums, den Palatin und das Kolosseum gehabt haben. Natürlich waren in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts die Ruinen des antiken Zentrums noch nicht eingezäunt, zum archäologischen Park erklärt, von Touristen überlaufen und von Souvenirverkäufern umgeben. Diese beiden Fotographien (das Kolosseum von Tommaso Cuccioni um 1858 aufgenommen und das Forum Romanum um 1880) geben einen Eindruck davon, wie Liszt das Forum und das Kolosseum gesehen haben muss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9YnmSrI/AAAAAAAAAMk/P51NR2uLjyc/s1600-h/Forum_romanum_1880.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204438189588499122" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9YnmSrI/AAAAAAAAAMk/P51NR2uLjyc/s200/Forum_romanum_1880.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9YnmSsI/AAAAAAAAAMs/Rih9yBhtbk4/s1600-h/Kolosseum_1858.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204438189588499138" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9YnmSsI/AAAAAAAAAMs/Rih9yBhtbk4/s200/Kolosseum_1858.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die russische Schriftstellerin Alexandra Nikolajewna Toliwerowa beschreibt Liszts Umgebung so:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote style="text-align: left;"&gt;&lt;p style="line-height: 150%;" align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnObInmShI/AAAAAAAAALU/mZuf_8NW4EI/s1600-h/Liszt_Longfellow_1869.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204417809968679442" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnObInmShI/AAAAAAAAALU/mZuf_8NW4EI/s200/Liszt_Longfellow_1869.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Liszt wohnte außerhalb der Stadt, bei der Kirche Santa Francesca Romana. Seine nächsten Nachbarn waren links die Bäder von Caracalla, rechts die von Zypressen und Palmen gesäumten Paläste der Cäsaren, etwas weiter das gewaltige Colosseum. Der Weg zu ihm führte über das Kapitol und über das Forum Romanum. Auf diesem Weg traf ich ihn abends oft, wenn er dort in einer einspännigen Kutsche entlangfuhr. [...] Bevor ich Rom verließ, habe ich ihn mit Signora Schwarz besucht. Aus der recht schwarzen, dunklen Halle sah ich nur zwei lange Zimmer, mit großen, breiten Fenstern nach rechts. Die Einrichtung des ersten Zimmers war sehr bescheiden. Dunkle Wände, einfache, aber zierliche Flügel, in der Ecke ein herrlicher Flügel mit gebeizten Beinen. Über dem Flügel hingen zwei wunderbare Frauenporträits in ovalen Goldrahmen. Als wir in die Halle traten, war Liszt im hinteren Zimmer. Wir fanden ihn in sehr düsterer Stimmung. Er stand neben einem schwarzen Tisch und seine Gestalt war von dem durch das Eckfenster dringenden Licht scharf beleuchtet. Sein Arbeitszimmer erinnerte in vielem an Fausts Studierstube, wie wir sie von der Bühne kennen. Mit flinken, kleinen Schritten kam er uns entgegen. Er führte uns am Arm in sein Zimmer. Auf die Frauenbildnisse deutend sagte er: meine Töchter.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Zitiert nach: Nádor, Tamás, &lt;em&gt;Wenn Liszt ein Tagebuch geführt hätte...&lt;/em&gt; Deutsch von Irene Rübberdt. Budapest: Corvina, 1975, 269ff.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in diesem Kloster empfing Liszt die Inspiration zu einigen seiner mystischsten Kompositionen, so z.B. zu seiner Via Crucis, der Vertonung des Kreuzweges. Einen Hinweis darauf, daß er dort einige Zeit gewohnt hat, habe ich vergebens gesucht. Dafür lohnt sich aber die Besichtigung der Kirche. In der Krypta sind in einem gläsernen Sarg die doch erstaunlich gut erhaltenen Gebeine der Heiligen Francesca Romana zu sehen - ein Skelett in einem weißen Gewand. Sie starb 1440.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnObInmSiI/AAAAAAAAALc/Z4YVJKw2fuw/s1600-h/DSC00499.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204417809968679458" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnObInmSiI/AAAAAAAAALc/Z4YVJKw2fuw/s200/DSC00499.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Abend dann besuchte ich ein weiteres Mal Sankt Paul vor den Mauern. Es gab ein Konzert mit Mozarts Requiem. Das Konzert sollte, laut Plakat, um 19.30 anfangen. Gegen 19 Uhr kam dann das Orchester und der Chor und probten noch einmal die eine oder andere Stelle durch (das "Dies Irae" wollte irgendwie nicht klappen). Nun, irgendwie wirkt eine Probe auf die letzte Minute vor versammelten Publikum doch etwas unprofessionell, aber was die Sache wirklich unterhaltsam machte, war der Maestro assistende al coro Daniele Denora, der unabhängig von der Dirigentin Maria Isabelle Ambrosini vor dem Chor, der ihn auf's bestmöglichte ignorierte, wie wild mit den Händen rumfuchtelte. Den Sinn dabei habe ich nicht ganz verstanden, hoffte aber, daß dies zur zu Probenzwecken diente und die eigentliche Darbietung ganu unter der Leitung der sehr streng aussehenden Dirigentin stehen würde. Offensichtlich gab es diverse Abstimmungsprobleme zwischen den beiden und irgendwie wirkten sowohl die Chorsänger wie auch die Orchestermitglieder nicht sonderlich diszipliniert. Mit zwanzigminütiger Verspätung ging es dann wirklich los. Ein ältere Dame kündigte wortreich das Konzert an, die Solisten wurden namentlich hervorgerufen und irgendjemand nahm der Dame dann höflich aber bestimmt das Mikrophon ab und nötigte sie, sich hinzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach soviel Theater wurde endlich Mozarts Requiem zu Gehör gebracht. Leider dachte der Chorleiter nicht daran, den Chor nicht zu dirigieren und so gab es eine Aufführung mit zwei Dirigenten, was allerdings nicht allzugroßen Schaden angerichtet hat. Das mag daran gelegen haben, daß der Chor Signore Denora nicht viel Aufmerksamkeit schenkte. Unklar war man sich, wann man denn das "Dies irae" anfangen sollte, aber über den Schluss war man sich dann schon wieder einig und kam auch halbwegs zusammen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in Allem war es eine schöne Aufführung und die einzige, die ich bisher erlebt habe, in der das Posaunensolo im "Tuba mirum" geklappt hat. Ich erinnere mich an professionelle Darbietungen, in denen die Posaunisten die ganz hohen Töne nicht mehr unfallfrei erreicht haben. Der Posaunist des &lt;em&gt;Ensemble Strumentale del Coro "Roma Tre"&lt;/em&gt; hingegen hat es nicht nur sauber und ausdrucksvoll sonder auch höchst souverän gespielt. Klasse auch die Mezzosopranistin Edy Bigotto. &lt;/p&gt;&lt;p style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag den 18. Mai führte mich der erste Weg zu Santa Maria Maggiore. Um 10 Uhr wird dort an Sonntagen ein lateinisches Pontifikalamt gefeiert und gefeiert wurde es in aller Pracht, die der Novus Ordo noch zulässt. Wieder einmal verließ ich eine Kirche mit dem Gedanken im Kopf, daß wir doch wirklich eine schöne Religion haben.&lt;br /&gt;Ich fuhr nach Trastevere und gönnte mir ein dreigängiges Menü in einem Restaurant gegenüber Santa Maria in Trastevere. Ein Spaziergang führte mich über die Tiberinsel zu Santa Maria in Cosmedin, von da über den Aventin zum Kloster Sant' Anselmo. Der Buchladen (einer der bestsortiertesten Läden, die ich in Rom kenne) hatte auf und als ich mich angesichts der nicht ganz so niedrigen Preise und der dahinschmilzenden Reisekasse dagegen entschlossen hatte, die wahrlich sehr schmackhaften und in Klöstern hergestellten Konfitüren und Honige im Regal zu lassen, ging ich hinüber zu den Büchern und entdeckte ein neues Buch von Abtprimas Notger Wolf, &lt;em&gt;Aus heiterem Himmel&lt;/em&gt;. Ich erstand also das Buch und dachte mir so, es könne ja sein, daß er im Kloster ist. Ich bin also an die Klosterpforte, sagte dem Bruder Pförtner, daß ich gerne den Abtprimas sprechen wollte und fragte, ob er denn da sei. Der Pförtner sprach nur Italienisch und ich habe ihn so verstanden, als ob er wissen wollte, ob es wichtig sei. Ich deutete an, daß ich eigentlich nur ein Autogramm in meinem neu erstandenen Buch haben wollte. Der Pförtner nickte, griff zum Hörer und sagte etwas auf Italienisch. Er legte auf und deutete mir an, ich solle warten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnSuYnmSjI/AAAAAAAAALk/LEGc0lu1bgw/s1600-h/abtprimas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204422538727672370" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDnSuYnmSjI/AAAAAAAAALk/LEGc0lu1bgw/s200/abtprimas.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenige Minuten öffnete sich die Tür und Abtprimas Notker Wolf begrüßte mich mit einem sehr bayrisch klingenden "Grüß Gott" (nein, er hatte keine E-Gitarre um...) Ich bekam mein Autogramm und wir wechselten ein paar Worte miteinander. Er sagte, er sei kürzlich in Siegburg gewesen (dort wird das Anno-Jahr gefeiert und Notker Wolf feierte dort vor einiger Zeit eine Pontifikalvesper). Wir gingen dann zusammen aus dem Kloster vor die Kirche, wo gerade eine Hochzeit beendet war. Der Abtprimas meinte, er wolle die Gelegenheit nutzen und sich die neueste römische Herrenmode anschauen, die man bei solchen Gelegenheiten zu sehen bekäme. Ob denn in San Anselmo viele Hochzeiten stattfänden? Na ja, auch in Rom wird nicht mehr so viel geheiratet wie früher. Wir verabschiedeten uns mit einem Handschlag und ich machte mich auf den Weg ins Hotel. Es war genug für den Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag morgen ging es dann mit der Metro und Bus zur Via Appia Antica. Wenn man die vatikanische Nekropole besichtigt hat, erübrigt sich eigentlich der Besuch der Calixtus- und der Domitilla-Katakombe. Da ich diese Katakomben schon mehrfach gesehen hatte, entschloss ich mich zu einem Besuch der San Sebastiano-Katakombe, der sich auch wirklich gelohnt hat. Wie in der vatikanischen Nekropole sind dirt Mausoleen zu sehen, allerdings haben diese noch ein Dach. Kaiser Konstantin hatte ja die Dächer der Mausoleen in der vatikanischen Totenstadt abtragen und die Totenhäuser zuschütten lassen, um darauf dann die erste Petersbasilika zu erbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDne-onmSoI/AAAAAAAAAMM/tmymQMmZ8K4/s1600-h/DSC00547.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204436012040080002" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDne-onmSoI/AAAAAAAAAMM/tmymQMmZ8K4/s200/DSC00547.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein Besuch der Via Appia ist zwangsläufig auch mit der kleinen Kirche Quo Vadis Domine verbunden. Hier soll der vor der Christenverfolgung unter Kaiser Nero aus Rom flüchtende Petrus Jesus begegnet sein, der ihm auf die Frage "quo vadis, Domine?" geantwortet haben soll: "Nach Rom, um mich ein zweites Mal kreuzigen zu lassen." Daraufhin ist Petrus nach Rom zurückgekehrt und starb den Märtyrertod am Kreuz. Da er aber nicht so sterben wollte, wie Jesus, ließ er sich mit dem Kopf nach unten kreuzigen. In der Kirche befindet sich eine eindrucksvolle, wenn auch nicht gerade künstlerisch wertvolle Darstellung der Kreuzigung Petri ebenso wie ein Fußabdruck, den Jesus im Stein hinterlassen haben soll (mindestens Größe 48!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9InmSqI/AAAAAAAAAMc/oOQd7PmiQho/s1600-h/DSC00549.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204438185293531810" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDng9InmSqI/AAAAAAAAAMc/oOQd7PmiQho/s200/DSC00549.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zurück erreichte mich schon der erste Anruf von der Arbeit und erinnerte mich an das baldige Ende dieser Reise. Ich konnte noch ein paar Besorgungen machen und abends gab es eine Einladung ins Servitenkloster San Alessio auf dem Gianicolo. Bei einem sehr guten Abendessen und einem ausgezeichneten Wein gab es Begegnungen mit einem alten Freund, der mir seit meiner Kindheit ein wichtiger Teil meines Lebens ist. Onkel Elio war einfach immer da und einige meiner frühesten Erinnerungen sind seine Besuche bei uns. Er ist mitlerweile auch schon über 80, ein neutestamentlicher Exeget alter Schule, ein Altphilologe, ein Gelehrter und ein Mensch von Format. Es war auch schön, die anderen in dem Kloster wiederzusehen. Bei einigen meiner Besuche in den letzten zehn Jahren habe ich dort in San Alessio übernachtet und ich bewege mich dort wirklich ganz hemmungslos wie in einem zweiten Zuhause. Eine neue Bekanntschaft brachte eine Einladung ins Kloster nach Gelsenkirchen, die ich bald wahrnehmen werde. Liegt ja quasi auf dem Weg von Osnabrück nach hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und am Tag darauf war es auch schon soweit. Die eingangs erwähnten Anrufe von der Arbeit ließen keinen Zweifel daran, daß die Woche Rom um war. &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDne-onmSnI/AAAAAAAAAME/bw8BUd8lxnM/s1600-h/DSC00556.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5204436012040079986" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDne-onmSnI/AAAAAAAAAME/bw8BUd8lxnM/s200/DSC00556.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Vormittag noch ein Besuch der Peterskirche und ein Abstecher in die vatikanische Verlagsuchhandlung, wo ich zwei weitere Bücher des Papstes erstanden habe. Ein Blick zurück auf den Petersdom und den Apostolischen Palast (das zweite Fenster von rechts in der oberen Reihe ist das Arbeitszimmer des Papstes) und von da ging es zum Bahnhof Termini (furchtbar unübersichtlich) und mit dem Leonardo Express (30 Minuten Verspätung) zum Flughafen Fiumicino. Kaum im heimatlichen Sankt Augustin-Menden angekommen, saß ich auch schon in meinem Seat Ibiza und fuhr über die A1 Richtung Osnabrück nach Neuenkirchen, wo mich vor meiner Wohnungstür auch schon Kater Gary erwartete, der wärend meiner Abwesenheit von den Nachbarn versorgt worden war.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-837304245169970852?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/837304245169970852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/reise-nach-rom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/837304245169970852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/837304245169970852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/reise-nach-rom.html' title='Reise nach Rom'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SDpjm4nmSvI/AAAAAAAAANE/TadB5y9fQ4k/s72-c/DSC00555.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-3760531374104620999</id><published>2008-05-11T13:18:00.000-07:00</published><updated>2010-06-22T12:55:22.209-07:00</updated><title type='text'>Veni Creator Spiritus</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auch auf die Gefahr, daß ich mich wiederhole - das Wetter ist einfach genial. Es ist schon fast so, als ob die Feuerzungen des Heiligen Geistes dieses Jahr in Form von echtem Kaiserwetter auf uns herabkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nachmittag Pfingsthochamt in der "außerordentlichen Form" in der alten Kirche in Bonn-Kessenich. Auch wenn die Zahl der Gläubigen diesmal nicht so hoch war (etwa 20), wirkte die kleine romanische Kirche nicht leer. Eine kleine aber gute Schola sang das Ordinarium der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Missa de angelis&lt;/span&gt; und die Propriumsgesänge von Pfingsten, der Zelebrant, Lic. theol Martin Reinecke, trug wunderschöne Paramente, die mindestens zweihundert Jahre alt waren, wir haben zu dritt ministriert, und die Pfingstpredigt war wirklich großartig. Nach der Messe hatte ich die Worte von Herrn Dr. Rudolf Küppers aus Kessenich, eine der ganz großen Stützen bei der Organisation der Tridentinischen Messe in Bonn, wieder im Ohr, der kürzlich nach einer Messe ganz begeistert in die Sakristei kam und sagte: "Haben wir keine schöne Religion?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit über drei Jahren obliegt mir nun die Organisation der zweimal im Monat stattfindenden Messe im alten Ritus in Bonn und es ist sicherlich auf die durch das Motu Proprio "Summorum Pontificum" geänderten Bedinungen für die "alte Messe" aber vor allem auch auf die harte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz einiger weniger Menschen "hinter den Kulissen" in Bonn-Kessenich zurückzuführen (Zelebranten, die extra aus Arnsberg bzw. Düsseldorf kommen, Organisten, die nach zwei Hochämtern und einer Taufe noch bei uns spielen, singen und die kleine Schola leiten und Ministranten, die mit dem Zug aus Düren kommen), daß die Tridentinische Messe einen festen Platz im Gemeindeleben von Sankt Nikolaus gefunden hat, die Zahl der Gläubigen stark angewachsen ist und der im November gegründete Förderverein jetzt endlich ein eingetragener Verein ist. Der "Förderverein Sumorum Pontificum Bonn e.V." wird bald seine Arbeit aufnehmen und, sozusagen als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kick-start&lt;/span&gt;, freue ich mich sehr darauf, am 29. Juni im Turmzimmer der Pfarrkirche Sankt Nikolaus mein Programm zu spielen. Doch dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nachmittag ein frühsommerlicher Ausflug nach Blankenberg bei Hennef. Besonders schön war die Aussicht auf das Siegtal vom Turm der Burg Blankenberg und es bot sich die Gelegenheit, mit meinem Sony Ericsson K610i ein paar Bilder zu machen. Das Panoramabild mit Blick auf die Stadt Blankenberg war zwar wegen des Sonnenlichtes etwas schwierig hinzubekommen, das Resultat kann sich aber sehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdmYe_3DWI/AAAAAAAAAB0/BXVddf8fXh0/s1600-h/Blankenberg.jpg"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199236865646333282" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdmYe_3DWI/AAAAAAAAAB0/BXVddf8fXh0/s400/Blankenberg.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier einige andere Ansichten von der Burg Blankenberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqP-_3DXI/AAAAAAAAAB8/2idkHed6UvY/s1600-h/DSC00377.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199241117663956338" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqP-_3DXI/AAAAAAAAAB8/2idkHed6UvY/s400/DSC00377.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqQe_3DYI/AAAAAAAAACE/g4aSy59End4/s1600-h/DSC00379.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199241126253890946" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqQe_3DYI/AAAAAAAAACE/g4aSy59End4/s400/DSC00379.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRe_3DZI/AAAAAAAAACM/BN9LPrVUAo0/s1600-h/DSC00382.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199241143433760146" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRe_3DZI/AAAAAAAAACM/BN9LPrVUAo0/s400/DSC00382.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRu_3DaI/AAAAAAAAACU/ix0gMxKzU9o/s1600-h/DSC00383.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199241147728727458" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRu_3DaI/AAAAAAAAACU/ix0gMxKzU9o/s400/DSC00383.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRu_3DbI/AAAAAAAAACc/gFtnmbQF4aA/s1600-h/DSC00384.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199241147728727474" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdqRu_3DbI/AAAAAAAAACc/gFtnmbQF4aA/s400/DSC00384.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Anschließend ging es dann zur Benediktinerabtei Sankt Michael in Siegburg:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdr5O_3DcI/AAAAAAAAACk/2Y2Mso8kXP0/s1600-h/DSC00388.JPG"&gt;&lt;img style="text-align: center; margin: 0px auto 10px; display: block; cursor: pointer;" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199242925845188034" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdr5O_3DcI/AAAAAAAAACk/2Y2Mso8kXP0/s400/DSC00388.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Leben wir nicht in einer schönen Gegend hier?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-3760531374104620999?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/3760531374104620999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/veni-creator-spiritus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3760531374104620999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/3760531374104620999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/veni-creator-spiritus.html' title='Veni Creator Spiritus'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCdmYe_3DWI/AAAAAAAAAB0/BXVddf8fXh0/s72-c/Blankenberg.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-9057807703682878906</id><published>2008-05-09T13:10:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.266-07:00</updated><title type='text'>Für laue Sommerabende</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCWLbuSaRoI/AAAAAAAAABk/WtZ6R-uCx2o/s1600-h/DSC00368.JPG"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 0pt 10px 10px; FLOAT: right; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198714653267084930" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCWLbuSaRoI/AAAAAAAAABk/WtZ6R-uCx2o/s200/DSC00368.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Eine weitere Arbeitswoche als freiberuflicher Dozent für &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Business English&lt;/span&gt; im niedersächsischen Neuenkirchen (Kreis Osnabrück), seit gut einem Jahr von Montags bis Freitags meine arbeitstechnische Wahlheimat, ist vorbei und es war insofern eine besondere Woche, daß es jetzt die letzte vor der Reise nach Rom ist. Es war auch eine sehr schöne Woche, das Wetter war sommerlich, Temperaturen über 20 Grad, die Natur ist förmlich explodiert, überall frisches Grün und blühende Bäume und Rapsfelder. Die eine oder andere Freistunde, bedingt durch Unterrichtsausfall, ermöglichte sogar etwas Zeit draußen. So geschehen letzten Dienstag. Ein Englischkurs bei einer Firma im Münsterländischen Hörstel fiel aus und so hatte ich unerwartet etwa zwei Stunden Zeit, die ich bei schönstem Wetter am Kloser Gravenhorst mit einem Spaziergang im Wald und um den kleinen See verbracht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCTJPeSaRjI/AAAAAAAAAA8/boDSnMpcztE/s1600-h/liszt01.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; FLOAT: left; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198501137557898802" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCTJPeSaRjI/AAAAAAAAAA8/boDSnMpcztE/s200/liszt01.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Musikalisch habe ich die Woche in erster Linie mit Liszts 2. Ungarischer Rhapsodie und seiner Klavierbearbeitung von Schuberts Ständchen ("Leise flehen meine Lieder") verbracht und dabei mein Programm ein wenig vernachlässigt. Die Rhapsodie wird langsam wieder - ich habe sie über 14 Jahre nicht mehr gespielt und es ist schon erstaunlich, wie schnell manche Passagen wieder da waren. Und natürlich kommen mit der Musik auch viele Bilder und Situationen von vor 14 Jahren zurück. Das Abitur, die Freunde von damals, stundenlanges, exzessives Üben, der GAU an den Musikhochschulen in Köln und Essen, die Klavierabende in der evangelischen Kirche in Menden, in einer evangelischen Gemeinde in Düsseldorf und schließlich im Haus Menden am 6. März 1994... Nun, es ist fast so, als ob es mit diesem Stück noch eine offene Rechnung gibt und diese könnte ja am 5. Oktober im Haus Menden beglichen werden. Dabei denke ich vor allem an die Stelle ab Takt 377 [&lt;a href="http://danielhoehr.de/Dateien/midi/2_%20Ungarische_Rhapsodie_TT_377-384.mid"&gt;midi&lt;/a&gt;]:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCWK-OSaRnI/AAAAAAAAABc/76QWEWXbXDU/s1600-h/II.+Ungarische+Rhapsodie+TT+377+-+384.GIF"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; DISPLAY: block; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198714146460943986" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCWK-OSaRnI/AAAAAAAAABc/76QWEWXbXDU/s400/II.+Ungarische+Rhapsodie+TT+377+-+384.GIF" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Die Noten und die Midi-Datei habe ich übrigens mit dem Notationsprogramm Mozart erstellt. Das Bild ist ein Screenshot. Nicht ganz perfekt, aber langsam fange ich an, mit dem Programm zurecht zukommen)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;So in der Art geht es noch acht Takte weiter, wobei die ersten beiden Takte in Cis-Dur stehen und der Lauf eine Fis-Dur Tonleiter ist. Diese Stelle hat mich zur Verzweiflung gebracht, sie klappte wirklich nie. Entweder habe ich die Skalen nicht durchgehalten oder mit der linken Hand beherzt daneben gehauen. Langsam üben, punktiert, staccato, in Gruppen - nichts hat geholfen. Wahrscheinlich war ich damals beim Spiel der 2. Ungarischen Rhapsodie schon so verkrampft als es auf diese Horror-Passage zuging, daß sie gar nicht klappen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seltsamerweise fluppt die Stelle jetzt ganz gut und ich fühle mich sicherer als vor 14 Jahren. Vielleicht hat es einfach nur die lange Pause gebraucht, um soviel Abstand vor den Takten 377 - 392 zu bekommen, daß sie ihren Schrecken verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liszt Bearbeitung von Schuberts Ständchen ist ehr etwas für laue Sommerabende am Klavier. Besonders schön (aber auch schwer zu spielen) ist die dritte Strophe, in der Liszt einen sehr wirkungsvollen Echoeffekt eingebaut hat; Jedes Motiv der Melodie wird im Diskant wiederholt, nur ist die Melodie &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;mf&lt;/span&gt; zu spielen, die Echos im Diskant &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;pp&lt;/span&gt; und das auch noch mit einer Hand. Dazu die Begleitung links mit einem schönen leichten Staccato. Anschlagstechnisch nicht ganz einfach, aber machbar. Ich kann mir richtig vorstellen, daß mich dieses Stück eine ganze Zeit lang begleiten wird, vor allem weil es meiner derzeitigen Stimmung entspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Programmstücke (Schumanns &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Kinderszenen&lt;/span&gt;, Brahms' &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Drei Intermezzi Opus 117&lt;/span&gt; und Beethovens &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Pathétique&lt;/span&gt;) sollen jetzt bis nach Rom ruhen, auch das wird ihnen gut tun. Am 15 Juni werde ich das Programm dann noch einmal in einem Seniorenheim austesten, bevor es das erste kleinere Konzert am 19. Juni in Bonn-Kessenich geben wird, doch dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin - alles Liebe!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-9057807703682878906?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/9057807703682878906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/fur-laue-sommerabende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9057807703682878906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/9057807703682878906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/fur-laue-sommerabende.html' title='Für laue Sommerabende'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SCWLbuSaRoI/AAAAAAAAABk/WtZ6R-uCx2o/s72-c/DSC00368.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-4552166619717259204</id><published>2008-05-05T01:29:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.268-07:00</updated><title type='text'>Takt 285 im Kopfsatz</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Noch eine Woche im Raum Osnabrück bzw. im nördlichen Münsterland Englisch unterrichten und dann geht es am 13. Mai für eine Woche nach Rom!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht, daß ich lange nicht dort gewesen wäre - seit vier Jahren reise ich jährlich für etwa eine Woche in die ewige Stadt und kann es jetzt kaum erwarten, auf dem Gianicolo zu stehen und von dort den herrlichen Blick auf die unter mir liegende Stadt zu genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Konzert in der Philharmonie am 26. April habe ich dort eine CD erstanden mit Ottorino Respighis (siehe Bild links) &lt;em&gt;Feste Romane&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Fontane di Roma&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Pini di Roma&lt;/em&gt;. Eine fantastische Aufnahme mit dem Orchestra dell' Academia die Santa Cecilia unter der Leitung von Daniele Gatti. Was für eine klangliche Einstimmung auf die Reise!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens veröffentlichte die &lt;em&gt;Rhein-Sieg Rundschau&lt;/em&gt; am 28. April eine Kritik zu dem Konzert in der Philharmonie. Unter der Überschrift "Von Seufzern tief berührt" ergeht sich Kritiker Matthias Corvin in (wohlverdiente!) Lobeshymnen auf den Dirigenten Semyon Bychkov und das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks. In Bezug auf Tschaikowskys 6. Symphonie ist da von "emotional" und von "klaren Strukturen" die Rede, ebenso wie von einer "klanglich perfekten Wiedergabe des Klassikers, weich in den Streichern und knackig im Blech und warm in den Holzbläsern."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt kommt's:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mitunter schlug das fulminante Blech vielleicht zu harte Schneisen in einzelne Partiturseiten. So waren die Streicher in der "largamente forte possibile"-Stelle im Kopfsatz (T. 285) kaum zu hören; immerhin sollte sich ihre Melodie gegenüber den Bleckbläsern doch durchsetzen - das ist bei einer normalen Spielweise auf dem Philharmonie-Podium kaum möglich. Da gingen dem mit der Akustik im Saal bestens vertrauten Chef der WDR-Symphoniker Bychkov manchmal die Pferde durch.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Am besten gefällt mir an diesem Absatz die Taktangabe. So konnten die &lt;em&gt;Rundschau&lt;/em&gt;-Leser ihre Taschenpartituren von Tschaikowskys Sechster Symphonie rauskramen, sich die Aufzeichnung des Konzertes am 4. Mai um 21.05 Uhr im DLF anhören und beim "largamente forte possibile" mit Kennermiene auf Takt 285 tippen und sagen:" Oh ja. Hier macht das Blech die Streicher platt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt ist die Frage, inwiefern eine Wiedergabe angesichts solcher Unausgewogenheiten zwischen den einzelnen Orchestergruppen "klanglich perfekt" (siehe oben) sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder mussten hier einfach nur drei Spalten Zeitungspapier gefüllt werden?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-4552166619717259204?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/4552166619717259204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/takt-285-im-kopfsatz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4552166619717259204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/4552166619717259204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/05/takt-285-im-kopfsatz.html' title='Takt 285 im Kopfsatz'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-2849410077731223596</id><published>2008-04-27T13:01:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.270-07:00</updated><title type='text'>Symphonie Pathétique</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;So langsam wird es wirklich Frühling und das Einzige, so habe ich beschlossen, was diese Stimmung noch trüben kann, sind Meldungen, die Wolken und Regen vorhersagen. Und so etwas erwartet uns angeblich morgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 20 Uhr, Kölner Philharmonie. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Programm standen Bergs &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Drei Orchesterstücke&lt;/span&gt; Opus 6, die Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a von Johannes Brahms und die 6. Symphonie von Peter Tschaikowsi, die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Pathétique&lt;/span&gt;. Aufgrund eines Krankheitsfalles in der Famile musste Daniele Gatti seine Mitwirkung an diesem Konzert absagen, was zur Folge hatte, daß Berg und Brahms gestrichen wurden und statt dessen Beethovens Zweite unter der Leitung von Semyon Bychkov erklang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bychkov trat also ohne Taktock vor das Orchester (ohne Pult nicht nicht auf einem Podium) und dirigierte einen ziemlich mitreißenden Beethoven. Es schien fast so, als Beethovens D-Dur Symphonie ein Kinderspiel für Dirigent und Orchester waren. Es hat wirkilch Freude gemacht, zuzuhören, zumal der Klang des Orchesters sehr klar und durchsichtig war - im Gegensatz zu dem Zeugs, das zu Beethovens Zweiter im Programmheft stand; ob Tamino und Pamina und Mozarts Zauberflöte wirklich als Verständnisschlüssel zu einer Beethoven-Symphonie dienen oder ob das an den Haaren herbeigezogener Mist war, mag ich hier nicht beurteilen. Nur, daß ich mich bei der Lektüre einer Werkbeschreibung in einem Programmheft selten so gelangweilt habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SBT6HCotL7I/AAAAAAAAAAk/34jpeQjA0sE/s1600-h/Philharmonie_260408.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; FLOAT: left; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194051269138657202" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SBT6HCotL7I/AAAAAAAAAAk/34jpeQjA0sE/s200/Philharmonie_260408.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Tschaikowskis &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Pathétique&lt;/span&gt; hat mich gepackt. Ich hatte sie lange nicht mehr gehört und kann mich auch nicht erinnern, sie im Konzertsaal gehört zu haben, obwohl ich das angesichts all der Konzerte in der Bonner Beethovenhalle und der Kölner Philharmonie, die ich miterleben durfte, nicht ausschließen würde. Jedenfalls war die Aufführung von Tschaikowskis Sechster am Samstag in der Kölner Philharmonie ein echtes Erlebnis - spannungsvoll, dramatisch, auf den Punkt und wirklich erschütternd. Die Spannung, die Bychkov (jetzt auf einem Podium und mit einem Taktstock in der Hand) nach dem wirklichen Absterben der Musik am Ende des vierten Satzes gehalten hat, war schon nicht mehr erträglich und natürlich musste jemand aus dem Publikum gerade in diese Stille hineinhusten! Schade...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aufnahnme des Konzertes wird übrigens am 4. Mai 2008 um 21.05 Uhr als "Konzertdokument der Woche" im Deutschlandfunk gesendet. Sehr zu empfehlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Pathétique&lt;/span&gt; - was heißt das eigentlich? Und was hat die Beethoven-Sonate gleichen Namens mit der Stimmung in Tschaikowskis Sechster gemein? In seinem Buch über Beethovens 32 Klaviersonaten und ihre Interpreten schreibt Joachim Kaiser so einiges über diese Frage, doch so wirklich weiter hat mich das bisher nicht gebracht. Doch dazu mehr zu einem anderen Zeitpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeit an meinem eigenen Programm geht auch weiter, wenn auch im Laufe der letzten Woche etwas eingeschränkter. Es gab so einiges zu tun auf der Arbeit und da es momentan noch unklar ist, wann ich das nächste Mal wieder die Gelegenheit habe, das ganze Programm vor einem Publikum zu spielen, lasse ich es jetzt etwas ruhiger angehen. Ich habe verstärkt die Stellen geübt, die letzten Sonntag daneben gegangen sind und habe mich bei allen anderen Stücken auf langsames Üben um der Genauigkeit Willen beschränkt. Die Oktavtremoli in der linke Hand im ersten Satz von Beethovens &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Pathétique&lt;/span&gt; sind zwar weitesgehend genau, jedoch nach meinem Empfinden noch lange nicht so locker wie ich sie gerne hätte und außerdem möchte ich sie noch viel leiser bekommen. Die rechte Hand muss hier führen und manchmal laufe ich Gefahr, daß sie untergeht. Es gibt also noch einiges zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich mir die vor ein paar Wochen (wieder einmal) auf Eis gelegte Konzertetüde Nr. 3 in Des-Dur von Franz Liszt vorgenommen und die paar Wochen Abstand zu dem Stück haben sich positiv auf das Spiel ausgewirkt. Ich denke, noch ein paar Wochen Arbeit, dann wieder ruhen lassen und vielleicht einmal vorspielen und dann kann sich Liszts &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Un sospiro&lt;/span&gt; hören lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht waren es die Auswirkungen des &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Piano furioso&lt;/span&gt; Abends letzten Samstag, die dafür gesorgt haben, daß die Noten der 2. Ungarischen Rhapsodie wieder aufgeschlagen auf meinem Flügel stehen. Vielleicht ist es aber auch die Aussicht, an einem fund-raising event, der sich wohl für den Herbst andeutet, mitzuwirken. So eine Art &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Night Of The Proms&lt;/span&gt; vielleicht. Und da wären sowohl die Rhapsodie wie auch die Konzertetüde sehr passende Beiträge. Aber noch sind das alles ungelegte Eier und ob die 2. Ungarische Rhapsodie wieder einmal so wird, wie sie vor 15 Jahren war, bleibt dahingestellt. Vielleicht wird sie ja auch besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was allerdings Realität wird (in Form von gebuchten Zimmern), ist eine Reise durch Bayern mit einem mir immer vertrauter werdenden Menschen im Juli. Ein paar Tage Starnberger See, die Schlösser Ludwigs II. südlich davon, dann ein paar Tage Chiemsee und auf dem Rückweg ein Schlenker nach Bayreuth, gerade noch rechtzeitig vor den Festspielen, auf den Spuren Liszts und Wagners.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, mehr gibt's nächste Woche. Allen, die das hier lesen (überhaut jemand?), eine gute Woche und Gottes Segen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-2849410077731223596?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/2849410077731223596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/symphonie-pathetique.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2849410077731223596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/2849410077731223596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/symphonie-pathetique.html' title='Symphonie Pathétique'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SBT6HCotL7I/AAAAAAAAAAk/34jpeQjA0sE/s72-c/Philharmonie_260408.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-6064870110530382807</id><published>2008-04-20T09:59:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.273-07:00</updated><title type='text'>Frühlingserwachen, Brahms und trübe Wolken</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Der erste richtige Frühlingstag hier im schönen Rheinland. Und es war ein ereignisreicher Tag, an den ich noch lange denken werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nachmittag was das kleine Konzert im Seniorenheim, auf das ich einige &lt;span id="SPELLING_ERROR_0" class="blsp-spelling-error"&gt;Wochen&lt;/span&gt; hingearbeitet hatte und das den beabsichtigten Zweck durchaus erfüllt hatte - ich konnte mein Programm mal "ablassen", war seit viel zu langer Zeit wieder der Situation ausgesetzt, vor einem Publikum zu spielen und die Bewohner, die zu dem Konzert gekommen waren, hatten einen schönen Nachmittag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine solche Live-Situation deckt gnadenlos die Schwächen auf und auch das war Sinn der Übung. &lt;span id="SPELLING_ERROR_1" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_0" class="blsp-spelling-error"&gt;Schumann&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, Kinderszenen: "Kuriose Begebenheit" ging ganz gut daneben, "Hasche-Mann" viel zu schnell, zu laut und dementsprechend unsauber (was verzeihlich sein sollte, angesichts des alten &lt;span id="SPELLING_ERROR_2" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_1" class="blsp-spelling-error"&gt;Flügels&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, der vor zwei Jahren das letzte Mal gestimmt worden ist, auf dessen h'-Taste der Belag fehlt, derselbe auf e'' an einer Stelle so locker ist, &lt;span id="SPELLING_ERROR_3" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_2" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; ich einmal kurz daran hängengeblieben bin und dessen C nicht richtig anspricht, was angesichts der &lt;span id="SPELLING_ERROR_4" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_3" class="blsp-spelling-error"&gt;Oktavtremoli&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; der linken Hand im Allegro &lt;span id="SPELLING_ERROR_5" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_4" class="blsp-spelling-error"&gt;di&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_6" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_5" class="blsp-spelling-error"&gt;molto&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; e &lt;span id="SPELLING_ERROR_7" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_6" class="blsp-spelling-error"&gt;con&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_8" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_7" class="blsp-spelling-error"&gt;brio&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; in Beethovens &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_9" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_8" class="blsp-spelling-error"&gt;Pathétique&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_10" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_9" class="blsp-spelling-error"&gt;ehr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; kontraproduktiv ist). "Bittendes Kind" - Schwamm drüber! Aber danach ging es aufwärts und irgendwie war es mir möglich, mich zu entspannen und einfach nur zu spielen. Es war mir möglich, mich ganz in die Stücke fallen zu lassen und bei "Kind im Einschlummern" und dem Epilog "Der Dichter spricht" ist es mir selbst mehrfach heiß und kalt den Rücken runtergelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Noten der &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Drei Intermezzi Opus 117&lt;/span&gt; von Johannes Brahms offen auf den Flügel zu legen (der Notenständer war defekt und ließ sich nicht mehr aufrichten), war ein Fehler. Zum Einen wäre es besser gewesen, mich nicht von den kleineren &lt;span id="SPELLING_ERROR_11" class="blsp-spelling-corrected"&gt;Ungenauigkeiten&lt;/span&gt; in den ersten Nummern der &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Kinderszenen&lt;/span&gt; beeindrucken zu lassen und die Brahms-Stücke komplett auswendig zu spielen, zum Anderen rutschten die vor mir liegenden Noten Stückchen für Stückchen auf mich zu und drohten in der Mitte des zweiten Intermezzos , auf die Tasten zu rutschen. Ich habe ihnen einen kleinen Stoß versetzt und so die Notenheftattacke verhindert. Problematisch das dritte Intermezzo in &lt;span id="SPELLING_ERROR_12" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_10" class="blsp-spelling-error"&gt;cis&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;-&lt;span id="SPELLING_ERROR_13" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_11" class="blsp-spelling-error"&gt;moll&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, das ich dann wirklich auswendig gespielt habe. &lt;span id="SPELLING_ERROR_14" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_12" class="blsp-spelling-error"&gt;Daß&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; auch dort einige Fehler passieren würden, war klar, denn so richtig vertraut ist mir das Stück noch nicht. Dennoch ist es mir gelungen, so denke ich, &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;musikalisch&lt;/span&gt; zu spielen. Das Publikum hat zugehört, streckenweise hätte man eine Stecknadel fallen hören. Und auf eine ganz eigenartige Weise war wohl eine Dame berührt von den "Wiegenliedern meiner Schmerzen", wie Brahms seine &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Drei Intermezzi Opus 117&lt;/span&gt; nannte. Sie konnte es sich wohl nicht mehr anhören und das wohl nicht, weil sie &lt;span id="SPELLING_ERROR_15" class="blsp-spelling-corrected"&gt;schlecht&lt;/span&gt; gespielt waren, sondern weil sie ihr (nach Aussage einer Ohrenzeugin) zu "&lt;span id="SPELLING_ERROR_16" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_13" class="blsp-spelling-error"&gt;depri&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;" waren. Das warf folgende Frage auf: Kann man alten Menschen im Herbst, Spätherbst und Winter ihres Lebens 25 Minuten lang diese elegisch-&lt;span id="SPELLING_ERROR_17" class="blsp-spelling-corrected"&gt;melancholische&lt;/span&gt; Musik zumuten, die wirklich das Thema "Herbst des Lebens" ausdrücken, wie kein weiteres mir bekanntes Klavierstück. Nächste Frage: Kann ein 34-jähriger &lt;span id="SPELLING_ERROR_18" class="blsp-spelling-corrected"&gt;so etwas&lt;/span&gt; glaubwürdig spielen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pause wurde gestrichen und einwenig verärgert ob der oben genannten Ungenauigkeiten, habe ich dann Beethovens &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_19" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_14" class="blsp-spelling-error"&gt;Pathétique&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; in Angriff genommen und aus dem ersten &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_20" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_15" class="blsp-spelling-error"&gt;fp&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; der &lt;span id="SPELLING_ERROR_21" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_16" class="blsp-spelling-error"&gt;Grave&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;-Einleitung ein leicht übertriebenes &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_22" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_17" class="blsp-spelling-error"&gt;ffp&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; gemacht - eine Dame, die direkt am Flügel saß, ist ganz gut &lt;span id="SPELLING_ERROR_23" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_18" class="blsp-spelling-error"&gt;zusammengezuckt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;. Die &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_24" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_19" class="blsp-spelling-error"&gt;Pathétique&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; lief meiner Meinung nach optimal. Das wirklich exzessive Üben auf langsamen Tempo in den letzten Wochen hat sich wirklich ausgezahlt und kein &lt;span id="SPELLING_ERROR_25" class="blsp-spelling-corrected"&gt;einziges&lt;/span&gt; Übergreifen und kein einziger Pralltriller im Seitenthema des ersten Satzes ging daneben (die Wiederholung der Exposition habe ich spontan ausgelassen, ich wollte das Schicksal nicht herausfordern und &lt;span id="SPELLING_ERROR_26" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_20" class="blsp-spelling-error"&gt;Gould&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_27" class="blsp-spelling-corrected"&gt;und&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_28" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_21" class="blsp-spelling-error"&gt;Backhaus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; taten das ja nun auch). Das &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_29" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_22" class="blsp-spelling-error"&gt;Adagio&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span id="SPELLING_ERROR_30" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_23" class="blsp-spelling-error"&gt;cantabile&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; kam trotz des widerspenstigen Instrumentes wirklich gesanglich &lt;span id="SPELLING_ERROR_31" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_24" class="blsp-spelling-error"&gt;rüber&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; und das Rondo so schwungvoll und temperamentvoll, wie es sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt, sind folgende Erkenntnisse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ich kann es noch.&lt;br /&gt;- Ich weiß, was in der nächsten Zeit zu üben ist.&lt;br /&gt;- Ich sollte so etwas bald wieder tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war also Frühling heute, Sonnenschein und das subtile Gefühl, &lt;span id="SPELLING_ERROR_32" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_25" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; noch etwas unangenehmes kommen würde. Und es dauerte auch tatsächlich nicht lange und die ersten Wolken zogen auf in Form einer Nachricht, vor der ich monatelang Angst hatte und die ich dann heute doch bekommen habe. Dies ist nicht der richtige Ort, nur soviel, &lt;span id="SPELLING_ERROR_33" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_26" class="blsp-spelling-error"&gt;daß&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; es jetzt wirklich an der Zeit ist, loszulassen. Und das tut sehr weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beginne, das Konzept, das hinter der Notenfolge &lt;span id="SPELLING_ERROR_34" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_27" class="blsp-spelling-error"&gt;FAE&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; steht so richtig zu begreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Selbstmitleid ist allerdings keine Zeit, das wirkliche &lt;span id="SPELLING_ERROR_35" class="blsp-spelling-error"&gt;&lt;span id="SPELLING_ERROR_28" class="blsp-spelling-error"&gt;TESOL&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;-Leben ruft. &lt;span id="SPELLING_ERROR_36" class="blsp-spelling-corrected"&gt;Einstufungtests&lt;/span&gt; von künftigen Kursteilnehmern wollen ausgewertet werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr nächstes Wochenende!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-6064870110530382807?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/6064870110530382807/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/fruhlingserwachen-brahms-und-trube.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6064870110530382807'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/6064870110530382807'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/fruhlingserwachen-brahms-und-trube.html' title='Frühlingserwachen, Brahms und trübe Wolken'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1303313574352565263.post-899061855611254385</id><published>2008-04-19T14:22:00.000-07:00</published><updated>2010-06-21T10:52:03.276-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liszt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Siegburg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtmuseum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brahms'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Piano furioso'/><title type='text'>Piano furioso</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Dies ist also mein erster Post und ich habe keinen blassen Schimmer, wie man so etwas anfängt. Nun, vielleicht ist es sinnvoll, direkt in &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;medias res&lt;/span&gt; zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Here we go&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird es um Musik gehen, Musik vom Klavier, Musik am Klavier, Musik für's Klavier aber auch um Musik, die Verstärker, Schlagzeug, E-Bass und verzerrte Gitarren braucht. Musik als mein Begleiter in den letzten 34 Jahren, egal ob Brahms, Beethoven, Schumann oder Rhapsody, Sonata Arctica oder Nightwish.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch um Begegnungen, Erlebnisse, die ich für veröffentlichenswert halte (und die es wahrscheinlich nicht sind), Bücher und Gedanken, die sich im Laufe einer Woche in Geiste eines klavierspielenden Dozenten für Wirtschaftenglisch so breit machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;ad rem&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SAppML5O6HI/AAAAAAAAAAM/29pxZevv0a0/s1600-h/Kriehuber_Lithographie_1838_Ausschnitt.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; FLOAT: left; CURSOR: pointer" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5191077178570106994" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SAppML5O6HI/AAAAAAAAAAM/29pxZevv0a0/s320/Kriehuber_Lithographie_1838_Ausschnitt.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; Heute abend fand im Stadtmuseum Siegburg ein doch recht außergewöhnliches Konzert statt. Es stand unter dem Motto "Piano furioso" und bestand in erster Linie aus Werken von Franz Liszt. Vier junge Pianisten - Alina Kabanova, Cristina Marton, Elena Melnikova und Christian Seibert - haben es einzeln, zu zweit und zum Schluss dann auch zu viert richtig krachen lassen. Dazu eine ironisch-unterhaltsame Moderation von Meinolf Jansing, welche nicht nur interessante Hintergrundinformationen zu dem Programm gab, sondern auch den nötigen Schuss Humor beisteuerte. Die Musiker hatten offensichtlich Spaß an der Musik und diese Freude übertrug sich schnell auf das Publikum, das allerdings auch mit teils offenem Munde, teils mit doch schmerzverzerrtem Gesicht (der für das Konzert benutzte Raum im Siegburger Stadtmuseum war einfach zu klein für zwei Steinways), staunend den &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Vorführungen&lt;/span&gt; der vier Pianisten folgten. Um es ganz direkt zu sagen: Am besten haben mir die beiden ungarischen Tänze von Johannes Brahms gefallen und Chopins Variation aus dem Hexameron. Der Mephisto-Walzer war die einzige Komposition von Liszt, die mir wirklich gefallen hat und dieses Statement kommt von dem Mann, der sich für einen Liszt-Fan hält und im Besitz der oben zu sehenden Kriehuber-Litographie ist. Was zu viel ist, ist einfach zu viel und das heutige Konzert war knapp an der Grenze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz gegensätzlich wird mein eigenes "Konzert" morgen nachmittag in der Seniorenresidenz Nobilis in Troisdorf. Es wird das erste Mal seit etwas 10 Jahren sein, daß ich vor einem Publikum Klavier spiele. Es geht mir in erster Linie darum, wieder Spielpraxis zu bekommen, mein Programm, das mich seit Oktober 2006 beschäftigt, einmal auszuprobieren und, hoffentlich, Freude mit Musik zu machen. Heute nachmittag habe ich dort den Flügel ausprobiert. Es ist leider keiner der Steinways, die heute abend im Stadtmuseum von Siegburg wahrscheinlich fachgerechter bearbeitet wurden, als ich es jemals getan habe oder tun werde. Optimal ist das Instrument nicht, aber es wird seinen Zweck erfüllen. Ich freue mich sehr auf den Auftritt - und auf die leisen Töne in Schumanns Kinderszenen und der Intermezzi Opus 117. von Johannes Brahms.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das war er - mein erster Post!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1303313574352565263-899061855611254385?l=danielhoehr.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://danielhoehr.blogspot.com/feeds/899061855611254385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/piano-furioso.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/899061855611254385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1303313574352565263/posts/default/899061855611254385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://danielhoehr.blogspot.com/2008/04/piano-furioso.html' title='Piano furioso'/><author><name>Daniel</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_0FKR1GWiUO8/SAppML5O6HI/AAAAAAAAAAM/29pxZevv0a0/s72-c/Kriehuber_Lithographie_1838_Ausschnitt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
